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22.11.2017 - Mittwochseminar: Typobau

Professor Rayan Abdullah von der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig geht auf arabische Schriften und Typografie für den arabischen Markt ein.

Der Vortrag behandelt die Entwicklung der arabischen Schriften McDonald, Metro Dubai (Infoleitsystem Schrift), Ubuntu, Barclaycard Bank, sowie Nokia und andere Schriften. Alle Schriften sind in Zusammenarbeit mit der Firma Dalton Maag entstanden.
Die meisten der Schriften sind auf der Basis der arabischen Schrift Kufi entstanden. Auf die Schrift Kufi geht Abdullah im Besonderen ein, sowie über die wichtigsten Merkmale der arabischen Schriften im digitalen Alltag. Darüber hinaus wird er einzelne arabische Logos für bekannte, europäische Marken vorstellen.

Rayan Abdullah wurde 1957 in Mosul im Irak geboren und kam zum Studium an die Universität der Künste nach Berlin. 1984 absolvierte er im Fach Kulturpädagogik und 1989 in Visueller Kommunikation. Von 1990 bis 2001 war Abdullah als Designer in verschiedenen Designbüros tätig wie bei MetaDesign in Berlin. Dort war er als Senior Designer verantwortlich für die Marken Volkswagen, Bugatti, Berliner Verkehrsbetriebe sowie die Marke Deutschland und entwickelte das Re-Design des heute noch aktuellen VW-Logos, des Bugatti-Logos und des Bundesadlers.

Von 1993 bis 2001 unterrichtete er am Lette Verein Berlin im Fach Schriftgestaltung.

2002 gründete er Markenbau, eine Agentur für Corporate Identity, Corporate Design und Markenbildung mit Sitz in Leipzig und Katar. In seinem gleichnamigen Verlag sowie anderen Verlagen veröffentlichte er viele Bücher zu den Themen Corporate Identity, Corporate Design, Markenbildung und arabische Schriften.
Seit 2001 ist Abdullah, der sich selbst gerne als Preuße bezeichnet, Professor für Typografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (HGB) und seit 2005 Gründungsdekan der Deutschen Universität in Kairo (GUC).
Im Club International in Leipzig ist er seit einigen Jahren Vizepräsident.

2016 gründete er die Akademie für transkulturellen Austausch (ATA) an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (HGB) als erste Institution, die es geflüchteten Studierenden im Bereich Kunst und Design ermöglicht, ihr Studium in Deutschland fortzusetzen.


Ort
HfG Neubau am Bahnhof
Auditorium
Bahnhofplatz 7
73525 Schwäbisch Gmünd

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