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Cooperate Design: Neues Erscheinungsbild für Non-Profit-Organisationen


Anke Eiwen, Kerstin Öchsler und Daisy Aylott (v. li.) freuen über die Prämierung ihres Corporate Designs für Non-Profit-Organisationen. Gesichtet und bewertet wurden die Arbeiten von Dr. Dagmar Rinker (HfG-Stiftung Ulm) sowie den beiden Hochschulprofessoren Ralf Dringenberg und Michael Götte (v.re.)

Soziales Engagement ist keine Floskel – ganz sicher jedenfalls nicht für die Studententeams der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd (HfG), die sich während des vergangenen Sommersemesters im Projekt Cooperate Design engagierten. Gemeinsam mit verschiedenen Non-Profit-Organisationen und Initiativen des bürgerschaftlichen Engagements erarbeiteten sie Vorschläge für ein neues, professionelles Erscheinungsbild und eine Kommunikationsstrategie. Die beiden überzeugendsten Konzepte wurden nun im Rahmen der Semesterausstellung der Gmünder Designhochschule prämiert.

Der Berliner Verein GATE – Netzwerk, Tourismus, Kultur e.V., die LAG Autonomer Frauenhäuser NRW oder der Interkulturelle Garten Aalen sind nur einige Organisationen von vielen, die dem Aufruf der Hochschule vergangenen Herbst nachkamen und sich für diese außergewöhnliche Projektpartnerschaft interessierten. Entwickelt hatte es sich aus einer Abschlussarbeit zweier Absolventen der HfG, den Kommunikationsgestaltern Eduard Kasdorf und Ulrich Liesch, die den kreativen Prozess während der vergangenen Monate auch aktiv begleiteten.

Um das Erscheinungsbild, die Entwicklung eines schlagkräftigen Mottos oder Leitbildes und deren analoge und digitale Umsetzung überhaupt in Angriff nehmen zu können, mussten die Studierenden sich intensiv mit den Problemstellungen ihres jeweiligen Kooperationspartners auseinandersetzen. Durch den vertieften Einblick in die Arbeit einer Non-Profit-Organisation und ihren Zielen und Absichten sollte das Bewusstsein für gesellschaftliche Verantwortung geschärft werden. Umgekehrt konnten diese von der professionellen Herangehensweise und den frischen Ideen der jungen Gestalter profitieren. Ein Konzept, das aufging!

Auf die beiden ersten Plätze kam nun das Konzept von Daisy Aylott für die Initiative „Lobby Control“ sowie Anke Eiwens und Kerstin Öchslers neues Erscheinungsbild für die „Naturfreundejugend Württemberg“. Die Konzeptionen umfassten beide Male ein neues, aussagekräftiges Logo, Schriftzüge und Farbgebung, teils neue Geschäftsausstattung, Flyer, Plakatserien sowie einen ansprechenden Internetauftritt.

Welche Vorschläge aus den insgesamt neun Cooperate Design Partnerschaften realisiert werden, wird sich erst in den kommenden Wochen herausstellen. Das engagierte Studienprojekt unter der Schirmherrschaft der Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, Frau Gisela Erler, wurde durch den Kreativitäts- und Innovationsring Baden-Württemberg gefördert.

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