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  • 19.05.2017 Alles wird gut. Alles wird digital.
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Alles wird gut. Alles wird digital.


Am 10. Mai sprach Julia Peglow-Peters von icon icar im Rahmen des Mittwochseminars an der HfG Schwäbisch Gmünd.

Zunächst ging Tengel Aas Sandtrö vom Akershus University College Oslo in seinem Vortrag „Designing for campers and nomads“ der Frage nach, welchen Herausforderungen sich Gebäude und Institutionen wie Hochschulen künftig stellen müssen. Smart Buildings können helfen, wenn Studenten, die einen festen Arbeitsplatz auf dem Hochschulgelände benötigen, auf Nomaden treffen, die spontan entscheiden, wo und wie sie arbeiten möchten.

Anschließend sprach HfG-Absolventin Julia Peglow-Peters über User Experience und User Interface Design. Die Geschäftsführerin von icon incar, Design Consultancy für Automotive User Experience, blickt auf mehr als 20 Jahre Erfahrung im Designbusiness zurück.

Nach einer kurzen Vorstellung gab sie ihre Erfahrungen als HfG-Alumna, Designerin und Geschäftsführerin in einem sich ständig wandelnden Umfeld und Anforderungsprofil in spannenden und sehr unterhaltsamen „Secrets of Adulthood“ an die Zuhörer weiter.

Ausgehend von ihrer Prämisse, dass Design oft dazu verwendet wird, Dinge perfekt aussehen zu lassen und dass das echte Leben dabei um einiges komplizierter ist, stellte Peglow-Peters anhand aktueller Projekte dar, wie damit auch die User Experience komplizierter wird. Denn wie gelingt es im User Interface Design, dem Menschen mehr als nur perfekte, technologisch getriebene »Mensch-Maschine-Schnittstellen« vorzuhalten?
Julia Peglow-Peters schlug während des Abends anhand ihres Werdegangs gekonnt einen Bogen von der klassischen Kommunikationsgestaltung aus dem Studium über die Produktgestaltung in Unternehmen zur Interaktionsgestaltung und hin zum Buzzword Big Data, Data Discovery und Chancen und Risiken des Internet of Things.

Nicht fehlen durfte der Blick in die Zukunft: Wie können wir im Zeitalter des Internet of Things Maschinen unsere Sprache beibringen, um nicht gezwungen zu sein, in ihrer Logik zu kommunizieren. Warum sagen wir dem Backofen denn nicht einfach, dass wir einen Schokokuchen backen. Sondern, dass wir eine Temperatur von 180 Grad brauchen? Und welche philosophische und ethische Ebenen im Internet of Things müssen dabei zu tragen kommen, damit am Ende wirklich alles gut wird.
Denn, und so schloss die lebhafte Veranstaltung ab und schlug damit einen Bogen zu den „Secrets of Adulthood: Auch in Zeiten von perfekten Inszenierungen, dürfen Ideale und Menschlichkeit nicht auf der Strecke bleiben, weder im beruflichen noch im privaten Umfeld.

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