Auftragsforschung

Unter Auftragsforschung ist im Allgemeinen das wissenschaftliche Forschen im Auftrag eines (meist privatwirtschaftlichen, aber auch öffentlichen) Mittelgebers in Form eines Auftrags zu verstehen. Das Ziel wird dabei von der auftraggebenden Einrichtung vorgegeben. Forschungsergebnisse sowie Publikations- oder Schutzrechte sind meist ausschließlich oder zumindest zum Teil dem Auftraggeber vorbehalten. Die Befreiung der Auftragsforschung staatlicher Hochschulen von der Umsatzsteuer ist ab dem 01.01.2004 entfallen. Sie ist nur unter bestimmten Voraussetzungen umsatzsteuerfrei. Die Umsatzsteuerpflicht muss vor der Abgabe eines Angebots von der Hochschule geprüft werden.

Weiterhin ist die staatliche Quersubventionierung der wirtschaftlichen Tätigkeiten von Hochschulen und Forschungseinrichtungen verboten. In der Regel handelt es sich bei Auftragsforschung um eine wirtschaftliche Tätigkeit der Hochschule, die zu Marktpreisen oder zu Vollkosten mit einer angemessenen Gewinnspanne anzubieten ist. Für die Kalkulation gibt es an der HfG ausschließlich für den internen Gebrauch ein Kalkulationsschema. Bitte wenden Sie sich dafür an das Forschungsreferat.

Merkmale der Auftragsforschung:

  • Die Hochschule übernimmt einen nach Art und Umfang genau beschriebenen Forschungs- oder Entwicklungsauftrag (konkrete Zielvorgaben, fachliche Detailsteuerung durch den Mittelgeber).
  • Es handelt sich nicht um die Anwendung gesicherter Ergebnisse (Abgrenzung zur Dienstleistung).
  • Die auftraggebende Einrichtung behält sich meist exklusive Eigentums- und Verwertungsrechte an den Projektergebnissen vor.
  • Veröffentlichung der Ergebnisse ist meist eingeschränkt.
  • Hochschule erhält für ihre Tätigkeit ein Entgelt (Leistungsaustausch).
  • Abschluss eines privatrechtlichen Vertrages.
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