Kelten Digital
iF communication design award
Sonderausstellung im Württembergischen Landesmuseum Stuttgart

Das Projektteam hatte eine Ausstellung entworfen und realisiert, die die Methode der berührungsfreien Untersuchung an einer empfindlichen keltischen Hirschfigur aus Holz verständlich macht. Im Technologieraum der Sonderschau sind die archäologischen Forschungsergebnisse fast ausschließlich digital aufbereitet: Touchscreen-Terminals, Projektionen und Mixed-Reality-Anwendungen fördern die aktive Beteiligung der Besucher. Kernstück ist die Virtuelle Vitrine, bei der der Betrachter einen Bildschirm um einen „leeren“ Glaszylinder führt und dabei das virtuelle Objekt - die Hirschfigur - von allen Seiten begutachten kann. Im Raum des Originalfundstücks ist die Skulptur im kulturhistorischen Umfeld präsentiert.
Die mit dem international renommierten iF communication design award 2005 ausgezeichnete Arbeit entstand in enger Kooperation mit dem Württembergischen Landesmuseum in Stuttgart, der Hochschule Aalen und der Universität Hohenheim. Die Ausstellung wurde wegen des großen Publikumserfolgs verlängert.

Grundkonzept und gestalterische Projektleitung:
Mirja Leinß, Philipp Mühlebach, Schwäbisch Gmünd
Projektteam der Hochschule für Gestaltung:
Florian Behm, Johannes Böhm, Stefan Damm, Igor Danilevski, Benedikt Groß, Sebastian Gutmann, Bettina Hiel, Birgit Hudert, Ron Jagodzinski, Viola Janz, Tobias Nusser, Benedikt Reubold, Alexander Schlund, Daniel von Klipstein, Tom Ziora
Studiengang: Interdisziplinär (Kommunikations- und Produktgestaltung BA)
Betreuung: Prof. Günther Biste, Prof. Michael Götte, Prof. Hans Krämer, Prof. Jürgen Hoffmann, Prof. Ulrich Schendzielorz, Prof. Sigmar Willnauer

 


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