„Zweiter Geburtstag” in der Fußgängerzone“
Wie an jedem ersten Wochenende im Juni war auch letzten Samstag der Tag der Organspende. Um diesen Tag in das Gedächtnis der Gmünder zu rufen, griffen zwei Bachelorstudentinnen der HfG zu einer ungewöhnlichen Maßnahme und bauten eine Installation in der Innenstadt auf. Ziel war es, die Menschen in einer alltäglichen Situation mit ihrer Botschaft zu erreichen. Eine in Papier verpackte Geburtstagszenerie zog die Blicke der Passanten auf sich. Der Schriftzug "Jedes Jahr feiern 4000 Menschen Geburtstag. Weitere 8000 gehen leer aus. Tag der Organspende" war groß auf einem Plakat zu lesen. Den beiden Studentinnen Nadine Schüssel und Manuela Weiß ging es vor allem darum, zum Nachdenken und Diskutieren anzuregen. Sie selbst sagen: "Wir finden es ok, wenn jemand nicht spenden will. Uns ist es jedoch wichtig, dass man sich selbst über den eigenen Standpunkt klar wird und mit der Entscheidung nicht seine Angehörigen belastet. Stellung zu beziehen, in Form eines Ausweises, wo man übrigens auch NEIN ankreuzen kann, ist unser Anliegen." Denn nur ein Prozent aller Toten kommen überhaupt als Spender in Frage. Von diesen wenigen Menschen hat nur ein Bruchteil seine persönliche Haltung zur Organspende geäußert. Die Entscheidung in einem solchen Fall zu treffen, bringt jede betroffene Familie in eine schwierige Situation und das zu einem sehr schmerzlichen Zeitpunkt. Die Abschlussarbeit zur Organspende im Studiengang Kommunikationsgestaltung, die sich ausdrücklich an die junge Zielgruppe der Führerscheinneulinge richtet, lässt noch einiges erwarten: „gängige Vorurteile und fundierte Information werden geschickt verwoben, ein eigener Standpunkt geradezu provoziert” so Prof. Gabriele N. Reichert, die die Arbeit zusammen mit Prof. Dr. habil. Angelika Karger betreut.
Die Resonanz der Passanten auf die Aktion war durchweg ausgesprochen
positiv. "Leider konnte sich die Sonne nicht wirklich durchsetzen. Der Regen zwang zu einem verfrühten Abbau. Wechselhaftes Wetter, was eigentlich zum Thema passt."
Wie an jedem ersten Wochenende im Juni war auch letzten Samstag der Tag der Organspende. Um diesen Tag in das Gedächtnis der Gmünder zu rufen, griffen zwei Bachelorstudentinnen der HfG zu einer ungewöhnlichen Maßnahme und bauten eine Installation in der Innenstadt auf. Ziel war es, die Menschen in einer alltäglichen Situation mit ihrer Botschaft zu erreichen. Eine in Papier verpackte Geburtstagszenerie zog die Blicke der Passanten auf sich. Der Schriftzug "Jedes Jahr feiern 4000 Menschen Geburtstag. Weitere 8000 gehen leer aus. Tag der Organspende" war groß auf einem Plakat zu lesen. Den beiden Studentinnen Nadine Schüssel und Manuela Weiß ging es vor allem darum, zum Nachdenken und Diskutieren anzuregen. Sie selbst sagen: "Wir finden es ok, wenn jemand nicht spenden will. Uns ist es jedoch wichtig, dass man sich selbst über den eigenen Standpunkt klar wird und mit der Entscheidung nicht seine Angehörigen belastet. Stellung zu beziehen, in Form eines Ausweises, wo man übrigens auch NEIN ankreuzen kann, ist unser Anliegen." Denn nur ein Prozent aller Toten kommen überhaupt als Spender in Frage. Von diesen wenigen Menschen hat nur ein Bruchteil seine persönliche Haltung zur Organspende geäußert. Die Entscheidung in einem solchen Fall zu treffen, bringt jede betroffene Familie in eine schwierige Situation und das zu einem sehr schmerzlichen Zeitpunkt. Die Abschlussarbeit zur Organspende im Studiengang Kommunikationsgestaltung, die sich ausdrücklich an die junge Zielgruppe der Führerscheinneulinge richtet, lässt noch einiges erwarten: „gängige Vorurteile und fundierte Information werden geschickt verwoben, ein eigener Standpunkt geradezu provoziert” so Prof. Gabriele N. Reichert, die die Arbeit zusammen mit Prof. Dr. habil. Angelika Karger betreut.
Die Resonanz der Passanten auf die Aktion war durchweg ausgesprochen
positiv. "Leider konnte sich die Sonne nicht wirklich durchsetzen. Der Regen zwang zu einem verfrühten Abbau. Wechselhaftes Wetter, was eigentlich zum Thema passt."
