Kommunikationsdesigner gestalten Schriftenreihe
für die Stiftung der HfG Ulm
Isabella Wünsch und Daniel Grein, Kommunikationsdesigner an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd, haben die Stiftung der HfG Ulm überzeugt: die neue Schriftenreihe der Stiftung trägt ihre gestalterische Handschrift. Im Umfeld des 100. Geburtstages der Designlegende Max Bill Ende 2008 soll der erste Band erscheinen.
Die beiden Nachwuchsdesigner setzen dabei stark auf die Linie. Das reduzierte, sehr klare grafische Element lässt sich durch ein Aneinanderreihen, Verformen, Verdichten oder durch eine Flächenbildung zu immer wieder neuen Aussagen komponieren, ohne je sein einheitliches Erscheinungsbild zu verlieren. Die Linienführung ist dem Sinngehalt und den Inhalten angepasst, so dass nicht nur jede einzelne Buchseite, sondern auch jeder einzelne Band ein eigenes prägnantes Gesicht erhält. Um diesen natürlichen Facettenreichtum der Linie in der Gestaltung voll auszuschöpfen, sind Text und beispielgebende Abbildungen konsequent voneinander getrennt und werden optisch durch Linienverlinkungen, ähnlich den im Internet gebräuchlichen Hyperlinks, wieder miteinander in Bezug gebracht. Verweise auf weitere Textstellen befinden sich stets am oberen Seitenrand, im Text selbst sind die betreffenden Stellen grau unterlegt.
Die neue Schriftenreihe trägt eine eindeutige Handschrift, die zugleich modern und flexibel in Konzeption und Gestaltung den Prinzipien beider Gestaltungseinrichtungen Rechnung trägt. Isabella Wünsch und Daniel Grein, die bei den Professoren Michael Götte und Ulrich Schendzielorz studieren, stehen beispielhaft für den im April 2008 von Rektorin Cristina Salerno und dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung der HfG Ulm, Dr. Dieter Bosch, vereinbarten Schulterschluss zwischen der Gestalter-Schmiede und der Stiftung HfG Ulm.
Ingrid Scholz
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