Gmünder Designstudenten erfolgreich beim Alu-Scout Innovationspreis
Gleich vier Produktentwürfe von Studierenden der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd konnten sich beim Alu-Scout® Innovationspreis 2008 durchsetzen. Der 1. Platz ging an Sandra Weinmann und Barbara Grosse-Hering für ihr Projekt „Alusolar“. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert.
Bei dem Wettbewerb waren industrielle Anwendungen im Bereich regenerativer Energien gefragt. Konkret sollte eine Trägervorrichtung für Solarflächen auf Basis des Werkstoffs Aluminium entwickelt und gestaltet werden.
Bei ihrem Entwurf einer Solarlamellenjalousie integrierten die beiden Gmünder Nachwuchsdesignerinnen Sandra Weinmann und Barbara Grosse-Hering Solarzellen in Lamellen von Blend- und Sonnenschutzvorrichtungen für Fensterfronten und Verglasungen und schufen auf diese Weise ein optisch ansprechendes wie intelligentes System zur großflächigen Energiegewinnung. Die Solarjalousie lässt einen optimalen Licht- und Wärmeaustausch zu: Die Wärme bleibt an heißen Tagen draußen, an kalten Tagen wird sie nach innen abgegeben. Das Konstrukt ist einfach montierbar und lässt sich praktisch in jeder Gebäudefassade integrieren.
Nach Ansicht der Jury ist hier ein Sonnenschutzsystem entwickelt worden, dass einerseits ausreichend Licht auch bei Schattenstellung zulasse, zugleich den energiezehrenden Einsatz von Klimaanlagen vermeiden helfe. Ein derart gut ausgerüstetes Solarhaus könnte sich auch im städtischen Umfeld gut integrieren.
Zwei Sonderpreise, dotiert jeweils mit 500 Euro, gingen an Mareike Groß für ihr Projekt „Solmino“, einer mobilen Solarpanelkonstruktion für Flachdächer und an Martin Kreis, der sich mit „Solonor“ mit einem Bauteil zur solarthermischen Energiegewinnung befasste.
Für seinen „Solarclip“, einer Solarbefestigungssystems für Ziegeldächer, erhielt Adrian Zeyer einen Anerkennungspreis.
Alle ausgezeichneten Arbeiten des vom internationalen Fachportal der Aluminiumbranche zum dritten Mal ausgelobten Preises, entstanden unter der fachlichen Beratung von Prof. Gerhard Reichert an der HfG Schwäbisch Gmünd.