Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd beim Creativity World Forum 2009 in Ludwigsburg Gemeinsam mit der WiRO (Wirtschaftsförderungsgesellschaft Region Ostwürttemberg), der Stadt Schwäbisch Gmünd sowie den beiden Agenturen Biegert & Funk und Circle of Dreams präsentierte sich die Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd auf dem Creativity World Forum vom 1.-3.12.2009 in Ludwigsburg. Unter dem Motto „Raum für Talente und Patente“ gestalteten Studierende der Hochschule den gemeinschaftlichen Messeauftritt, der das kreative Potential der Region verknüpft und so der internationalen Fachwelt den Standort Ostwürttemberg als Zentrum innovativer Entwicklungen nahebringt. Dass Innovation und Tradition sich nicht zwingend ausschließen, sondern Neues auch durch den Einfluss und die Erfahrung mit Bewährtem entsteht, zeigt das Messekonzept des studentischen Teams. Farbige Verbindungslinien stellen die Entwicklung dar, die von einem altbekannten Produkt zu einer neuen, innovativen Idee jeder der Ausstellungspartner führt. Die Verbindungen treffen und verdichten sich im Mittelpunkt des Standes, dem symbolischen Zentrum der regionalen Kreativwirtschaft. Die Hochschule für Gestaltung selbst ist ein Musterbeispiel für einen Raum für Talente und Patente. Viele ihrer Absolventen mit internationalem Renommee sind als selbständige Designer oder Agentur im regionalen Umfeld tätig. Die enge Vernetzung und die Kooperationen der Hochschule mit Unternehmen wie der Paul Hartmann AG in Heidenheim oder der Zeiss AG in Oberkochen, Institutionen und anderen Hochschulen in der Region ist darüber hinaus Garant für ihren Erfolg und den Erfolg ihrer Absolventen. Entsprechend entwickelt sich auch das Studienangebot der Hochschule ständig weiter. Bei dem bislang jüngsten Studiengang Interaktionsgestaltung (neben der Kommunikations- und der Produktgestaltung der dritte Bachelorstudiengang) geht es vor allem um die einfache Bedienbarkeit oft undurchschaubarer Alltagsgeräte. Interaktionsgestalter verstehen sich als Mittler zwischen neuen Technologien und den Bedürfnissen der Nutzer. Sie arbeiten mit neuesten Materialien und Methoden, um Produkte und Serviceleistungen von morgen zu kreiieren. Ihre Aufgabe liegt in der Entwicklung und Gestaltung digitaler Werkzeuge und Informationssysteme wie etwa mobilen Diensten oder medialen Installationen. Das auf dem Creativity World Forum vorgestellte Studienprojekt „Clavilux 2000“ von Jonas Heuer (Fachliche Betreuung: Prof. Michael Götte) ist ein Beispiel für den Einfallsreichtum und das kreative Potential der jungen Nachwuchsdesigner an der HfG Schwäbisch Gmünd. Jedes Musikstück wird auf dem audiovisuellen, elektronischen Klavier in Farben und Leuchteffekten übertragen und bietet neben dem musikalischen auch ein eindrucksvolles visuelles Erlebnis.
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