Hochschule für Gestaltung und Gewerbliche Schule Schwäbisch Gmünd
Schnittstelle in der Ausbildung zum Produktdesigner
Nur wenige Kilometer Luftlinie trennen die Gewerbliche Schule Schwäbisch Gmünd und die Hochschule für Gestaltung - beides Ausbildungsstätten für Produktgestaltung und seit langem im fachlichen Austausch miteinander verbunden. Für 28 Schülerinnen und Schüler des Berufskolleg Produktdesign öffnete die Hochschule nun erneut ihre beiden Fotostudios und stellte Profitechnik, Kameras und Ausrüstung für das Fotopraktikum, einem der Ausbildungsschwerpunkte auf dem Weg zum Assistenten für Produktdesign, zur Verfügung.
Eine ganze Woche lang lernten die Schülerinnen und Schüler, wie man ein Produkt optimal in Szene setzt und Portraits oder architektonische Besonderheiten fotografiert. Kursleiter Thomas Sauter, selbst viele Jahre auch Dozent an der Hochschule für Gestaltung, gibt zwar klare Themen vor, lässt die Schülerinnen und Schüler ansonsten weitgehend eigenständig agieren. Am Ende der Praktikumswoche haben alle zu den unterschiedlichen Themenvorgaben mehr als genug Fotomaterial für die anschließenden inhaltlichen Dokumentationen gesammelt.
Seit 2007 bietet die Gewerbliche Schule nun diese Vollzeit-Berufsausbildung zum Assistenten für Produktdesign an, deren Lehrinhalte recht ähnlich zu dem sehr projekt- und prozess-orientierten Arbeiten im Bachelor-Studiengang Produktgestaltung der Hochschule aufgebaut sind. Der Mensch und seine Bedürfnisse bei der Funktionalität eines Produkts, das Verständnis für Technik und Handhabung, die Materialwahl und Art der Fertigung stehen hier wie da im Vordergrund, ebenso wie das sehr praxisorientierte Arbeiten.
Die frisch gebackenen Assistenten für Produktdesign sind daher optimal vorbereitet für ein anschließendes Studium, das sich allein durch die nur wenigen Kilometer Luftlinie an der Hochschule für Gestaltung anbietet.