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Preisregen für Projekt „Waterdonut & Ultrapipe“ Verena Brückner erhält Bayerischen Staatspreis für Nachwuchsdesigner Mit der Gestaltung einer mobilen Wasseraufbereitungsanlage und der kreativen wie nachhaltigen Umsetzung traf Verena Brückner ins Schwarze. Die Schwäbisch Gmünder Produktgestaltungsabsolventin ist hierfür bereits mehrfach ausgezeichnet worden. Am 4. November 2010 überreichte ihr Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel für ihr Bachelor-Abschlussprojekt nun den Bayerischen Staatspreis für Nachwuchsdesigner 2010 in der Kategorie Industriedesign. Mit dem zweiteiligen System „WaterDonut & Ultrapipe“ lässt sich verunreinigtes Wasser ohne chemischen Zusätze oder Strom entkeimen. Der WaterDonut nutzt hierfür die Sonnenenergie, den genannten SODIS-Effekt, der bei extrem hohen Temperaturen und einer hohen UV-Strahlung entsteht. Schon nach sechs Stunden Sonneneinwirkung ist das Wasser keimfrei und trinkbar geworden. Kombiniert wird das System mit einer Handpumpe, der UltraPipe. Sie filtert das Wasser mittels einer druckbetriebenen Membran und arbeitet dadurch völlig wetterunabhängig. Die beiden Einheiten können einzeln oder gemeinsam eingesetzt werden. Die Jury überzeugte nicht nur die gesellschaftliche Relevanz des Themas, sondern auch die realistische und weit ins Detail durchdachte innovative Leistung und Umsetzung. Verena Brückner habe mit dieser Arbeit ihre gestalterische Kompetenz und ihre Fähigkeit, auch für unbekannte Situationen praktische und funktionelle Lösungen entwickeln zu können, überzeugend bewiesen. Der Bayerische Staatspreis für Nachwuchsdesiger ist mit 7.500 Euro dotiert und gilt als Sprungbrett für eine berufliche Karriere. WaterDonut & Ultrapipe wurden in den vergangenen Monaten mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem red dot award: design concept. Beim Wettbewerb um den James Dyson Award kam es in die Finalrunde der international 15 besten Projekte. Außerdem erhielt es eine Besondere Anerkennung beim Lucky Strike Junior Design Award 2010 sowie dem VDID Nachwuchspreis 2009. Die Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fach Produktgestaltung wurde von den HfG-Professoren Gerhard Reichert und Franz Biggel betreut.