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Mittwochseminar mit Daniela Baumann
„Ulm ist tot. Es lebe Ulm!“
Wie kaum eine andere Institution beeinflusste die Hochschule für Gestaltung (HfG) Ulm die Ausbildung und das Berufsbild des Designers. Dank des sehr experimentellen Charakters konnten dort eine Designpädagogik und Gestaltungsphilosophie entwickelt werden, die zur damaligen Zeit ein absolutes Novum darstellten und bis heute Gültigkeit haben. Über diese prägenden Jahre 1953-1968 der Hochschule für Gestaltung Ulm berichtet Daniela Baumann vom HfG-Archiv Ulm im Mittwochseminar an der HfG Schwäbisch Gmünd.
Der experimentelle Charakter und die Unabhängigkeit der HfG Ulm vom staatlichen Hochschulbetrieb erlaubten es, die Lehrpläne bei Bedarf immer wieder neu zu definieren.
Das "Ulmer Modell", das sich durch eine neuartige Entwurfsmethodik, die Förderung interdisziplinärer Teamarbeit und eine enge Zusammenarbeit mit der Industrie auszeichnete, prägte nicht nur das Bild des “Industriedesigners“ in seiner heutigen Form, sondern beeinflusst bis heute die Lehrpläne anderer Designausbildungsstätten, wie auch diejenigen der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd.
Vortrag im großen Seminarraum T0.01 / EG der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd
Marie-Curie-Straße 19
73525 Schwäbisch Gmünd