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Mia Seeger Auszeichnung für Gmünder Produktdesign-Absolventin
Stefanie Knödler, Absolventin im Studiengang Produktgestaltung an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd, ist beim Wettbewerb um den Mia Seeger Preis 2011 ausgezeichnet worden. Ihre Abschlussarbeit aus dem Wintersemester 2010/11, die Designstudie eines geländegängigen Rettungsfahrzeuges, entspricht ganz dem Motto der diesjährigen Ausschreibung: „was mehr als einem nützt“.
„Elliot“ wurde speziell für den Einsatz in Katastrophengebieten entwickelt. Es ist ausgestattet mit einer kompletten Ersthelferstation, über die rund 100 Personen medizinisch versorgt werden können. Bis zu sieben Schwerverletzte lassen sich in dem Fahrzeug transportieren.
Dank seiner kompakten Maße passt das Fahrzeug in einen Transportflieger, aber genauso in einen Schiffscontainer und kann im Falle eines Falles auch relativ zügig zu seinem jeweiligen Einsatzgebiet transportiert werden. Mit einer Tonne Gewicht ist es immer noch leicht genug, um es auch in unzugänglichem Gelände per Fallschirm abzulassen. In den Katastrophenregion lässt es sich mit wenigen Handgriffen zu einem Versorgungscamp umfunktionieren. Hierfür gibt es Planen und ein Schutzdach, die schnell befestigbar sind.
Bei ihrem Bachelorprojekt wurde Stefanie Knödler von den HfG-Professoren Dr. Jürgen Held und Gabriele N. Reichert betreut.
Beim diesjährigen Mia Seeger Preis wurde insbesondere auf Produktentwicklungen Wert gelegt, die sich mit wichtigen Aspekten unseres Lebens und Zusammenlebens auseinandersetzen und die eine Kommunikation und den respektvollen Umgang untereinander gewährleisten.
Alle ausgezeichneten Projekte im Wettbewerb 2011 sind vom 14. Oktober bis Ende November in Ludwigsburg zu sehen.