Auszeichnung für neuartige Zahnarztlupenbrille
Pininfarina-Förderpreis für HfG Diplomanden

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Schwäbisch Gmünd (HfG/imü). In der Kategorie Industrial Design zeichnete die Jury des Pininfarina-Wettbewerbes die Absolventen der Hochschule für Gestaltung Fabian Benedikter und David Hauser für ihre Diplomarbeit aus. Die Diplomanden entwickelten eine extrem leistungsfähige und leichte Lupenbrille für Zahnärzte.

Lupenbrillen sind in jeder Zahnarztpraxis unverzichtbar. Sie helfen bei Diagnostik und Behandlung. Häufig werden diese Brillen über Stunden getragen. Darum sind die Anforderungen an Lupenbrillen sehr hoch. Druckstellen, blendende Lichtbrechungen, Schattenbildung durch die Arbeitsleuchte, schlechter Schutz und beschlagende Gläser sind einige der Schwachpunkte an handelsüblichen Brillen.

„Dentascope zeichnet sich durch die konsequente Gestaltung der einzelnen technischen Einheiten aus. Durch Materialreduktion und Anordnung der Komponenten wird eine ausgewogene Balance erreicht“, so die Begründung der Jury. „ Der schmale Kopfbügel in Verbindung mit dem Technogel-Polster sorgt für einen komfortablen Sitz. Der Entwurf ist innovativ in seiner ästhetischen Gesamterscheinung.“ Das Dentascope erinnere an eine moderne Sportbrille.

Dentascope ist besonders leicht und verteilt das Gewicht gleichmäßig über den Kopf des Trägers. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lupenbrillen ist dieses System kaum spürbar und ermöglicht ein Tragen ohne störende Druckpunkte, die besonders auf dem Nasenrücken auftreten. Die neuartige Positionierung verhindert ein Beschlagen der Gläser während der Behandlung. Eine atmungsaktive Polsterung aus Technogel ist auswechselbar und leicht zu reinigen. Betreut wurden die Arbeiten von den Professoren Sigmar Willnauer und Frank Zebner.

Der Stuttgarter Pininfarina-Förderpreis soll eine Plattform für begabte Nachwuchskräfte im Bereich der Gestaltung schaffen und ihnen den Start ins Berufsleben erleichtern.

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