Anna Keilbach

Master-Absolventin Anna Keilbach studierte Kommunikationsgestaltung an der HfG Schwäbisch Gmünd und an der Lahti University of Applied Sciences. Neben ihrem Studium gab sie im Auftrag der Stiftung Deutsches Design Museum und Rat der Formgebung Designworkshops für Schüler, war 2015 im Akkreditierungsverfahren an der Folkwang Universität der Künste Essen beteiligt und erstellte Kommunikationskonzepte und empirische Evaluationen für den Lifestyle Konfigurator von Mercedes-Benz. 2015 wurde sie in das Expertenteam von design:transfer berufen. Während ihres Bachelor- und Masterstudiums engagierte sich Anna Keilbach in der AStA und VS der HfG Schwäbisch Gmünd, war ein Jahr Mitglied im Senat der Hochschule und arbeitete für Keilbach Designprodukte sowie für die Gemeinde Dörzbach.

2016 schloss sie den Master Strategische Gestaltung mit der Arbeit "Solving Complex Problems Collaboratively" ab und begann kurz darauf an der Technischen Hochschule Ingolstadt als Doctoral Candidate & Research Assistant.

"Am liebsten erinnere ich mich an die ersten Tage meines Masterstudiums zurück. Diese waren geprägt durch Erleichterung und Stolz (wegen der erst kürzlich bestandenen Bachelorarbeit), Freude (auf das neu renovierte HfG-Gebäude), Wissbegierde (für alle neuen Studieninhalte) und Neugierde (auf die neuen Kommilitonen). Dabei bot die Einführungsveranstaltung einen besonders guten Rahmen für ein Kennenlernen und wurde mit einer ersten gemeinsamen Kneipentour abgerundet.
Weitere tolle Erinnerungen verbinde ich mit unserem gemeinsamen Berlin-Trip, der MA-Vorstellung sowie vielen lustigen Prototyping-Aktionen."

Welche Schwerpunkte hattest Du im Studium gewählt?
Meine Schwerpunkte waren Forschung und Management.

Warum hast Du Dich für das Masterprogramm an der HfG entschieden?
Die Dreigliedrigkeit des Masterstudiums Strategische Gestaltung bot mir die einmalige Möglichkeit, meine bisherigen Designkompetenzen zu erweitern und mit Themen aus der Forschung und dem Management zu verknüpfen. Die Einblicke in zwei völlig neue Richtungen stellten damit eine Erweiterung und Neuorientierung meines zukünftigen Berufsfeldes dar. Durch die flexiblen Wahlfächer waren individuelle Schwerpunkte möglich.

Wo warst Du an der HfG am liebsten?
Die meiste Zeit habe ich in unserem "Master-Klassenzimmer" verbracht. Das Privileg der kernsanierten Räumlichkeiten und die Nähe zu den Kommilitonen förderten den Austausch und die eigene Motivation. Kreative Ideen und komplexe Konzepte habe ich am liebsten gemeinschaftlich ausgetüftelt.

Wie ging es nach Deinem Abschluss weiter?
Inspiriert durch das Masterstudium und die Thesis strebte ich eine Tätigkeit im Forschungsbereich an. Die Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Promotionsvorhaben an der Technischen Hochschule Ingolstadt bietet mir dafür die optimale Möglichkeit.

An welchem Projekt arbeitest Du gerade?
Als wissenschaftliche Mitarbeiterin habe ich sechs verschiedene Kurse innerhalb des Studienganges „User Experience Design“ zugewiesen bekommen. Diese müssen konzipiert, vorbereitet, durchgeführt und nachbereitet werden. Neben der Lehre beschäftige ich mich mit Designforschung und meiner Promotion. Dazu gehören Evaluationen direkt bei Unternehmen, Fahrten zu anderen Forschungsinstituten sowie das Besuchen und Teilnehmen an Konferenzen.

Welche Vorteile hattest Du durch den Master Strategische Gestaltung?
Der Master bot mir neben einem tiefgreifenden und fundierten Bachelorstudium einen breitgefächerten Wissenshorizont. Ich habe meine Gestaltungskompetenzen durch Forschungs- und Managementskills erweitert – wodurch ich jetzt Zugang zu einem größeren Stellenmarkt bzw. mehreren Fachbereichen habe.

Wie sieht ein normaler Arbeitstag aus?
Ziemlich vielseitig, einen routinierten Ablauf gibt es sehr selten. Von meinem Arbeitsplatz im Büro oder von zu Hause aus erledige ich organisatorische Dinge. Einiges wird über Emails geregelt, was erstaunlich viel Zeit in Anspruch nimmt.
Etwa jede Woche steht eine Besprechung mit meiner Chefin und dem Studiengangsleiter an. Oftmals verbinden wir dies mit einem gemeinsamen Mittagessen. Dabei stehen Themen wie Öffentlichkeitsarbeit, das digitale Gründerzentrum, Regeln der Studienordnung, die Akkreditierung, Abstimmung der Unterrichtsthemen, Kooperationsprojekte, Promotionsvorhaben, Forschungsaufträge u.v.m. zur Debatte. Neben den alltäglichen organisatorischen Aufgaben steht die Durchführungen von Lehrveranstaltungen und das Forschen
des Promotionsthemas im Fokus.

Was würdest Du heute als Studentin anders machen?
Ich würde nicht mehr den Anspruch haben, jedes Projekt perfektionieren zu wollen, sondern mehr auf meine eigenen Schwerpunkte und Neigungen eingehen.

Welchen Rat gibst Du den jetzigen MasterstudentInnen?
Derzeitigen MasterstudentInnen rate ich, sich mit Kommilitonen regelmäßig auszutauschen. Zudem halte ich Firmenkontakte im Hinblick auf die Berufstätigkeit für besonders wichtig. Dafür eignen sich u.a. Praktika in den Semesterferien, Tätigkeiten als Werkstudent oder eine kooperative Abschlussarbeit.

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    erhält jeder Studierende für seinen Studienaufwand (workload). Sie sind notenunabhängig und gelten europaweit an allen Hochschulen. Ein Kreditpunkt entspricht einem Arbeitsaufwand von etwa 25-30 Stunden. Für jedes Studienhalbjahr gibt es 30 ECTS-[…]