Besucher als (Mit)Gestalter.Partizipative Konzepte in der Ausstellungsgestaltung

Die Arbeit bietet Ausstellungsmachern im Museumswesen Anregungen, wie sie Besucherinnen und Besucher im Entstehungsprozess einer Ausstellung mitentscheidend und mitgestaltend einbinden können.

Museen machen Ausstellungen. In den meisten Fällen haben die Besucherinnen und Besucher dabei keinen Einfluss darauf, was wie präsentiert wird. Ist dieses traditionelle Modell in demokratischen Kontexten und in Zeiten vielfältiger, digitaler Möglichkeiten der Teilhabe und Mitgestaltung uneingeschränkt tragbar? Seit einigen Jahren wird diese Frage im Museumswesen verstärkt diskutiert und an verschiedenen Stellen Besuchereinbindung, also Besucherpartizipation gefordert und angewendet. Das heißt Besucher wirken an Entscheidungen rund um die Institution Museum mit. Die vorliegende Arbeit fragt vor diesem Hintergrund nach dem Wert partizipativer Konzepte für die Ausstellungsgestaltung. Diese Frage wird mit der Kernthese beantwortet, dass Partizipation – sofern angemessen eingesetzt, bewusst gestaltet und kritisch reflektiert – einen Mehrwert für die Ausstellungsgestaltung, die Partizipierenden, die Ausstellungsmacher und die Besucher darstellt. Die Arbeit bietet (zukünftigen) Anwendern von Partizipation im Museumswesen Anregungen, wann und wie potenzielle Besucherinnen und Besucher im Entstehungsprozess einer Ausstellung mitentscheidend und mitgestaltend eingebunden werden können und welche Fragen es dabei zu klären gilt.

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