Ausstellungseröffnung und Übergabe Deutschlandstipendien


v.l.n.r Lasse Lochmah, Julia Hanisch, Nadja Fendrich, Prof. Ulrich Schendzielorz, Lena Janietz, Ansgar Seelen, Marianne Spieß, Richard Arnold, Jan Hasse, dr. Christof Morawitz, Prof. Dagmar Rinker
Foto: Julian Dorn, HfG

Das Sommersemester 2016 endet am 15. und 16. Juli an der HfG Schwäbisch Gmünd mit der großen Semesterausstellung, auf der die Arbeiten der Studierenden und Absolventinnen und Absolventen aller Studiengänge der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Insgesamt haben in diesem Sommersemester mehr als 90 Studierende ihren Abschluss gemacht, davon 20 im Bachelorstudiengang Interaktionsgestaltung, 32 im Bachelorstudiengang Kommunikationsgestaltung, 30 im Bachelorstudiengang Produktgestaltung und 10 im Masterstudiengang Strategische Gestaltung.

Am Freitag, 15.7., wurde die Semesterausstellung im Neubau am Bahnhofplatz eröffnet. Schwäbisch Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold betonte, dass die Hochschule und ihre Semesterausstellung in Schwäbisch Gmünd einen wichtigen Stellenwert im Stadtleben haben und beglückwünschte die frischgebackenen Absolventen.

Im Rahmen der Eröffnung wurden außerdem fünf Deutschlandstipendien an HFG Studierende verliehen. Die Stipendien erhielten Lena Janietz aus dem Masterstudiengang Strategische Gestaltung, Nadja Fendrich aus dem Studiengang Kommunikationsgestaltung, Marianne Spieß, Interaktionsgestaltung, und Jan Hassel aus dem Studiengang Internet der Dinge. Verlängert wurde die Förderung von Lasse Lochmahr aus dem Studiengang Produktgestaltung.

Die Stipendien wurden von der Stiftung Hochschule für Gestaltung HfG Ulm, der Kreissparkasse Ostalb sowie der Carl Zeiss AG gestiftet und persönlich durch Julia Hanisch als Vertreterin der Stiftung Hochschule für Gestaltung HfG Ulm, Dr. Christof Morawitz, Sparkassendirektor und Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ostalb, und Ansgar Seelen, Brand&Design Director der Carl Zeiss AG, übergeben.
Zeitgleich wurden die bisherigen Stipendiaten Anna Keilbach, Philipp Schmitt und Philipp Olinik aus dem Programm verabschiedet.

Anna Keilbach fasst ihre Zeit als Stipendiatin wie folgt zusammen: „Das Deutschlandstipendium hat mir berufliche Perspektiven eröffnet, die ich mir ohne die finanzielle Unterstützung nicht hätte erschließen können. So konnte ich mich bereits während des Studiums durch Praktika, Workshops und Weiterbildungsangebote orientieren, ohne dabei einem Nebenverdienst nachgehen zu müssen. Dabei hat mich das Stipendium darin bestärkt, meinen individuellen beruflichen Weg zu gehen und hat mich angespornt, immer die beste Leistung zu erbringen. Danke an die Stiftung Hochschule für Gestaltung Ulm, an den Freundeskreis Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd und an alle, die mir dies ermöglicht haben. Zudem bedanke ich mich stellvertretend für Philipp Olinik und Philipp Schmitt, die von der Kreissparkasse Ostalb gefördert wurden. Auch ihnen bot das Deutschlandstipendium einen Leistungsansporn und eine große Motivation, die angestrebten Ziele weiter zu verfolgen.“

Mit dem Programm realisiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Idee der Public-Private-Partnership im tertiären Bildungssektor: Zur Verfügung stehende staatliche Mittel kommen in dem Fall als Stipendien zur Auszahlung, in dem die Hochschule eine Gegenfinanzierung durch Dritte einwirbt. Insgesamt fördert das Stipendium mit je 300 Euro im Monat die Studierenden. Der Leistungsbegriff, der dem Stipendium zugrunde liegt, ist bewusst weit gefasst: Gute Noten und Studienleistungen gehören ebenso dazu, wie die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen oder das erfolgreiche Meistern von Hindernissen im eigenen Lebens- und Bildungsweg.
Die HfG Schwäbisch Gmünd beteiligt sich seit der Startphase 2012 am Deutschlandstipendium.

Am 15. und 16. Juli, jeweils 10-19 Uhr, kann die Öffentlichkeit an der HfG neben innovativen Produktentwicklungen, multimedialen Installationen und ausgefallenen Kommunikations- und Ausstellungskonzepten auch die neuen Räumlichkeiten der Hochschule entdecken. Im kernsanierten und modernisierten Stammhaus der HfG in der Rektor-Klaus-Straße sind die Projektarbeiten der 1. bis 6. Semester zu sehen. Im Neubau am Bahnhofsplatz und in der Alten Post werden die Abschlussarbeiten aus den Studiengängen Interaktions-, Kommunikations-, Produkt- und Strategische Gestaltung präsentiert sowie die Projektarbeiten des Masterstudiengangs.
Der neue Studiengang Internet der Dinge – Gestaltung vernetzter Systeme stellt im Raum 0.05 im Hauptgebäude in der Rektor-Klaus-Straße aus.

Professoren, Dozenten und Studierende geben an beiden Tagen Tipps und Informationen rund um das Studium und die Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd.

Übergabe Deutschlandstipendien
Die Förderer der fünf Stipendien
Buchstabe A
Auszeichnungen

Zu den wichtigsten studentischen Designpreisen gehören der Mia Seeger Preis, Red Dot Award, IF Concept Award, Lucky Strike Junior Design Award.