Bloop - Autotransfusionssystem für Entwicklungsländer

Jedes Jahr kommt es bei Notfallsituationen in Entwicklungsländern zu mehreren 100.000 vermeidbaren Todesfällen. Patienten mit hohem Blutverlust können meist nicht mehr gerettet werden, da es insbesondere in infrastrukturell schlecht erschlossenen Gebieten kaum Bluttransfusionen gibt.

Bachelorarbeit von:
David Wojcik

Betreuer:
Prof. Dr. Susanne Schade
Prof. Dr. Jürgen Held

Durch die Knappheit an Blutkonserven in Entwicklungsländern können einerseits Millionen von Menschen nicht operiert werden, da die Gefahr des Verblutens besteht und andererseits starben allein im Jahr 2015 über 300 000 Frauen bei Geburtskomplikationen, aufgrund von starken inneren Blutungen, bei welchen sich in kürzerster Zeit zwei bis drei Liter Blut im Bauchraum ansammelten.

Das Produkt Bloop fängt das austretende Blut des Patienten auf, reinigt und sammelt dieses, sodass es dem Patienten umgehend zurückgeführt werden kann. Das Basic Produkt orientiert sich an der gegenwärtigen kritischen Situation der Entwicklungsländer und wirkt mit einfachsten Mitteln, der Kernproblematik des Verblutens, entgegen. Bei finanzieller und infrastruktureller Weiterentwicklung dieser Länder und folglich deren medizinischen Einrichtungen, kann das Produkt, in vier Stufen (Basic - Basic Plus - Advanced - High End), durch Zusatzelemente erweitert und bis auf einen hohen, westlichen Medizinstandard gehoben werden. Dadurch investieren medizinische Institutionen nicht nur in die Abschaffung des gegenwärtigen Problems, sondern in eine ganzheitliche zukunftsorientiere Entwicklung ihrer medizinischen Qualität.

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