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Fünf HfGlerinnen erhalten Anerkennung beim Bayerischen Staatspreis


HfGl-Alumni Janette Majer und Ann-Katrin Spörl (Foto: Frank Wunderatsch)

Fünf HfG-Alumni haben für ihre Abschussarbeit Anerkennungen in der Kategorie Digital Design erhalten.

Im Rahmen der von bayern design veranstalteten Munich Creative Business Week
(MCBW) hat Bayerns Wirtschafts- und Medienministerin Ilse Aigner die Gewinner des Bayerischen Staatspreises für Nachwuchsdesigner 2016 ausgezeichnet. In der Rubrik Digital Design erhielten die Interaktionsgestalterinnen Alexandra Dercho, Claudia Gruber und Surya Wöhrle für ‚Krankheiten auf Wanderschaften‘ und Janette Mayer und Ann-Katrin Spörl für ‚Diamate – mobile Management Applikation für Diabetiker‘ die begehrten Anerkennungen.

Die Bachelorarbeit „Krankheiten auf Wanderschaft“ beschäftigt sich mit der weltweiten Ausbreitung von Infektionskrankheiten, die durch Mücken übertragen werden. Dabei entstand das Konzept einer Ausstellung im Flughafen mit dem Ziel, Reisende über die potentielle Gefahr der Mücken aufzuklären. Im „Mückenlabor“ begegnet der User den Mücken in digitaler Form auf einem 39 Zoll Touch-Display. Der Besucher kann mit den digitalen Mücken durch Motiontracking interagieren. Die Mücken reagieren nativ auf Bewegungen. Das heißt, sie nähern sich, wenn der Nutzer die Hand ruhig hält und schwirren davon, sobald er die Hand bewegt. Einzelne Mücken können mit einem Tangible in Form eines Lupenglases gefangen und daraufhin untersucht werden.

„Diamate“ ist eine Managementanwendung für Diabetiker, die mit Hilfe einer mobilen Applikation für eine Smartwatch oder ein Smartphone unauffällig im Alltag integrierbar ist und die Lebensqualität der Betroffenen steigert. Das Assistenzsystem verbindet Geräte, wie Insulinpumpe und Smartwatch, und Therapien miteinander und ermöglicht dem Benutzer und, wenn gewünscht, auch seinen Angehörigen, die Vitaldaten regelmäßig und beiläufig einzusehen.
Muss etwa aufgrund der Werte Insulin verabreicht werden, gibt Diamate dem Träger
ein kurzes Signal. Mittels eines Cloudsystems werden sämtliche Daten zur Dokumentation gespeichert. Der behandelnde Arzt kann jederzeit auf die Daten zugreifen. In Notfällen, wie einem Schock, erhalten Außenstehende dank des Assistenzsystems eine Anleitung, wie dem Patienten zu helfen ist.

„Design ist weit mehr, als die Gestaltung eines Produkts. Erstklassiges Design ist ein Standortfaktor und sichert unserer Wirtschaft die Wettbewerbsfähigkeit auf internationalen Märkten. Der Bayerische Staatspreis für Nachwuchsdesigner bietet jungen Gestaltern eine hervorragende Bühne. Außerdem machen wir bayerische Unternehmen damit auf besonders begabte Nachwuchskräfte aufmerksam.“

Ziel des Bayerischen Staatspreises für Nachwuchsdesigner ist es, für die Designwirtschaft zu werben und jungen Talenten in einem bundesweiten Wettbewerb eine Plattform zu bieten, ihre kreativen Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Der Bayerische Staatspreis für Nachwuchsdesigner wird seit 1987 alle zwei Jahre vergeben und wurde im Jahr 2016 zum 17. Mal ausgeschrieben. Ziel ist es, die enorme Bedeutung von ausgezeichnetem Design, guter handwerklicher Gestaltung und einer qualifizierten Ausbildung des Nachwuchses für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen, insbesondere der mittelständischen Wirtschaft, hervorzuheben. Die Auswahlkriterien zeigen, dass neben einer hohen Gestaltungsqualität auch Innovationsfähigkeit sowie gesellschaftliche und ökologische Fragestellungen im Design Berücksichtigung finden müssen. Der Bayerische Staatspreis für Nachwuchsdesigner soll die Wirtschaft auf besonders begabte Nachwuchskräfte aufmerksam machen und den Start ins Berufsleben erleichtern. Zu den Preisträgern gehören renommierte Designer wie Stefan Diez (2002), Konstantin Grcic (1988), Henriette Tomasi (2000) und Christoph Weisshaar (2014).

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