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  • 04.07.2017 HfGler beim aed Neuland Nachwuchswet...
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HfGler beim aed Neuland Nachwuchswettbewerb ausgezeichnet


Lukas Eller, Olivier Brückner, Moritz Dobernecker, Julian Dorn, Leon Schlechtriem und Leon Rehage, Copyright Sigmar Willnauer

HfG Alumni Leon Rehage, Julian Dorn, Leon Schlechtriem und Moritz Dobernecker haben sich mit ihren Projekten gegen 238 Einsendungen aus der ganzen Welt beim aed Neuland durchgesetzt.

HfG-Alumnus Leon Rehage gewann in der Kategorie "Industrial & Product Design" den ersten Preis für seine Bachelorarbeit „Lero“. Dabei handelt es sich um ein halbautonomes Roboterkonzept für Bodenmarkierungen in Messehallen. Die Markierungen zeigen die Anordnung aller Messestände an und sind daher unverzichtbar für die genaue Planung einer Veranstaltung. Momentan werden sämtliche Bodenmarkierungen noch händisch unter hohem Zeitdruck und einer großen physischen und psychischen Belastung von Arbeitern vorgenommen. LERO entlastet und unterstützt sie in ihrer Arbeit. Die Bachelorarbeit wurde an der HfG von Professor Gabriele N. Reichert und Professor Sigmar Willnauer betreut.

Die Interaktionsgestalter Julian Dorn, Leon Schlechtriem und Moritz Dobernecker wurden für ihre Bachelorarbeit „give – digitaler Nachlass“ ebenfalls mit dem ersten Preis in der Kategorie „Interaction Design“ ausgezeichnet. Give ist eine Software/Hardware Lösung, die es dem Erblasser ermöglicht, seinen digitalen Besitz kontrolliert weiterzugeben. Die Bachelorarbeit wurde an der HfG von Professor David Oswald und Professor Georg Kneer betreut.

Neben den beiden ersten Plätzen gingen auch drei Nominierungen an HfGler. Lukas Eller, Absolvent der Produktgestaltung, ist ebenso wie Olivier Brückner unter die ersten vier Nominierungen in der Kategorie "Industrial & Product Design" gewählt worden. Das Produkt VÄVA von Olivier Brückner ist ein Bett, das er für die immer mobiler werdende Gesellschaft entwickelt hat. Wenn mehrere Umzüge binnen kurzer Zeit anstehen, stellt sich die Frage, was mit den Möbeln geschehen soll. Mitnehmen oder neu anschaffen? Insbesondere bei der Schlafstätte hat man jedoch gerne Kontinuität. VÄVA wird ohne Werkzeug aufgebaut, zusammengelegt und transportiert. Dabei dienen Spanngurte sowohl als Verbinder als auch als Lattenrost. Die einzelnen Bestandteile wiegen wenig und können in einer kleinen Box verstaut werden. Außerdem wurden Leon Rehage und Daniel Durlik für ihr Notrufgerät Protag in der Kategorie Interaction Design als Finalisten ausgezeichnet.


Zum sechsten Mal hat der aed e.V. – ein gemeinnütziger Verein zur Förderung von Architektur, Engineering und Design – seinen interdisziplinären Nachwuchswettbewerb „neuland“ durchgeführt und in fünf Kategorien insgesamt 21 Preisträger ermittelt. Die eingereichten Arbeiten wurden nach Kriterien wie Idee, Funktion, wirtschaftliche Verwertbarkeit und technische Realisierbarkeit, interdisziplinärer Ansatz, technisch-funktionale Innovation und Nachhaltigkeit.
In jeder der ausgelobten fünf Kategorien gab es einen Preisträger und bis zu
vier Nominierungen. Der Gewinner jeder Kategorie erhielt ein Preisgeld in
Höhe von 2.000 Euro. Die Preisträger jeder Kategorie sowie die durch eine Nominierung ausgezeichneten Arbeiten sind im Rahmen einer Wanderausstellung zu sehen.

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