Die HfG Schwäbisch Gmünd ist eine Institution, die ihre Gestaltungskraft und Dynamik aus dem Spannungsfeld zukunftsweisender wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklungen und kontinuierlicher Tradition gewinnt. Ihr Erfolg gründet auf der Fähigkeit zu ständigem und sorgfältig durchdachtem Wandel. Die Wurzeln der Hochschule reichen bis ins Jahr 1776 zurück, als die erste Vorläufer-Einrichtung, eine Zeichenschule, gegründet wurde.
Die Einflüsse des Bauhauses und der Hochschule für Gestaltung Ulm sind prägend für die Lehrauffassung der gestalterischen Grundlagen der HfG. Inhaltlich und medial sind diese Konzepte stets den aktuellen Erfordernissen angemessen.
Seit 2004 bietet die HfG die Bachelor-Studiengänge Kommunikations- und Produktgestaltung an. 2002 hat das Masterprogramm Communication Planning and Design den Studienbetrieb aufgenommen.
Die Zeichenschule wird gegründet und später zur Gewerbeschule erweitert.
Die „Königliche Fachschule für Edelmetallindustrie“ trennt sich von der Gewerbeschule und bezieht einen Neubau des Architekten Martin Elsässer. In diesem Gebäude ist heute die Hochschule untergebracht.
Angestoßen durch die Ideen des Deutschen Werkbundes wird aus der Fachschule die „Staatliche Höhere Fachschule für Edelmetallindustrie“. Josef Albers, Lászlo Moholy-Nagy, Wilhelm Wagenfeld und andere Bauhaus-Größen sind in Schwäbisch Gmünd zu Gast.
Die erste „Klasse für Industrielle Formgebung“ wird von Prof. Walter Klein eingerichet.
Nach dem 2. Weltkrieg wird die „Klasse für Industrielle Formgebung“ durch den neuen Schulleiter Prof. Walter Lochmüller wieder aufgenommen.
Die „Staatliche Werkkunstschule Schwäbisch Gmünd“ wird ins Leben gerufen.
Die Fachhochschule für Gestaltung wird konstituiert. Gründungsrektor ist Prof. Karl Dittert. Eine vorher künstlerisch ausgerichtete Institution wandelt sich zur Gestaltungshochschule, die sich in ihrem Ausbildungskonzept auf das der Hochschule für Gestaltung Ulm bezieht. Die HfG Ulm hatte ihren Lehrbetrieb nach einem Landtagsbeschluss 1968 eingestellt.
Die gestalterischen Grundlagen bilden das gemeinsame Fundament für die Studiengänge Produkt-, Schmuck- und Visuelle Gestaltung.
Der Bereich „Neue Medien“ wird integriert.
Das Studium wird grundlegend erneuert. Durch die beiden übergreifenden Studiengänge Informations- und Mediengestaltung und Produkt- und Umweltgestaltung können die Studierenden jetzt nach individuellen Gesichtspunkten Schwerpunkte setzen.
Der Master-Studiengang „Communication Planning and Design“ wird Teil des Leistungssprektrums der Hochschule.
Die Bachelor-Studiengänge Kommunikations- und Produktgestaltung lösen die Diplom-Studiengänge ab.
Die Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd führt die Bezeichnung „University of Applied Sciences".
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