Die Hochschule für Gestaltung steht für eine Ausbildungsstrategie, die ihre Absolventen für komplexe Interaktions- , Kommunikations- und Produktaufgaben qualifiziert. Gleichzeitig befähigt das Studium Gestalterinnen und Gestalter, als kenntnisreiche Vermittler und Impulsgeber in Expertengruppen unterschiedlicher Wissensbereiche und Disziplinen mitzuwirken.
Die Lehre zielt darauf, neben wirkungsvollen Einzelfallstudien weiterreichende Lösungsprinzipien zu erarbeiten und deren Modellcharakter für künftige Problemlagen zu erkennen. Dafür steht das Gmünder Modell.
Der Studiengang Interaktionsgestaltung bildet Gestalter für die Bereiche Interface Design (Mensch-Maschine-Schnittstellen), Application Design (Softwareverhalten), Invention Design (Werkzeuge an der Schnittstelle zwischen physischer und virtueller Welt) und interaktive Kommunikationssysteme (Lehr- und Lernsysteme und netzbasierte Dienste) aus.
Die Stärken der Kommunikationsgestaltung finden sich im Aufgabenspektrum der Publikationen, Interface-Gestaltung, digitale Benutzeroberflächen, Leit- und Orientierungssysteme, Erscheinungsbilder von Institutionen und Unternehmen, multimediale Lehr- und Lernmittel und der Austellungsgestaltung.
Der Fachbereich Produktgestaltung zeigt sein besonderes Profil beim Entwerfen von technischen Gegenständen, Werkzeugen, Möbeln, medizinischen und Sportgeräten, am Körper getragenen und genutzten Objekten, bei der Gestaltung von Arbeitsplätzen als auch in der Konzeption von Transport- und Mobilitätssystemen und von Messeauftritten.
© 2008 Hochschule für Gestaltung, Schwäbisch Gmünd
