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Hochschulpreis der Sparkassenstiftung Ostalb für David Wojcik


Rektor Professor Ralf Dringenberg, David Wojcik und Professor Dr. Jürgen Held

Die Abschlussarbeit „Bloop – Autotransfusionssystem für Entwicklungsländer“ von David Wojcik aus dem Studiengang Produktgestaltung ist am 18. Januar mit dem Hochschulpreis der Sparkassenstiftung Ostalb ausgezeichnet worden

Jedes Jahr kommt es bei Notfallsituationen in Entwicklungsländern zu mehreren 100.000 vermeidbaren Todesfällen. Patienten mit hohem Blutverlust können meist nicht mehr gerettet werden, da es insbesondere in infrastrukturell schlecht erschlossenen Gebieten kaum Bluttransfusionen gibt. Der von David Wojcik entworfene Prototyp Bloop zur Autotransfusion ist vom Funktionsprinzip eines Siphons inspiriert. Durch Unterdruck wird das austretende Blut bei der verletzten Person abgesaugt. In einem Auffangbeutel befindet sich gerinnungshemmendes Heparin, sodass das Blut zu einem späteren Zeitpunkt dem Patienten wieder zugeführt werden kann.

Das Projekt wurde von Professor Dr. Jürgen Held und Professor Dr. Susanne Schade betreut. Professor Held führt in seiner Laudatio aus, dass David Wojcik dieses Gerätesystem in exzellenter Ausführung aller Produktentwicklungs- und Gestaltungsschritte erarbeitet. Er nutzte physikalische, hydrostatische Prinzipien, um ein verblüffend einfach funktionierendes Absaugsystem zu konzipieren, welches in seiner Art einen hohen Grad an Neuheit und Innovation erzielt. Die Ausarbeitung erfolgte unter ständigen Funktionstests aller wesentlichen Eigenschaften des Produktes. So wurden selbst komplizierte mechanische Elemente, wie eine handbetriebene Peristaltikpumpe funktionstüchtig im Massstab 1:1 gebaut und technisch erprobt. Die auf ein Gerätesystem ausgerichtete Arbeit von Herrn Wojcik erreichte dabei einen Umfang, der ein Vielfaches einer einzelnen Produkt- oder Geräteentwicklung bedeutete und dennoch führte er alle Modellarbeiten im Maßstab 1:1 und in einer außerordentlichen Qualität aus.

Bereits zum 18. Mal wird der Preis von der Sparkassenstiftung Ostalb an Hochschulabsolventen vergeben. Vorab wählen Professorinnen und Professoren der Hochschulen die besten Abschlussarbeiten des Jahres aus und nominieren die Absolventinnen und Absolventen für den Preis. Insgesamt wurden von den drei Hochschulen 22 Arbeiten nominiert. Jeweils eine Arbeit pro Hochschulen wird anschließend von der Jury der Stiftung ausgewählt. Der mit 1.500 € dotierte „Ostalb-Oskar“ geht jedes Jahr an die besten Abschlussarbeiten der Region.

Von der Hochschule für Gestaltung wurden folgende Arbeiten nominiert:

Bloop. Autotransfusionssystem für Entwicklungsländer
David Wojcik

CITO Automatische Unfallabsicherung
Philipp Olinik und Jens Eisele

Joyce The 6th Sense
Tim Jäger und Magdalena Jüngst

Stau. Entschuldigen Sie die Verspätung
Bernhard Sacha

Diamate. Dein persönlicher Begleiter im Leben mit Diabetes
Janette Majer und Ann-Katrin Spörl

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Julia Stober und Din Luan Nguyen

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