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Professor Rayan Abdullah für Mittwochseminar an der HfG


Professor Rayan Abdullah, Copyright Jörg Lange

Am 22. November hielt Professor Rayan Abdullah von der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig einen Vortrag zu „Typobau".

Professor Rayan Abdullah ging nach einer unterhaltsamen Einführung in das arabische Schriftsystem insbesondere auf arabische Schriften und Typografie für den arabischen Markt ein. Er stellte seine Entwicklungen für das Unternehmen McDonald, für das er die ersten Condensed Schrift in der arabischen Welt einführte, für das Infoleitsystem der Metro Dubai vor. Anschließend ging er auf das arabische Schriftsystem für das Betriebssystem Ubuntu, für die Barclaycard Bank sowie für Nokia und andere Schriften ein und zeigte

Die meisten seiner Schriften sind auf der Basis der arabischen Schrift Kufi entstanden. Auf diese Monumentalschrift ging er daher im Besonderen ein und stellte die wichtigsten Merkmale der arabischen Schriften im digitalen Alltag vor.

Rayan Abdullah wurde 1957 in Mosul im Irak geboren und kam zum Studium an die Universität der Künste nach Berlin. 1984 absolvierte er im Fach Kulturpädagogik und 1989 in Visueller Kommunikation. Von 1990 bis 2001 war Abdullah als Designer in verschiedenen Designbüros tätig wie bei MetaDesign in Berlin. Dort war er als Senior Designer verantwortlich für die Marken Volkswagen, Bugatti, Berliner Verkehrsbetriebe sowie die Marke Deutschland und entwickelte das Re-Design des heute noch aktuellen VW-Logos, des Bugatti-Logos und des Bundesadlers.

Von 1993 bis 2001 unterrichtete er am Lette Verein Berlin im Fach Schriftgestaltung.
2002 gründete er Markenbau, eine Agentur für Corporate Identity, Corporate Design und Markenbildung mit Sitz in Leipzig und Katar. In seinem gleichnamigen Verlag sowie anderen Verlagen veröffentlichte er viele Bücher zu den Themen Corporate Identity, Corporate Design, Markenbildung und arabische Schriften.
Seit 2001 ist Abdullah, der sich selbst gerne als Preuße bezeichnet, Professor für Typografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (HGB) und seit 2005 Gründungsdekan der Deutschen Universität in Kairo (GUC).
Im Club International in Leipzig ist er seit einigen Jahren Vizepräsident.

2016 gründete er die Akademie für transkulturellen Austausch (ATA) an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (HGB) als erste Institution, die es geflüchteten Studierenden im Bereich Kunst und Design ermöglicht, ihr Studium in Deutschland fortzusetzen.

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