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  • 08.05.2018 HfGler zu Gast im Silicon Valley

HfGler zu Gast im Silicon Valley


Interaktionsgestalter Sam Eckert von der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd nahm im Mai zwei Tage an der Facebook-Entwicklerkonferenz in San José teil.

Wie jedes Jahr wurden auf der „F8“ von Mark Zuckerberg neue Produkte und Innovationen von Facebook vorgestellt und diskutiert. Dieses Jahr standen mehr als 50 Sessions auf dem Programm, dazu kommt die einmalige Gelegenheit, sich direkt mit den Ingenieuren und Technologiexperten des Unternehmens auszutauschen.

Im Fokus standen dieses Jahr die Themen Virtual Reality und Privatsphäre.
Gleichzeitig hat Facebook neue Funktionen für seine Tochter-Apps WhatsApp und Instagram angekündigt, wie zum Beispiel Gruppenvideoanrufe. Die Facebook-App wird außerdem in Zukunft um ein Dating-Angebot erweitert.
Sam Eckerts Fazit? “Es war interessant zu sehen, wie Facebook trotz des Datenskandals es geschafft hat, das Thema Privatsphäre als wichtig zu realisieren und seine Bemühungen auszubauen und gleichzeitig noch mehr und noch sensiblere Nutzerdaten mit Hilfe der neuen Features zu sammeln.“

Der Stuttgarter Sam Eckert, der in Kalifornien seinen 18. Geburtstag feierte, dürfte sich mittlerweile im Silicon Valley schon so gut auskennen wie in Schwäbisch Gmünd: Es ist bereits sein dritter Stipendienaufenthalt am bedeutendsten Standort der IT- und High-Tech-Industrie. 2015 und 2017 erhielt er eines der begehrten Stipendien des Unternehmens Apple, wovon weltweit nur 350 vergeben werden.

Als Student in der Interaktionsgestaltung beschäftigt sich Eckert mit allen Themen rund um neue digitale Produkte. Auf seinem Stundenplan an der HfG stehen neben Application Design, Konzeption, Aussehen und Verhalten von Software-Produkten, Interaktive Kommunikationssysteme oder Invention Design, in dem neuartige Produkte und Services, mit Blick in die Zukunft, gestaltet werden.

Seine Entscheidung an der HfG zu studieren? „Schon lange mochte ich die Verknüpfung von Design und Code und sah im Studiengang Interaktionsgestaltung daher die perfekte Ergänzung zu meinen bisherigen Projekten. An der HfG gefielen mir vor allem die kompakte Größe, die wesentlich effizienteres Lernen und Arbeiten ermöglicht, die technische Ausstattung und eine überzeugende Gmünder Infrastruktur, die wunderbar mit dem neuen Bereich am Bahnhof zusammenspielt."

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