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Studentinnen der HfG erhalten Design Preis der Ikea Stiftung


Irene Nikic und Natalie Wochner. Bild: privat.

Die Produktgestalterinnen Irene Nikic und Natalie Wochner werden von der Ikea Stiftung ausgezeichnet.

Der Designpreis der Ikea Stiftung suchte 2017 unter dem Motto "Nomade in Germany" Antworten auf die Frage: Wie wird aus vier Wänden ein Zuhause?
Laut der Ikea Stiftung gingen Hunderte von Einreichungen ein: „Gut gemeint waren die meisten, gut gemacht viele, doch nur wenige erhielten den Segen der Juroren und damit das Prädikat: preiswürdig.“ Darunter die Projekte von zwei Studentinnen der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd.

„Comun“ von Natalie Wochner verbindet alle Bewohner einer Wohnanlage wie ein soziales Netzwerk. Denn obwohl immer mehr Menschen in Ballungsräumen leben, wird die Begegnung von Mensch zu Mensch immer seltener. Selbst Nachbarn bleiben sich fremd. Basierend auf persönlichen Profilen können sich Gleichgesinnte finden und Aktivitäten geplant werden. Daneben gibt es praktische Anwendungen wie „Ist im Waschraum eine Maschine frei?“ oder Mitteilungen der Hausverwaltung. Urteil der Jury: Zeitgemäßer Brückenbauer und Assimilationsbeschleuniger. Das Projekt wurde unter die Top 3 gewählt und Natalie Wochner erhält ein Stipendium für ein Auslandssemester in Lund.

„Bilingui“ von Irene Nikic ist ein persönlicher Übersetzer für Kinder im Alter von 7-12 Jahren. Es löst das Problem, wenn Kinder zwei- oder mehrsprachig aufwachsen und die Eltern die Sprachen unbewusst vermischen. Sprachverwirrung bis hin zu Kommunikationsverweigerung können laut Irene Nikic von der HfG Schwäbisch Gmünd die Folgen sein. Bilingui überwindet diese Sprachbarrieren. Mit Schrift, Sprache oder Zeichnungen gefüttert, lernen Kinder spielerisch, sich in der neuen Heimat sprachlich einzurichten. Gut gedacht, gut gemacht, sprach die Jury und platzierte das Projekt unter die Top 10. Irene Nikic darf für einen zehntägigen Workshop nach Lund.

Beide Projekte wurden im Kurs Produktgestaltung 3 von Carmen Hinterberger entwickelt. Thema dabei war "Innovatives Kleingerät mit Display". die Studierenden entwickelten für einen von fünf vorgegebenen Produktbereichen ein Kleingerät mit Display und lernten dabei den klassischen Produktgestaltungsprozess kennen.

2017 fand der Wettbewerb bereits zum 12. Mal statt.

Comun von Natalie Wochner

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