von A nach Zebra

„Von A nach Zebra“ ist eine Eltern-Kind-Ausstellung zur Mobilitätserziehung mit dem Schwerpunkt Schulweg.

Bachelorarbeit von
Raphaela Hartung, Ronja Hitschfel, Dilâra Büber

Betreuuer:
Prof. Christian Meyer zu Ermgassen
Prof. Jens Döring

Kinder sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer und werden von ihren Eltern zunehmend mit dem Auto zur Schule gebracht. Jedoch werden den Kindern durch die mangelnde oder fehlerhafte Beteiligung vieler Eltern an der Mobilitätserziehung benötigte Lernprozesse vorenthalten. Verkehrserziehung meint zunächst die Erziehung hin zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr, also eine Sozialerziehung zur Unfallprävention. Heute spielen Umwelt- und Gesundheitserziehung eine zusätzliche Rolle. Man spricht daher vermehrt von der Mobilitätserziehung.

Die Ausstellung hat das Ziel, Eltern zu einer Änderung Ihres Verhaltens zu bewegen. Sie sollen in Zukunft ihr Kind zu Fuß zur Schule gehen lassen und es dabei richtig unterstützen. Eine Veränderung bei den Kindern ist eher zweitrangig. Sie sollen haupt­sächlich für den Schulweg begeistert werden und dadurch auch ihren Eltern zeigen, dass sie auf diesem Weg ihrem Kind etwas Gutes tun. Die Kinder werden spielerisch und visuell durch die Ausstellung geführt. Für die Eltern soll die Ausstellung zum einen informativ und aufklärend und zum anderen motivierend und anwendungsorientiert sein. Sie sollen nicht nur erfahren, dass sie etwas ändern müssen, sondern auch auf welche Weise.

Die Ausstellung ist mobil und wandert innerhalb von Baden-Württemberg jährlich für zehn Wochen um die Zeit der Sommerferien von Stadt zu Stadt. Als Veranstaltungsstätte werden große Plätze in der Innenstadt gewählt. Dort steht die Ausstellung für jeweils eine Woche inklusive Auf- und Abbau. Die Kunststoffstelen haben jeweils einen Sockel, welcher beim Aufbau vor Ort mit Wasser befüllt wird, damit sie standhaft sind. Die Ausstellung wird von Eltern mit Kindern gemeinsam besucht. Der Rundgang verläuft vorwiegend getrennt, die Stelen liegen jedoch sehr eng beieinander. Die Ausstellung besteht aus sechs Stationen mit insgesamt 13 Stelen bzw. Tischen. Die Gestaltung soll Eltern und Kinder gleichermaßen ansprechen. Um eine emotionale Ebene aufzubauen, werden Figuren illustriert und Gegenstände konstruiert dargestellt. Die Farbgebung orientiert sich an den Leitschildern des deutschen Straßenverkehrs. Für die Eltern wird weniger mit Text, sondern in erster Linie mit Grafiken gearbeitet. Da die Kinder in der ersten Klasse noch kaum lesen können, werden ihre Stationen durch Audiospuren unterstützt und funktionieren auch ohne Text. Veranschaulicht wird das Projekt in einem Modell im Maßstab 1:15.

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