Seite merken

Wirtschaftsfaktor Design


Die Jury wählt die beiden Gewinnerprojekte in St. Etienne aus.

HfG repräsentierte Baden-Württemberg bei internationalem Design Workshop in St. Etienne.

Die Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd repräsentierte vom 23. bis 28. Oktober Baden-Württemberg beim internationalen Workshop „Young Connected Designers“ in St. Etienne.

Beim Workshop “Young Connected Designers“ in arbeiten 32 Studierende und jeweils ein Professor der vier Hochschulen interdisziplinär und in internationalen Teams zum Thema „The connected mirror in the city“.
Von der HfG Schwäbisch Gmünd nahmen Professor Marc Guntow und die akademische Mitarbeiterin Anka Spörl gemeinsam mit acht Studierenden aus den Fachgebieten Interaktionsgestaltung, Kommunikationsgestaltung und Internet der Dinge teil.
Ziel des Workshops war es, in interdisziplinären Teams aus den verschiedenen Hochschulen ein Industrial Design für einen Smart Mirror zu entwickeln. Nach konkreten Vorgaben sollten die Teams ein Proof of Concept erstellen, mit welchem die Technologie in den Alltag integriert werden kann. Neben der inhaltlichen Aufgabenstellung und Erarbeitung der Konzepte stand auch der interkulturelle Austausch im Mittelpunkt, wofür jede Hochschule sich im Rahmen einer Präsentation vorstellte und die Hochschule zu sich hielt und die École Supérieure d'Art et Design de Saint-Étienne ein attraktives Rahmenprogramm organisierte. Die Studierenden hatten so die Gelegenheit, andere Hochschulen und deren Arbeitsweisen kennenzulernen und so Design aus anderen Blickwinkeln zu betrachten.

Ihre Ergebnisse stellten die Arbeitsgruppen am letzten Tag einer internationalen Jury mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Design vor, die zwei Gewinnerteams auszeichnete, in dem auch Josh Corneau aus dem Studiengang Internet der Dinge und Kommunikationsgestalter Manuel Goetz von der HfG dabei waren. Ihre Arbeiten werden im Frühjahr 2018 auf der SIDO 18 (Showroom de l'Intelligence des Objets) in St. Étienne der Öffentlichkeit vorgestellt.

2017 startet die Zusammenarbeit von vier ausgewählten Designhochschulen der Arbeitsgemeinschaft „Vier Motoren für Europa“. Die wirtschaftsstarken Regionen Baden-Württemberg, Katalonien, Lombardei und haben 1988 ein Partnerschaftsabkommen unterzeichnet, um Kooperationsziele wie wechselseitige Interessenvertretung, Verbesserung der Infrastruktur oder verstärkte Zusammenarbeit im Bereich Kunst und Kultur zu erreichen.

In diesem Zusammenhang wurden vier Design- und Gestaltungshochschulen, die HfG Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg), die School of Design and Engineering Barcelona (Katalonien), das Politecnico di Milano (Lombardei) sowie die École Supérieure d'Art et Design de Saint-Étienne (Rhônes-Alpes), ausgewählt, um die Zusammenarbeit weiter zu vertiefen.

2011 hat die Europäische Kommission den Lenkungsausschuss für europäisches Design ins Leben gerufen, der 21 Handlungsempfehlungen für die Kommission erarbeitet hatte. Der Lenkungsausschuss hat die Designwirtschaft als erheblichen Einflussfaktor für das ökonomische Wachstum in Europa identifiziert.

Internationalität ist eine der besonderen Stärken der HfG Schwäbisch Gmünd, deren Ursprünge auf das Bauhaus und die HfG Ulm zurückreichen. Die rein auf Gestaltung spezialisierte Hochschule begrüßt jedes Semester mehr als 35 Austauschstudierende. Die Hochschule ist ebenso stolz auf den hohen Anteil der eigenen Studierenden, die ein Semester im Ausland verbringen. Im akademischen Jahr 2015/16 haben 10 Prozent die Chance genutzt, ein Semester an einer der mehr als 50 Partnerhochschulen im Ausland zu verbringen. Für einen optimalen Start an der HfG stehen den Austauschstudierenden „Buddies“ zur Seite: Studierende der HfG unterstützen die Gäste bei der Studienorientierung und Eingewöhnung. Dieses Konzept wurde 2017 bereits zum zweiten Mal vom Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD gefördert.

Professor Ulrich Schendzielorz, Prorektor der Hochschule und verantwortlich für deren internationalen Aktivitäten, ist seit 2013 Mitglied im zehnköpfigen Vorstandsgremium von „Cumulus“ und wurde 2016 wiedergewählt. Die International Association of Universities and Colleges of Art, Design and Media (Cumulus) ist ein Zusammenschluss von 250 internationalen Designhochschulen.

Merkzettel

    Die Links zu Ihren Seiten sind in der E-Mail automatisch enthalten.

    Versenden

    Buchstabe H
    Hochschulbotschafter

    sind Studierende, die die Hochschule auf Veranstaltungen und Messen kompetent und überzeugend vertreten.