PG Modul 3340

Modulcode

3340

Modulname

Theorie der Gestaltung II

Studiengang

Produktgestaltung

Modulart

Pflicht

Modulart

Präsenzmodul

Moduldauer

ein Semester

Angebotshäufigkeit

jedes Semester

Workload Präsenz

60 Stunden

Workload Selbststudium

120 Stunden

ECTS-Credits

6 ECTS-Credits

Modulverantwortlich

Prof. PD Dr. habil Angelika Karger

Email-Kontakt

E-Mail-Adresse

Qualifikationsziele

Die Studierenden haben ein vertieftes Fach- und Methodenbewusstsein bezüglich aktueller komplexer Sachverhalte, die in Anbetracht neuer gesellschaftlicher Herausforderungen in der Gestaltungsarbeit berücksichtigt werden müssen: Globalisierung und Brasilianisierung, der demoskopische Wandel, die Herausforderung der Schlüsseltechnologien etc. Die Studierenden sind befähigt ihre eigenen Interessen mithilfe von Methoden der Selbstmotivation wahrzunehmen und aufgrund ihrer interkulturellen Kompetenz zu kommunzieren.

Lehrinhalte

Thematisiert werden die Gestaltungsfragen vor den großen Themen- und Problemkreisen: Exponentielles Weltbevölkerungswachstum; Globalisierung und Brasilianisierung (U. Beck) im Kontext der Möglichkeiten und Grenzen partizipatorischen Designs; Nachhaltigkeitsdebatte und Gestaltung; Demoskopischer Wandel in Deutschland und Europa; die grundlegenden Schlüsseltechnologien des 3. Jahrtausend, ihre Anwendungen und ihr Einfluss auf die Gestaltung: Informatik und interaktive Informationstechnologien, Genetik, Nanotechnologie, Bionics (Rechenberg, Nachtigall), Artficial Life; Neurologie und Neuromarketing; Verhaltensforschung vor dem Hintergrund der Evolutionstheorie.
Die Themen werden entlang des Leitfadens reflektiert: Wer? Gestaltet Was? Wie? Mit welchen Methoden? In welchen Kontexten? In welcher Zeit? Mit welchen Kompetenzen? Mit wem? Für wen: primär, sekundär? Mit welchen Primär- und Sekundärzielen?
Folgende wissenschaftliche Modelle werden auf ihre Anwendungsfreundlichkeit überprüft: Systemtheorie, Spiel- und Entscheidungstheorie, Evolutionstheorie, Grundzüge der deterministic chaos theory; Grundzüge universaler angeborener auslösender Mechanismen nach der Verhaltensforschung; der zivilisatorische Konflikt zwischen biologischer Anlage und kultureller Überformungen durch den Menschen; Modelle der Psychologie: Freud, Archetypenlehre C.G. Jung, Harris; Ideologien und Manifeste des Design; Manipulationstechniken/Kreativitätsforschung und Innovationsmethoden.

Lehrveranstaltungen im Modul

Fremdsprachen/Konversation (2 SWS);
Designtheorie (2 SWS);
Seminar-/Laborwoche

Lehrende im Modul

Eingangvoraus-
setzungen

deutsche Sprachkenntnisse, Modul 3240

Lehr- und Lernformen

Vorlesung / Seminar; Übungen; Referate; Hausarbeiten (von Stunde auf Stunde); Kurzprotokolle; Analysen und Diskussionen

Leistungsnachweis

Kurzhausaufgaben/ Protokolle / Teilnahme und Übungen;
Kurzreferate/ Protokolle / Teilnahme

Unterrichtssprache

Deutsch und /oder Englisch

Verwendbarkeit

Kann bei Studiengangwechsel nach Absprache in Studiengang KG und IG anerkannt werden;
Voraussetzung für die Module 3430 und 3630

Literaturempfehlungen

Claudia Mareis/Gesche Joost/ Kora Kimpel, Hg., Entwerfen – Wisssen – Produzieren: Designforschung im Anwendungskontext, Bielefeld 2010;
Siegfried Maser, Band 2 Zur Planung gestalterischer Projekte, Essen 1993 u.a. und Skripte;
Wolfgang Jonas, Design – System – Theorie, Essen 1994;
Gerd Binnig, Aus dem Nichts, Über die Kreativität von Mensch und Natur, Zürich, München 1989;
Franz Josef Radermacher, Welt mit Zukunft, Überleben im 21. Jahrhundert, Hamburg 2007;
Angelika Karger, Wissenschaftstheoretische Fragen und Aufgaben zur Nanotechnologie, Forum TTN, München 2006
Iräneus Eibl-Eibesfeldt, Der vorprogrammierte Mensch, München 1985
D'Arcy Wentworth Thompson, On Growth and Form, Bd. 1/Bd2. 1959
Cordula Meier, Designtheorie, Beiträge zu einer Disziplin u.a.

Export
Buchstabe M
Mappenberatung

findet jeweils zu Semesterbeginn im März / April sowie im Oktober statt. Teilnehmen können alle interessierten Studienbewerber. Die aktuellen Termine stehen unter Termine und Mappenberatung .