Jonas Heilgeist

Jonas Heilgeist

Master-Absolvent Jonas Heilgeist hat sich nach seinem Bachelor-Studium Kommunikationsgestaltung an der HfG Schwäbisch Gmünd für den Masterstudiengang entschieden. Seinen Abschluss hat er im Sommersemester 2016 mit der Arbeit „Mitarbeiterpartizipation in Corporate Museums“ erlangt. Direkt nach seinem Studium stieg er als Referent Unternehmenskommunikation bei einem großen Mittelständler im Bereich Maschinenbau ein.

"Meine Stelle "Referent Unternehmenskommunikation" ist eine Ein-Mann-Abteilung in einem Betrieb mit gut 1000 Mitarbeitern. Eine gute Organisation, Verlässlichkeit, Selbständigkeit und Eigenverantwortung sind dabei unverzichtbare Attribute. Diese habe ich unter anderem während des Masters – besonders im Rahmen der Master-Thesis, die ich bewusst eigenständig und nicht im Team mit anderen Studierenden schrieb – weiter ausgebaut."

Warum hast Du Dich für das Masterprogramm an der HfG entschieden?
Dass ich einen Master-Abschluss an der HfG machen möchte, war für mich keine große Frage. Die Gründe? Einerseits das bekannte Umfeld, die Professorinnen und Professoren der HfG und andererseits besonders das neue Masterprogramm: Die drei Säulen erlauben ein breiteres Aufstellen für den nächsten Schritt in das Berufsleben. Vorallem das ganzheitliche Betrachten von Gestaltungsprojekten in einem wirtschaftlichen Umfeld ist ein bedeutender Unterschied zum Bachelorprogramm – quasi schon unverzichtbares Wissen, wenn man im Designer-Berufsleben mehr Verantwortung in entsprechenden Positionen beziehungsweise Aufgabenbereichen übernehmen möchte.

Welche Schwerpunkte hattest Du im Studium gewählt?
Mein Schwerpunkt, der sich bereits im Bachelor und später im Master herauskristallisierte, war die Ausstellungsgestaltung. Aufgrund meiner Fächerwahl im Bachelor, des Erasmus-Semesters in Österreich sowie meiner Bachelor-Thesis und der weiteren Vertiefung im Master war die Spezialisierung auf Unternehmensmuseen im Rahmen der Master-Thesis die konsequente Fortführung– auch wenn ich nun im Berufsleben ein anderes Tätigkeitsfeld abdecke.

An welchen Tag im Masterstudium erinnerst Du Dich immer gerne zurück?
An welchen Tag ich mich gerne zurück erinnere? Ich ändere die Frage ab in: an welchen Moment bzw. welche Momente? Ein besonderes Highlight jedes Semesters waren natürlich die großen "Events" zu Beginn und zum Abschluss. Bei der Erstiparty und der Semesterausstellung bestand immer die beste Möglichkeit, sich mit anderen Semestern sowie Externen auszutauschen und gemeinsam zu feiern. Prägende Ereignisse stellten auch die (Abschluss-) Präsentationen dar – der Tag, auf den man das ganze Semester hingearbeitet hat: präsentieren und präsentiert bekommen, was in den vergangenen Wochen und Monaten in den anderen Projekten entstanden war. Meine persönlichen Highlight-Tage während der Master-Thesis waren all jene, an denen ich bei meinem Kooperationspartner – einem Stuttgarter Großkonzern – Besprechungen hatte, beziehungsweise ich unterschiedlichste Experten aus Theorie und Praxis zum Thema meiner Master-Thesis besuchen und interviewen konnte.

An welchem Projekt arbeitest Du gerade?
Aktuell arbeite ich in meinem Job an verschiedensten Projekten: Von der inhaltlichen Betreuung der Webseite, über die Erstellung von Filmen, Unternehmenspräsentation, dem halbjährlich erscheinenden Mitarbeitermagazin bis hin zur Entwicklung eines Orientierungssystems sowie der Organisation von Veranstaltungen ist mein Arbeitsalltag ziemlich abwechslungsreich.

Wie ging es nach Deinem Abschluss weiter?
Noch während meiner Master-Thesis erhielt ich dank persönlicher Kontakte zu Alumni der HfG ein attraktives Angebot für eine Stelle bei einem großen mittelständischen Unternehmen aus dem Bereich Maschinenbau. Einen Monat Pause gönnte ich mir nach dem Abschluss und starte schließlich im September 2016 ins Berufsleben.

Wo warst Du an der HfG am liebsten?
Am liebsten war ich während meiner Zeit an der HfG im Haus Goethe. Die Arbeitsatmosphäre ist dort, an dem Ort, an dem an der HfG die Bachelor- und Master-Arbeiten geschrieben werden, eine ganz besondere.

Welchen Rat gibst Du den jetzigen MasterstudentInnen?
Erstens: Mache das, worauf du Lust hast – wähle die Fächer, die du spannend findest und die für deine gegenwärtigen Berufsziele passend erscheinen! Das ist ein guter Grundstein für alles Kommende – auch wenn alles Kommende gerne anders kommt, als ursprünglich geplant. Und deswegen zweitens: Sei flexibel – lass dich auf neue Gegebenheiten ein, ergreife Chancen, auch wenn sie nicht einhundertprozentig zu deinem bisherigen Plan passen!

Was würdest Du heute als StudentIn anders machen?
Nichts!

Wie sieht ein normaler Arbeitstag aus?
Mein Arbeitstag beginnt um 7 Uhr. Der Tagesablauf ist so vielseitig wie meine Aufgaben und Projekte, die ich bewältige. E-Mails checken, Telefonieren, Besprechungen mit internen Kollegen und externen Partnern, Fotografieren, Texte schreiben, Layouten, ...

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Alles, worauf die Studierenden im Hauptstudium bauen: Entwurfsmethodik, die gesetzmäßigen Zusammenhänge von Wahrnehmung und Gestaltung, Darstellungsmethoden, Modellbau, Typografie, Fotografie, Film und Multimedia und die Arbeitsfelder der Interak[…]