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Feierliche Übergabe des Rektorats


v.l.: Dr. Simone Schwanitz, Jörn Petersen, Uli Mayer-Johanssen, Cristina Salerno, Prof. Ralf Dringenberg, Landrat Klaus Pavel

Am 13. November 2015 fand die feierliche Übergabe des Rektorats statt. Zudem wurden erstmals in der Geschichte der Hochschule die Titel der Ehrensenatorin und des Ehrensenators verliehen.

Bilanz einer erfolgreichen Amtszeit und Ausblick auf die anstehende Weiterentwicklung der HfG durch den neuen Rektor

„Ein Wechsel an der Spitze des Rektorats ist die einschneidendste Veränderung, die eine Hochschule erfahren kann.“ Mit diesen Worten begrüßt Klaus Moser, der Vorsitzende des Hochschulrats und Hauptgeschäftsführer der IHK Ostwürttemberg, 250 Festgäste aus Hochschule, Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung. Er verweist darauf, dass Bedeutung und Erfolg der HfG mit ihrem herausragenden Lehr- und Forschungangebot maßgeblich von der guten Vernetzung mit allen gesellschaftlichen Kräften beeinflusst werden.

Für Dr. Simone Schwanitz, Ministerialdirektorin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, ist es, wie sie sagt, „ein Herzensanliegen“, die erfolgreiche Arbeit der Rektorin a. D. Cristina Salerno zu würdigen und dem Rektor Prof. Ralf Dringenberg ihre guten Wünsche für die neue Amtsperiode zu überbringen. „Die Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd hat ihr Profil in den vergangenen Jahren gestärkt und deutschlandweit wie auch international an Sichtbarkeit gewonnen.“ Cristina Salerno habe in ihrer Amtszeit als Rektorin diese Entwicklung mit großem Engagement vorangetrieben. Schwanitz würdigt ihre Zielstrebigkeit und Tatkraft, mit denen sie das Ansteigen der Studierenzahlen von 420 auch 670 gemeistert und das Studienangebot erweitert habe; 2009 seien von der Hochschule die ersten Drittmittel durch Forschungsaufträge eingeworben worden. Das Land habe in Cristina Salernos Amtszeit 13 Millionen Euro in die Renovierung und Ausstattung des Stammgebäudes in der Rektor-Klaus-Straße investiert und die Studierenden könnten sich jetzt bester Studienbedingungen erfreuen.

Studienbedingungen sind das eine, die Qualität von Lehre und Forschung das andere. Ihr Nachfolger sei für die neue Aufgabe bestens vorbereitet: „Professor Ralf Dringenberg kennt die Hochschule aus seinen bisherigen Tätigkeiten sehr gut und verfügt auch über wichtige Erfahrungen in der Wirtschaft. Ich bin überzeugt, dass die Hochschule unter seiner Leitung diesen erfolgreichen Kurs fortsetzen wird. Gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd und der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Aalen bildet die HfG ein Trio, das – was Wissenschaft und Forschung anbelangt – in der Region den Ton angibt.“ „Im Vordergrund steht für Sie die Exzellenz dieser traditionreichen Hochschule; sie zu fördern, sehen Sie als ihre erste Aufgabe“, beschreibt Dr. Simone Schwanitz die ambitionierten Vorhaben zur Qualitätsteigerung und der Ausweitung des Kooperationsnetzwerks der HfG. Sie wünscht Prof. Dringenberg Mut, Geschick und Geduld und lobt speziell die Einrichtung des im Herbst gemeinsam mit der HTW Aalen eröffneten Bachelor-Studiengangs „Internet der Dinge“. Er stehe für das gute Gespür der beiden Hochschulen, wichtige Themen aufzugreifen und Zukunftschancen im Bildungsangebot des Landes Baden-Württemberg zu schaffen. Sie verweist auf die außergewöhnlich gute Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Hochschulen, dem Ministerium, der Stadt, dem Landkreis, der Stiftung der Kreissparkasse und der Carl Zeiss Stiftung – eine unabdingbare Voraussetzung für das Gelingen dieses innovativen Studienprogramms.

In seinem Grußwort nennt Landrat Klaus Pavel, scheidender Vorsitzender des Hochschulrats, die HfG ein „Juwel in der Bildungslandschaft“. „Sie haben diese Hochschule in der Öffentlichkeit positioniert“, sagt Klaus Pavel in seiner Laudatio. Cristina Salerno habe die HfG als kompetente Partnerin für die Gesellschaft geöffnet und stark gemacht, die unverzichtbare Internationalisierung vorangetrieben und das Studienangebot erweitert, eine großartige Leistung.Sie sei eine starke und streitbare Führungspersönlichkeit. Pavel nutzt die Gelegenheit, um dem Ministerium das „Hochschulkonzept 2030“ des Ostalbkreises anzukündigen. Es solle die künftige Entwicklung der dort ansässigen Hochschulen auf eine solide Basis stellen.

Oberbürgermeister Richard Arnold streicht Cristina Salernos Offenheit für Veränderungen heraus, die Offenheit für die Intergration der Hochschule ins gesellschaftliche Leben der Kommune. Er ist begeistert von der Dynamik, die die HfG unter der Leitung von Cristina Salerno gezeigt habe und lobt ihre vertrauensvolle Zusammenarbeit mit ihm und der gesamten Stadtverwaltung.


In ihrer Abschiedsrede verweist Cristina Salerno darauf, dass die Hochschule maßgeblich von der Stärke ihrer Partner abhänge: dem Land Baden-Württemberg, den Verantwortlichen und Mitarbeitern des MWK, allen Hochschulratsvorsitzenden und -mitgliedern, dem Freundeskreis, den Stadtverantwortlichen – und schließlich den Hochschulangehörigen. Mit ihrem ausführlichen Zitat aus Dr. Hermann Pauls Antrittsrede als Rektor der Ludwig-Maximilians-Universität „Gedanken über das Universitätsstudium“ von 1909 macht sie launig darauf aufmerksam, dass die Probleme der Hochschulen vor hundert Jahren durchaus mit den aktuellen Herausforderungen vergleichbar sind: Infrastruktur und Ausstattung, Qualität von Lehre und Forschung, Kooperation und Offenheit, Studier- und Berufsfähigkeit.

Rektor Prof. Ralf Dringenberg beschwört die Eigenständigkeit der kleinen und sehr besonderen Hochschule für Gestaltung, und – auf dieser Basis – ihre Kooperationsbereitschaft mit allen gesellschaftlichen Kräften. Voraussetzung sei das Wissen über die Leistungsfähigkeit der Hochschule in der Öffentlichkeit und insbesondere bei den Kooperationspartnern. Es gehe nicht ums Verschönern von Dingen – sondern ums Erkennen von Problemen in einer komplexen Welt und das systemische und strategisch-gestalterische Handeln im Sinne des Nutzers. Prof. Ralf Dringenberg nutzt die Gelegenheit, um aktuell allen Hochschulangehörigen für ihren Einsatz während der letzten Jahre zu danken; in besonderem Maßen, denjenigen, die sich aktuell in die Entwicklung und Einrichtung des Kooperationsstudiengangs „Internet der Dinge“ eingebracht haben und noch immer einbringen.

Die Hochschule wird ihren erfolgreichen Kurs fortsetzen, sie wird sich verstärkt engagieren in den Prozessen der Innen- und Außenkommunikation, dem Ausbau von Forschungs- und Entwicklungsprojekten, der Einführung von berufsbegleitenden Studienangeboten sowie der Vernetzung mit Unternehmen und Institutionen in der Region, im Land und international.

Eine Premiere an der HfG – Erstmals in ihrer Geschichte verleiht die Hochschule den Titel der Ehrensenatorin und des Ehrensenators

Ausgezeichnet werden der bis August 2015 amtierende Hochschulratsvorsitzende und Landrat Klaus Pavel, die Mitbegründerin von der MetaDesign AG in Berlin Uli Mayer-Johanssen, und an Jörn Petersen, den Leiter von User Interface Design Mercedes-Benz und Brands der Daimler AG. Prof. Dringenberg dankt den drei herausragenden Persönlichkeiten für ihre langjährige, aktive und kritische Beteiligung an der Entwicklung der HfG im bisherigen Hochschulrat. Mit der Ehrung verbindet die Hochschule den Wunsch, dass die Ehrensenatorin und die Ehrensenatoren die Hochschule weiterhin mit Rat und Tat begleiten.

Den musikalische Rahmen schuf der begeisternde Mick Baumeister. Baumeister ist ein international erfolgreicher Pianist und Komponist von Filmmusik.

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