Hoch­schul­ge­schichte

1928 Labor

Die Wurzeln der Hoch­schule reichen bis ins Jahr 1776 zurück, als die erste Vorläufer-Einrich­tung, eine Zeichen­schule, gegründet wurde. Die Einflüsse des Bauhauses und der ehema­ligen Hoch­schule für Gestal­tung Ulm sind prägend für die Lehr­auf­fas­sung der heraus­ra­genden gestal­te­ri­schen Grund­lagen an der HfG Schwä­bisch Gmünd.

1776
Grün­dung als Zeichen­schule, die 1860 zur Gewer­be­schule mit eigener Fach­ab­tei­lung für Gold- und Silber­schmiede erwei­tert wird.

1907
Die König­liche Fach­schule für Edel­me­tall­in­dus­trie“ wird gegründet.

1909
Tren­nung von der Gewer­be­schule und Einzug am 1. April in das vom Archi­tekten Martin Elsässer entwor­fene neue Schul­ge­bäude mit ange­glie­dertem Muse­um­strakt für das Gmünder Spezi­al­mu­seum“. In diesem Gebäude ist die Hoch­schule heute noch untergebracht.

1923
Umbe­nen­nung in Staat­liche Höhere Fach­schule für Edel­me­tall­in­dus­trie“. Josef Albers, Lászlo Moholy-Nagy, Wilhelm Wagen­feld und andere Bauhaus-Größen sind in Schwä­bisch Gmünd zu Gast.

1926
Grün­dung der ersten Klasse für Indus­tri­elle Form­ge­bung“ durch Prof. Walter Klein.

1950
Umbe­nen­nung in Staat­liche Höhere Fach­schule für Edel­me­tall­ge­werbe“. Nach Ende des 2. Welt­kriegs beginnt bereits im Oktober 1945 der Unter­richt. Die Klasse für Indus­tri­elle Form­ge­bung wird durch den neuen Schul­leiter Prof. Walter Loch­müller wieder aufgenommen.

1965
Die Staat­liche Werk­kunst­schule Schwä­bisch Gmünd“ wird ins Leben gerufen. Nach der bisher betont hand­werk­li­chen Ausrich­tung folgt eine starke Konzen­tra­tion auf gestal­te­ri­sche Fragen. Produkt­ent­würfe sind nun untrennbar mit visu­eller Gestal­tung verknüpft.

1972
Die Fach­hoch­schule für Gestal­tung“ wird konsti­tu­iert. Grün­dungs­rektor ist Prof. Karl Dittert. Das Ausbil­dungs­kon­zept der bislang sehr künst­le­risch ausge­rich­teten Insti­tu­tion orien­tiert sich nun an den gestal­te­ri­schen Prämissen der Hoch­schule für Gestal­tung Ulm.

1983
Die gestal­te­ri­schen Grund­lagen bilden das Funda­ment für die Einrich­tung der Studi­en­gänge Produkt‑, Schmuck- und Visu­elle Gestaltung.

1987
Inte­gra­tion des Berei­ches Neue Medien.

1999
Das Studium wird grund­le­gend erneuert. Die beiden über­grei­fenden Studi­en­gänge Infor­ma­tions- und Medi­en­ge­stal­tung sowie Produkt- und Umwelt­ge­stal­tung ermög­li­chen es den Studie­renden, eigene, indi­vi­du­elle Schwer­punkte zu setzen.

2003
Der Master­stu­di­en­gang Commu­ni­ca­tion Plan­ning and Design nimmt den Studi­en­be­trieb auf.

2004
Umstel­lung der bishe­rigen Diplom­stu­di­en­gänge auf die neuen Bache­lor­stu­di­en­gänge Kommu­ni­ka­ti­ons­ge­stal­tung und Produktgestaltung.

2005
Die Hoch­schule nennt sich Hoch­schule für Gestal­tung Schwä­bisch Gmünd.

2007
Einfüh­rung des Studi­en­gangs Inter­ak­ti­ons­ge­stal­tung; Aufnahme jeweils zum Sommersemester.

2008
Der Master­stu­di­en­gang Product Plan­ning and Design nimmt den Studi­en­be­trieb auf.

2010
Beginn der Reno­vie­rung des denk­mal­ge­schützten Hoch­schul­ge­bäudes von Martin Elsässer in der Rektor-Klaus-Straße. Umzug ins Gmünd-Tech in der Marie-Curie-Straße.

2012
Erwei­te­rung des Studi­en­gangs Inter­ak­ti­ons­ge­stal­tung auf einen Vollzug; Studie­rende werden zum Sommer- und Winter­se­mester aufgenommen.

2014
Der Master­stu­di­en­gang Stra­te­gi­sche Gestal­tung startet. Damit enden die Master­stu­di­en­gänge Commu­ni­ca­tion Plan­ning and Design und Product Plan­ning and Design.

Bezug des Neubaus der Hoch­schule am Bahn­hof­platz 7 in Schwä­bisch Gmünd.

2015
Der Bache­lor­stu­di­en­gang Internet der Dinge – Gestal­tung vernetzter Systeme startet. Die HfG Schwä­bisch Gmünd ist die erste Hoch­schule im deutsch­spra­chigen Raum, die den Studi­en­gang anbietet.Wiedereinzug in das kern­sa­nierte und moder­ni­sierte Stamm­haus der HfG in der Rektor-Klaus-Straße 100.

2018
Die ersten IoT Student*innen schließen erfolg­reich ihr Bache­lor­stu­dium ab.

2019
Die Hoch­schule zählt erst­mals seit ihrer Grün­dung mehr als 700 Studierende.