Internet der Dinge – Gestaltung vernetzter Systeme BA

Ziele des Studienprogramms

Die Studierenden erwerben die Fähigkeit zum nutzergerechten Einsatz neuer Technologien, funktio- naler und technischer Möglichkeiten bei der Entwicklung von Schnittstellen und der vernetzten Ent- wicklung prototypischer Hard- und Softwareprodukte. Die Studierenden werden in Projekten befähigt, vernetzte, heterogene Systeme und Produkte bzw. Monitoring und Entscheidungsprozesse zu entwerfen und prototypisch zu entwickeln. Dies geschieht im Rahmen einer gestalterischen Auseinandersetzung und der daraus resultierenden Sensibilisierung für die in der Produktentwicklung notwendigen Detailqualität. Der Studiengang bietet die Möglichkeit, sich vertiefend mit den Bereichen Nutzerzentrierte Entwicklung, Mobile Technologien, Technologien im Raum oder Physical Computing zu befassen. Anwendungsgebiete des Internet der Dinge sind zum Beispiel Industrie 4.0, Car to Car Communication, Smart Living oder Smart Clothing & Textiles. Der erste Kooperationsstudiengang der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd findet in enger Zusammenarbeit mit der Hochschule Aalen statt, wodurch die Möglichkeit einer verstärkten Fokussierung auf spezielle, gestaltungsrelevante Technologien und Methoden geboten wird. Innerhalb der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd ergeben sich hier neue Synergien durch die Nähe zu den bestehenden Studiengängen, Interaktionsgestaltung, Kommunikationsgestaltung und Produktgestaltung. Über das Verständnis von Design als Schnittstellendisziplin zwischen Mensch und Artefakt hinaus, gewinnt die Hochschule die Betrachtungweise von Interfaces zwischen Artefakten, Maschinen und Dingen hinzu.

Studieninhalte

Der Studiengang befasst sich mit allen Aspekten der Entwicklung und prototypischer Realisierung nutzerzentrierter, funktionaler und technischer Hard- und Softwareprodukte sowie deren Vernetzung. Die Studierenden lernen grundlegende wissenschaftliche Methoden, Medien- und Programmiertechnologien sowie Designmethoden für die Erarbeitung gestalterischer Problemlösungen kennen und sind in der Lage diese zu formulieren, zu entwickeln und zu bewerten. Kommunikative und soziale Kompetenzen wie Argumentationsfähigkeit, Entscheidungssicherheit und Teamfähigkeit werden fächerübergreifend in ersten Projektarbeiten und den Kursen der Theorie und der Techniken vermittelt. Der Studiengang findet in enger Kooperation mit der Hochschule Aalen statt, wodurch interdisziplinäre Kompetenzen gefördert werden.

Thematische Schwerpunkte

Vier Schwerpunkte kennzeichnen das Studienprogramm. Sie ermöglichen eine Spezialisierung und be- reiten die Studierenden optimal auf den Berufseinstieg vor.

  • Nutzerzentrierte Entwicklung: Die Studierenden lernen die Grundprinzipien des Design Prozesses, insbesondere des Design Thinking Process kennen. Sie werden in die Lage versetzt, sich kritisch mit dem nutzerzentrierten Methodenkanon auseinanderzusetzen. Eigenständig führen Sie Methoden der User Research durch und definieren hierdurch Ansatzpunkte für den eigenen Gestaltungsentwurf.
  • Mobile Technologien: Nutzerzentriert erproben Sie Konzepte und Prototypen in mobilen Anwen- dungen und mobilen Technologien. Dabei lernen Sie Anwenden von Schnittstellen in Sensorik und Aktorik in webbasierten Softwareumgebungen kennen und projizieren sie auf Bereiche wie smart transportation, wearable computing, smart clothes & textiles sowie location based services und systems.
  • Technologien im Raum: Die Studierenden setzen sich mit unterschiedlichen Programmiersprachen und Technologien, insbesondere sensorisch/haptischer und räumlicher Ein- und Ausgabeverfahren, ergänzt durch Kommunikationssystemen von Maschine zu Maschine auseinander. Theoretische Dis- kurse und praktische Erforschung von Gestaltungspotenzialen in räumlichen und zeitlichen Anschau- ungsmodellen runden das Modul ab.
  • Physical Computing: Sie erarbeiten Konzepte des Physical Computing, um physische und digitale Welten in interaktiven Szenarien und Produkten zusammenzuführen. Die Studierenden haben ein grundlegendes Verständnis für Konzepte des Physical Computing, um physische und digitale Welten in interaktiven Szenarien und Produkten zusammenzuführen. Die Studierenden kennen die Möglich- keiten der Hardwareverknüpfung und Steuerung der digitalen Welt und medialer Anwendungen und können diese basal anwenden. Sie sind in der Lage, Machine to Machine Anwendungen zu konzi- pieren und prototypisch umzusetzen. bewusst und können diese kritisch beurteilen und bearbeiten.

Studienablauf

Die ersten drei Semester bieten einen Überblick über die Grundlagen der Gestaltung und über alle The- menfelder und Fragestellungen des Internet der Dinge. Durch das Grundstudium werden die Studie- renden systematisch auf die Schwerpunkte des Hauptstudiums vorbereitet. Das erleichtert die Ent- scheidung für die Wahl Schwerpunktfächer. Das projektorientierte Hauptstudium festigt die methodi- schen Kenntnisse. Ergonomie, Projektplanung, Recht und Gesellschaftsanalyse vervollständigen das gestalterische Wissen. Vermittelt werden selbstverständlich auch Schlüsselkompetenzen wie etwa Selbstorganisation und Teamfähigkeit. Die in jedem Sommersemester stattfindende Internationale Seminarwoche bringt zusätzliche Impulse von international renommierten Dozenten ausländischer Partnerhochschulen in den Lehrbetrieb. In der Laborwoche, die jedes Jahr im Wintersemester veran- staltet wird, liegt der Fokus auf interdisziplinären Arbeiten. Studierende aus allen Semestern und jedem Studiengang arbeiten gemeinsam an Projekten aus verschiedenen Fachbereichen. Projektarbeiten und Fallstudien bereiten die Studierenden auf das eigenständige Bearbeiten komplexer Themen vor. Das 5. Semester ist als integriertes praktisches Studiensemester angelegt. Die Studierenden sammeln Erfah- rungen in Unternehmen, Institutionen oder Gestaltungsbüros im In- oder Ausland. Im 6. Semester werden die Studieninhalte vertieft. Alternativ besteht die Gelegenheit, an einer der Partnerhoch- schulen im Ausland zu studieren, sowohl innerhalb Europas als auch im außereuropäischen Ausland. Im 7. Semester wird das Studium mit einer Bachelor-Thesis abgeschlossen. Die Absolventinnen und Absolventen erwerben damit den akademischen Grad Bachelor of Arts. Dieser Abschluss ermöglicht einen direkten Berufseinstieg sowie den Zugang zu einem weiterführenden Master-Studiengang.

Studienorganisation

BewerbungschlussFür das Wintersemester: 15. Mai, für das Sommersemester: 15. November
StudienbeginnZweimal jährlich, jeweils zum Winter- und zum Sommersemester
Regelstudienzeit7 Semester
AbschlussBachelor of Arts
ECTS-Credits210
AkkreditierungDer Studiengang ist akkreditiert.
http://www.hochschulkompass.de/studium.html
AnsprechpartnerAkademischer Mitarbeiter: E-Mail-Adresse
DownloadsZulassungssatzung, Eignungssatzung, Studien- und Prüfungsordnung, Studiengangsverlauf, Bewerbungsbogen
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