Über­gabe Deutsch­land­sti­pen­dien an der HfG

Die Hoch­schule für Gestal­tung Schwä­bisch Gmünd verlieh am 14. Juli 2017 zur Eröff­nung der Semes­ter­aus­stel­lung zwei Deutschlandstipendien.

Die Stipen­dien erhielten Nikolas Pour­n­aras aus dem Master­pro­gramm Stra­te­gi­sche Gestal­tung und Kommu­ni­ka­ti­ons­ge­stal­terin Lisa Kern. Beide Studie­renden werden von der Weleda AG geför­dert, die die HfG als einen von zwei neuen Förder­mit­tel­geber gewonnen hat. Ralph Heinisch und Dr. Aldo Ammen­dola von der Weleda AG über­reichten die Urkunden persönlich.

Die Förde­rung von Jan Hassel (Studi­en­gang Internet der Dinge) und Mari­anne Spieß (Inter­ak­ti­ons­ge­stal­tung) durch die Carl Zeiss AG wurde um ein weiteres Jahr verlän­gert. Eben­falls verlän­gert wurde die Förde­rung von Produkt­ge­stalter Andreas Kißling und Master­stu­dentin Selina Mies­linger, die ab dem Winter­se­mester 2017 – 2018 von der ully & chris tine Wohl­ge­muth Stif­tung geför­dert werden. Der zentrale Auftrag der Stif­tung ist die Gewäh­rung von Stipen­dien an hilfs­be­dürf­tige junge Menschen mit außer­ge­wöhn­li­chem krea­tiven Poten­zial in den Berei­chen Text, Graphik oder Design. Die Hoch­schule für Gestal­tung hat die Stif­tung eben­falls als neuen Förder­mit­tel­geber für das Deutsch­land­sti­pen­dium gewinnen können.

Selina Mies­linger sagt zu ihrer Zeit als Stipen­diatin des Deutsch­land­sti­pen­diums: Es erfüllt mich mit großer Freude, für mein Enga­ge­ment und meine Leis­tungen in Form eines Deutsch­land­sti­pen­diums ausge­zeichnet worden zu sein. Das Deutsch­land­sti­pen­dium hat mich auf meinen eigenen Weg sehr unter­stützt. Es eröffnet mir beruf­liche Perspek­tiven, die ich mir ohne die finan­zi­elle Unter­stüt­zung nicht hätte erschließen können.

Durch das Deutsch­land­sti­pen­dium kann ich mich nun voll und ganz auf mein Master­stu­dium und meine Master­ar­beit im September konzen­trieren. Neben dem Studium kann ich auch weiterhin ehren­amt­lich für meinen Verein, Rhyth­mi­schen Sport­gym­nastik TV Wetzgau, tätig sein. Zudem kann ich durch die finan­zi­elle Unter­stüt­zung an Work­shops und Weiter­bil­dungs­mög­lich­keiten teil­nehmen, ohne mir Gedanken um die Finan­zie­rung machen zu müssen. Die verschie­denen Einblicke in ein facet­ten­rei­ches, zukünf­tiges Berufs­leben, die ich in dieser Zeit gewinnen konnte, bieten mir nun opti­male Start­mög­lich­keiten und ermög­li­chen mir, einen naht­losen Über­gang mit einem klaren Ziel vor Augen.

Das Stipen­dium hat es mir ermög­licht, auf meinen eigenen Beinen zu stehen und meinen eigenen und indi­vi­du­ellen beruf­li­chen Weg zu gehen. Ich möchte mich auch im Namen der anderen Stipen­diaten, bei den Stif­tern der Deutsch­land­sti­pen­dien bedanken, die all dies möglich gemacht haben. Beson­derer Dank geht in meinen Fall an Frau Wohl­ge­muth von der uli & chris tine Wohl­ge­muth Stiftung.“

Zeit­gleich wurde Ege Can Tunca aus dem Programm verab­schiedet. Er hat sein Studium der Kommu­ni­ka­ti­ons­ge­stal­tung erfolg­reich im Sommer­se­mester abgeschlossen.

Mit dem Programm reali­siert das Bundes­mi­nis­te­rium für Bildung und Forschung die Idee der Public-Private-Part­nership im tertiären Bildungs­sektor: Zur Verfü­gung stehende staat­liche Mittel kommen in dem Fall als Stipen­dien zur Auszah­lung, in dem die Hoch­schule eine Gegen­fi­nan­zie­rung durch Dritte einwirbt. Insge­samt fördert das Stipen­dium mit je 300 Euro im Monat die Studie­renden. Der Leis­tungs­be­griff, der dem Stipen­dium zugrunde liegt, ist bewusst weit gefasst: Gute Noten und Studi­en­leis­tungen gehören ebenso dazu, wie die Bereit­schaft, Verant­wor­tung zu über­nehmen oder das erfolg­reiche Meis­tern von Hinder­nissen im eigenen Lebens- und Bildungsweg.

Die HfG Schwä­bisch Gmünd betei­ligt sich seit der Start­phase 2012 am Deutschlandstipendium.

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