Erster Platz beim CodeTheState-Hackathon

Hfg hackathon juni 2026

Die Master­stu­die­renden Lukas Predan und Luke Capo­relli der HfG haben gemeinsam mit ihrem Team den 1. Platz beim dies­jäh­rigen Code­The­State-Hacka­thon gewonnen. Für ihre inno­va­tive Lösung VERA (Veri­fied Real-Time Risk Assess­ment) wurde das fünf­köp­fige Team mit einem Preis­geld von 1.500 Euro­aus­ge­zeichnet.

Der Hacka­thon fand am 12. und 13. Juni 2026 auf dem IPAI Campus in Heil­bronn statt und wurde von Komm.ONE, Public Makers und der IPAI Foun­da­tion veran­staltet. Rund 40 Teil­neh­mende arbei­teten in inter­dis­zi­pli­nären Teams an vier realen Heraus­for­de­rungen aus der kommu­nalen Verwal­tung – von der Krisen­vor­sorge über den Kata­stro­phen­schutz bis hin zur Digi­ta­li­sie­rung von Baupro­zessen.

Lukas Predan und Luke Capo­relli entschieden sich gemeinsam mit ihrem Team für den Use Case KI-gestütztes Internet-Moni­to­ring im Kata­stro­phen­schutz“. Inner­halb von nur zwei Tagen entwi­ckelten sie den Proto­typen VERA, ein digi­tales Assis­tenz­system, das Einsatz­kräfte bei der Auswer­tung großer Infor­ma­ti­ons­mengen unter­stützt.

Das System sammelt Infor­ma­tionen aus unter­schied­li­chen Quellen wie sozialen Medien, Wetter‑, Wasser­stands- und Brand­daten, gleicht diese mit offi­zi­ellen Infor­ma­tionen ab und bewertet deren Glaub­wür­dig­keit mithilfe Künst­li­cher Intel­li­genz. Dadurch können rele­vante Ereig­nisse schneller erkannt und prio­ri­siert werden. Gleich­zeitig bleibt der Mensch zentraler Bestand­teil des Prozesses: Die KI bereitet Infor­ma­tionen auf, die endgül­tige Bewer­tung und Frei­gabe erfolgt durch die verant­wort­li­chen Fach­kräfte.

Ein beson­derer Fokus des Projekts lag auf der Entlas­tung der soge­nannten Virtual-Opera­tions-Einheiten, die in Krisen­si­tua­tionen bislang große Mengen an Infor­ma­tionen manuell auswerten müssen. Darüber hinaus berück­sich­tigt VERA auch Falsch­in­for­ma­tionen, da diese für Krisen­stäbe wich­tige Hinweise auf die öffent­liche Wahr­neh­mung und den Infor­ma­ti­ons­be­darf der Bevöl­ke­rung liefern können.

Als einzige Desi­gner im Team über­nahmen Lukas Predan und Luke Capo­relli die Konzep­tion der Nutzer­füh­rung, der Inter­ak­tion sowie des Frontends. Gemeinsam mit Studie­renden aus den Berei­chen Infor­matik und Data Science entstand so inner­halb kürzester Zeit ein nutzer­zen­trierter Prototyp, der die Jury durch seine Praxis­nähe, Trans­pa­renz und den konse­quenten Human-in-the-Loop-Ansatz über­zeugte.

Die Lösungen wurden von einer Jury aus Vertre­te­rinnen und Vertre­tern von Verwal­tung, Wirt­schaft und Forschung bewertet. Das Team HXG – VERA“ setzte sich gegen sieben weitere Teams durch und belegte den ersten Platz.

Der Erfolg unter­streicht die Bedeu­tung inter­dis­zi­pli­närer Zusam­men­ar­beit und zeigt, welchen Beitrag Design zur Entwick­lung inno­va­tiver digi­taler Lösungen für gesell­schaft­lich rele­vante Heraus­for­de­rungen leisten kann.

Die Hoch­schule für Gestal­tung Schwä­bisch Gmünd gratu­liert Lukas Predan, Luke Capo­relli und ihrem gesamten Team herz­lich zu diesem Erfolg. 

Foto­credits: Komm.One & Maria Kamenskaya