Haupt­preis beim Adven­tureX Hacka­thon in China

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Was mit einer spon­tanen Idee während seines Auslands­se­mes­ters in Shanghai begann, endete für HfG-Student Franz Anhäupl mit einem Haupt­preis beim Adven­tureX Hacka­thon in Hangzhou. 

Adven­tureX ist Chinas größter Hacka­thon. Mehr als 4.000 Menschen hatten sich beworben, 800 wurden für die Teil­nahme ausge­wählt. Vor Ort hatten die Teams 72 Stunden Zeit, aus ersten Ideen funk­tio­nie­rende Proto­typen zu entwi­ckeln. Unter­stützt wurde das Event von rund 30 Unter­nehmen, die eigene Tracks, Hard­ware und Tech­no­lo­gien zur Verfü­gung stellten. 

Franz war zu dieser Zeit für sein Auslands­se­mester an der Tongji Univer­sity in Shanghai. Mit dem Wunsch, einmal selbst an einem Hacka­thon in China teil­zu­nehmen, meldete er sich bei Chris­to­pher Pietsch, den er aus seiner Zeit am hoch­schul­in­ternen AI+D Lab der HfG kannte. Dort hatten beide bereits gemeinsam an KI-Projekten gear­beitet. Wenige Tage später war Chris­to­pher in Shanghai und das Team komplett. 

In Hang­zhou begannen die beiden zunächst ohne festes Konzept. Sie expe­ri­men­tierten mit einem Smart Ring von Zilo, einem Unitree-Robo­ter­hund und einem Entwick­lungs­board. Erst im Laufe des Hacka­thons entstand daraus PawGuide. 

Die Idee basiert auf einer Situa­tion, die beide selbst gut kennen: Man kommt an einem großen Flug­hafen an, versteht die Sprache nicht, weiß nicht genau, wohin man muss – und möchte eigent­lich nicht erst noch eine neue App herun­ter­laden und bedienen. 

PawGuide setzt deshalb auf eine möglichst einfache Inter­ak­tion. Der Robo­ter­hund Mira wird per Sprache ange­spro­chen und soll Menschen durch komplexe Umge­bungen wie Flug­häfen führen können. Der Smart Ring dient dabei als direkter Zugang zum System. Eine zusätz­liche App ermög­licht es, Mira vorab zu buchen, ist für die eigent­liche Nutzung aber nicht notwendig. 

Wichtig war Franz und Chris­to­pher dabei nicht nur, dass das System tech­nisch funk­tio­niert. Der Roboter sollte weniger wie eine Maschine und mehr wie eine hilf­reiche Beglei­tung wirken – zugäng­lich für Menschen, die sich an einem unbe­kannten Ort orien­tieren müssen, unab­hängig davon, wie vertraut sie mit digi­talen Anwen­dungen sind. 

Mit PawGuide über­zeugten die beiden schließ­lich die Jury und gewannen den Haupt­preis im Zilo Track. 

Der Sieg von Franz und Chris­to­pher beim Adven­tureX Hacka­thon zeigt: Inno­va­tive Tech­no­logie entfaltet ihr volles Poten­zial erst durch heraus­ra­gende Gestal­tung. Dass die beiden mit starker Nutzer­zen­trie­rung, Empa­thie und dem Abbau von Hemm­schwellen über­zeugen konnten, spie­gelt genau die Philo­so­phie wider, die wir im AI+D Lab der Hoch­schule lehren. Der Erfolg in China beweist eindrucks­voll, dass HfG-Talente nicht nur in der klas­si­schen Gestal­tung, sondern auch bei der Entwick­lung zukunfts­wei­sender Tech-Proto­typen auf inter­na­tio­nalem Spit­zen­ni­veau agieren.

We would like to congra­tu­late Franz and Chris­to­pher on this fanta­stic achievement!


Foto­credits: AdventureX 

Pawguide hackathon china 2026