NiKU system“ gewinnt Hoch­schul­preis 2025

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2026 war die HfG erst­mals Gast­ge­berin der Verlei­hung des Hoch­schul­preises und begrüßte hierzu Gäste aus Wissen­schaft, Wirt­schaft und regio­naler Politik.

Landrat Dr. Joachim Bläse, Vorstands­vor­sit­zender der Spar­kas­sen­stif­tung Ostalb, betonte in seiner Begrü­ßung die zentrale Rolle der Hoch­schulen für die Zukunfts­fä­hig­keit der Region. Die Hoch­schule Aalen, die Pädago­gi­sche Hoch­schule Schwä­bisch Gmünd sowie die Hoch­schule für Gestal­tung Schwä­bisch Gmünd seien wich­tige Impuls­geber für Wissen­schaft, Wirt­schaft und gesell­schaft­liche Entwick­lung im Ostalbkreis.

Insge­samt wurden 17 Bachelor- und Master­ar­beiten sowie eine Disser­ta­tion eingereicht.

HfG-Rektorin Maren Schmohl begrüßte die Gäste als Gast­ge­berin der Veran­stal­tung und dankte der Spar­kas­sen­stif­tung Ostalb für ihr lang­jäh­riges Enga­ge­ment zugunsten der regio­nalen Hoch­schul­land­schaft. Gleich­zeitig stellte sie die HfG als inter­dis­zi­pli­nären Ort für Gestal­tung, Forschung und gesell­schaft­liche Frage­stel­lungen vor.

Ausge­zeich­nete Projekte

Zu den dies­jäh­rigen Preis­trä­ge­rinnen zählen die HfG-Absol­ven­tinnen Donna Auers­wald und Jule Schwarz. Für ihre gemein­same Bache­lor­ar­beit NiKU system – Wenn der Start ins Leben von Technik geprägt ist erhielten sie einen der drei mit jeweils 2.000 Euro dotierten Hoch­schul­preise. Die Arbeit setzt sich mit der beson­deren Situa­tion von Früh­ge­bo­renen und deren Eltern auf Inten­siv­sta­tionen ausein­ander und zeigt, wie Gestal­tung tech­nik­ge­prägte medi­zi­ni­sche Umge­bungen mensch­li­cher und zugäng­li­cher machen kann.

Eben­falls ausge­zeichnet wurde Michael Scherdel von der Hoch­schule Aalen. Seine Master­ar­beit zur Herstel­lung und Charak­te­ri­sie­rung nach­hal­tiger Flachs-Bio-Epoxid-Verbund­werk­stoffe wurde per Live-Schal­tung aus Seattle vorge­stellt. Dort arbeitet der Absol­vent aktuell an elek­tri­schen Antriebs­sys­temen für Boote – bei einem Startup-Unter­nehmen aus Schwä­bisch Gmünd.

Der dritte Hoch­schul­preis ging an Katha­rina Rein­hard von der Pädago­gi­schen Hoch­schule Schwä­bisch Gmünd. In ihrer Master­ar­beit Kinder­schutz­be­zo­gene Fall­ar­beit in der Kinder- und Jugend­hilfe“ widmete sie sich einem gesell­schaft­lich hoch­re­le­vanten Thema an der Schnitt­stelle von Pädagogik und Sozialarbeit.

Wissen­schaft, Gestal­tung und regio­nale Vernetzung

Die Verlei­hung des Hoch­schul­preises 2025 machte erneut deut­lich, welches Poten­zial in den Hoch­schulen der Region steckt. Die ausge­zeich­neten Arbeiten zeigen beispiel­haft, wie Forschung, Gestal­tung und gesell­schaft­liche Verant­wor­tung zusam­men­wirken können. Gleich­zeitig unter­streicht die Veran­stal­tung die enge Verbin­dung zwischen Hoch­schulen, regio­naler Wirt­schaft und Förder­insti­tu­tionen im Ostalbkreis.

Bild­quelle Titel­motiv: Spar­kas­sen­stif­tung Ostalb Die Geehrten des Hoch­schul­preises 2025 mit den Vertre­tern von Spar­kas­sen­stif­tung, Hoch­schulen und Politik“