Wenn Gestal­tung den Kern trifft: Core gewinnt UX Design Award

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Über Core

Was nützt die beste Idee, wenn sie nicht den Kern der Sache trifft? Wenig. Und genau deshalb gratu­lieren wir unseren Studie­renden Timon Frey, Natalie Gröner und Alice Sopp herz­lich zu einem beson­deren Erfolg: Ihr Projekt Core aus dem ersten Master-Semester wurde mit einem inter­na­tional renom­mierten UX Design Award ausge­zeichnet, der zweimal jähr­lich heraus­ra­gende Nutzer­er­leb­nisse sowie exzel­lente Bachelor- und Master­pro­jekte aus aller Welt prämiert.Core, also über­setzt Kern oder, etwas poeti­scher, Herz­stück, beschäf­tigt sich mit einem Ort, an dem tagtäg­lich lebens­wich­tige Entschei­dungen getroffen werden: dem inter­dis­zi­pli­nären Tumor­board. Dort kommen Exper­tinnen und Experten verschie­dener Fach­rich­tungen zusammen, um Behand­lungs­stra­te­gien für Krebs­pa­ti­en­tinnen und ‑pati­enten zu entwi­ckeln. Doch die Realität zeigt: Die Arbeit im Tumor­board ist oft geprägt von verstreuten Infor­ma­tionen, unklaren Abläufen, Zeit­druck und fehlender Dokumentation.

Genau hier setzt Core an – an der entschei­denden Stelle der klini­schen Zusam­men­ar­beit. Die Platt­form führt alle rele­vanten Fall­daten gebün­delt zusammen, ruft sie auto­ma­tisch aus bestehenden IT‑Systemen ab und sorgt so für eine klare, zuver­läs­sige Ausgangs­basis. Während des Tumor­boards präsen­tiert Core eine über­sicht­liche, intui­tive Ober­fläche, die Bild­ge­bung, Labor­daten, Befunde und Notizen an einem Ort vereint. Eine optio­nale KI kann auf Wunsch vergleich­bare Fälle oder Leit­li­nien hervor­heben – als Unter­stüt­zung für das Team, nicht als Ersatz medi­zi­ni­scher Exper­tise. Nach der Sitzung erstellt Core auto­ma­tisch eine struk­tu­rierte Zusam­men­fas­sung. So entsteht erst­mals eine digi­tale, verläss­liche Wissens­basis, die Ärztinnen und Ärzten bei Gesprä­chen mit ihren Pati­en­tinnen und Pati­enten hilft und gleich­zeitig die Grund­lage für Lern­pro­zesse in der Onko­logie stärkt.

Die Jury des UX Design Awards zeichnet Projekte aus, die mit exzel­lentem Expe­ri­ence Design echten gesell­schaft­li­chen Mehr­wert schaffen. Timon, Natalie und Alice haben ein System entwi­ckelt, das komplexe medi­zi­ni­sche Daten verständ­lich macht, Abläufe spürbar entlastet und Teams ermög­licht, schneller zu klaren und fundierten Entschei­dungen zu kommen. Damit zeigen sie, wie stra­te­gi­sches Design Prozesse im Gesund­heits­wesen spürbar verbes­sern kann – gerade in Momenten, in denen wenig Zeit bleibt und es auf höchste Präzi­sion ankommt.

Dieser Preis bedeutet uns sehr viel, weil er noch einmal deut­lich macht, wie wichtig indi­vi­dua­li­sierte Medizin im Bereich der Onko­logie ist. Gleich­zeitig zeigt er uns, welchen großen Mehr­wert Gestal­tung in ganz unter­schied­li­chen Berei­chen leisten kann.“

Timon Frey, Natalie Gröner und Alice Sopp

Betreue­rinnen: Susanne Schade, Gabriele Niki Reichert

Wir gratu­lieren herz­lich zu diesem Erfolg – und freuen uns auf alles, was kommt!

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