Zukunft gestalten! Semes­ter­aus­stel­lung an der HfG Schwä­bisch Gmünd

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Eröff­nung der Semes­ter­aus­stel­lung durch den ersten Bürger­meister Dr. Joachim Bläse. (Bild: Rasih Bayölken)

Insge­samt werden in diesem Semester mehr als 100 Studie­rende der HfG ihren Abschluss machen, davon 23 in Inter­ak­ti­ons­ge­stal­tung, 13 im Studi­en­gang Internet der Dinge, 30 in der Kommu­ni­ka­ti­ons­ge­stal­tung, 29 in der Produkt­ge­stal­tung und 10 im Master­stu­di­en­gang Stra­te­gi­sche Gestaltung.

Im Studi­en­gang Internet der Dinge, der in Koope­ra­tion mit der Hoch­schule Aalen ange­boten wird, zeigen die drei Studie­renden Robin Deeg (Hoch­schule Aalen), Dominik Fink (HfG) und Mario Rieker (HfG) mit ihrer Abschluss­ar­beit Fimaro“, wie einfach Lehrende in den digi­talen Unter­richt einsteigen können. Fimaro“ unter­stützt nicht nur bei der Unter­richts­vor­be­rei­tung, sondern zielt ebenso auf den Einsatz digi­taler Medien im Unter­richt und ein indi­vi­du­elles Lernen der Schüler*innen ab. 

Auch aus dem Studi­en­gang Kommu­ni­ka­ti­ons­ge­stal­tung sind Arbeiten zu sehen, die sich mit der Thematik Wissens­ver­mitt­lung beschäf­tigen. So haben die beiden Studen­tinnen Fanny Engel­hardt und Vanessa Friebe in ihrer Abschluss­ar­beit climate_​talk“ eine Initia­tive entwi­ckelt, die Bürger*innen mit Fakten über klimare­le­vante Themen im kommu­nalen Raum aufklären und so den Diskurs fördern soll. Und die Abschluss­ar­beit Newcleus“ von Maxi­mi­lian Himmels­pa­cher und Philipp Meyer dreht sich um die Frage, wie man komplexe, natur­wis­sen­schaft­liche Inhalte mit Hilfe von Illus­tra­tion, Anima­tion und Inter­ak­tion für alle verständ­lich macht. 

Der Studi­en­gang Produkt­ge­stal­tung beschäf­tigt sich mit dem Entwerfen von nach­hal­tigen und zukunfts­ori­en­tierten Projekten. So haben Chiara Schmitt und Aylin Trautter in ihrer Abschluss­ar­beit Macao“ eine neue und inno­va­tive Mate­ri­al­reihe entwi­ckelt, die sich mit allen Sinnen erfahren lässt. Ausgangs­punkt ist die Schale der Kakao­frucht, ein Abfall­pro­dukt der Scho­ko­la­den­in­dus­trie. Und auch Lea Dörr und Nicole Häring konnten mit ihrer Arbeit exem­pla­risch das Poten­zial von Mikro­algen darstellen: zum Färben, zum Reinigen oder eben eine Leuchte, die mit dem von Algen gene­rierten Strom betrieben wird.

Eben­falls sind Arbeiten aus dem Studi­en­gang Inter­ak­ti­ons­ge­stal­tung zu sehen. Im Rahmen ihrer Bache­lor­ar­beit entwi­ckelten Alex Gott­schalk, Chris­tian Paulo und Fahim Popalzai ein Konzept zur Unfall­prä­ven­tion für Motorradfahrer*innen in Form eines Fahrer­as­sis­tenz­sys­tems. Hierzu wurde sowohl das Konzept des Systems, eine Inter­face-Lösung, die Motor­rad­aus­stat­tung, als auch eine dazu passende App geschaffen. 

Im Master­stu­dium Stra­te­gi­sche Gestal­tung haben sich beispiels­weise Miriam Brüne und Andreas Kiss­ling mit der Frage beschäf­tigt, wie die Gestal­tung nach­hal­tiger Produkte und Services durch inno­va­tive Geschäfts­mo­delle geför­dert werden kann. 

Die Band­breite an Projekt- und Abschluss­ar­beiten zeigt, wie viel­schichtig sich die Studie­renden mit Themen wie Gesund­heit, Bildung, Energie, Mobi­lität und Kommu­ni­ka­tion beschäf­tigen und wie durch Gestal­tung Probleme gelöst werden können. Die Hoch­schule für Gestal­tung Schwä­bisch Gmünd verfolgt das Ziel, ihren Studie­renden neben einer indi­vi­duell fach­li­chen Entwick­lung vor allem eine zivil­ge­sell­schaft­liche und soziale Verant­wor­tung in der Schnitt­stel­len­dis­zi­plin Gestal­tung zu vermitteln.

Die Semes­ter­aus­stel­lung bildet den Abschluss eines jeden Semes­ters. Besucher*innen können dabei viele Projekt- und Abschluss­ar­beiten entde­cken, die einen guten Einblick in die Gestal­tungs­schwer­punkte der HfG bieten. Im Haupt­ge­bäude in der Rektor-Klaus-Straße 100 sind die Projekt­ar­beiten der Bache­lor­stu­di­en­gänge aus allen Semes­tern zu sehen. Im Neubau am Bahnhof werden die Abschluss­ar­beiten aus den Bache­lor­stu­di­en­gängen, sowie Projekt- und Abschluss­ar­beiten aus dem Master-Studi­en­gang präsentiert.