Die Essenz der Dinge

Die Arbeit befasst sich mit der Reduktion in der Gestaltung. Drei beispielhafte Produktkonzepte zeigen auf, wie mittels entstandener Reduktionsebenen die Essenz der Dinge zu erreichen ist.

Bachelorarbeit von:
Viola Vallon

Betreuer:
Prof. Dr. Susanne Schade
Prof. Matthias Held

Die Bachelorarbeit «Die Essenz der Dinge» befasst sich mit dem Thema der Reduktion in der Gestaltung. Anhand einer umfangreichen Analyse vorhandener Produkte und der Definition der Gegenpole Essenz und Opulenz wurde ein Anwendungsmodell erstellt. Dieses bedient sich fünf sogenannter Reduktionsebenen: Reduktion auf Funktionalität, Formale Reduktion, Materialreduktion, Reduktion der Funktionsanzeichen und Reduktion der Wesensanzeichen. Mittels Reduktion innerhalb einer oder mehrerer dieser Ebenen kann die Essenz eines Dinges in der Gestaltung erlangt werden.

Beispielhafte Anwendung findet der theoretisch erarbeitete Ansatz in drei Produktkonzepten. Diese sind jeweils unter Betrachtung einzelner Reduktionsebenen entstanden. Für den Entwurfsprozess waren darüber hinaus die Aspekte Sinnhaftigkeit, technologische Neuerungen, Gestaltqualität und Gebrauchsprozess von Bedeutung. Der tragbare Lautsprecher «E01» kombiniert die Reduktion auf Funktionalität und die Reduktion der Funktionsanzeichen. Bedienelemente bilden neben einem herkömmlichen Druckknopf das Lochgitter und der Korpus selbst. Der Haartrockner «E02» erfüllt die formale Reduktion. Der zylindrische Korpus selbst bildet den Griff. Zudem verzichtet er auf einen herkömmlichen Stromnetzanschluss. Er ist akkubetrieben und wird mittels Induktion aufgeladen. Die Leuchte «E03» bedient sich der formalen Reduktion in Kombination mit der Materialreduktion. Der symbolhafte Charakter eines klassischen Lampenschirms wird beibehalten, jedoch neu interpretiert. Der Schirm besteht aus einer OLED Leuchtfolie und ist Leuchte und Leuchtmittel in einem.


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Willkommensparty, wird traditionell von Studierenden der Erstsemester ausgerichtet.