Gute wissen­schaft­liche Praxis

Der Senat der Hoch­schule für Gestal­tung Schwä­bisch Gmünd hat in seiner Sitzung vom 31.10.2012 eine Satzung zur Siche­rung guter wissen­schaft­li­cher Praxis beschlossen. Sie gründet auf den Empfeh­lungen der von der DFG einge­setzten Kommis­sion Selbst­kon­trolle in der Wissen­schaft“ und denen der Hoch­schul­rek­to­ren­kon­fe­renz Zum Umgang mit wissen­schaft­li­chem Fehl­ver­halten in Hochschulen“.

Wissen­schaft­li­ches Fehlverhalten

1. Falsch­an­gaben

  • das Erfinden von Daten;
  • das Verfäl­schen von Daten, z.B.
  • durch Auswählen und Zurück­weisen uner­wünschter Ergeb­nisse, ohne dies offenzulegen,
  • durch Mani­pu­la­tion einer Darstel­lung oder Abbildung;
  • unrich­tige Angaben in einem Bewer­bungs­schreiben oder einem Förder­an­trag (einschließ­lich
    Falsch­an­gaben zum Publi­ka­ti­ons­organ und zu in Druck befind­li­chen Veröffentlichungen).

2. Verlet­zung geis­tigen Eingentums

in Bezug auf ein von einem anderen geschaf­fenes, urhe­ber­recht­lich geschütztes Werk oder von anderen stam­mende wesent­liche Erkennt­nisse, Hypo­thesen, Lehren oder Forschungsansätze:

  • die unbe­fugte Verwer­tung unter Anma­ßung der Autor­schaft (Plagiat),
  • die Ausbeu­tung von Forschungs­an­sätzen und Ideen, insbe­son­dere als Gutachter oder Gutach­terin
    (Ideen­dieb­stahl),
  • die Anma­ßung oder unbe­grün­dete Annahme wissen­schaft­li­cher Autor- oder Mitautorschaft,
  • die Verfäl­schung des Inhalts,
  • die unbe­fugte Veröf­fent­li­chung und das unbe­fugte Zugäng­lich­ma­chen gegen­über Dritten, solange
    das Werk, die Erkenntnis, die Hypo­these, die Lehre oder der Forschungs­an­satz noch nicht
    veröf­fent­licht sind.

3. Inan­spruch­nahme der (Mit-)Autorenschaft eines anderen ohne dessen Einverständnis

4. Sabo­tage von Forschungstätigkeit

5. Besei­ti­gung von Primärdaten

Eine Mitver­ant­wor­tung für Fehl­ver­halten kann sich unter anderem ergeben aus:

  • aktiver Betei­li­gung am Fehl­ver­halten anderer,
  • Mitwissen um Fälschungen durch andere,
  • Mitau­tor­schaft an fälschungs­be­haf­teten Veröffentlichungen,
  • grober Vernach­läs­si­gung der Aufsichtspflicht.

Kommis­sion zur Unter­su­chung von Vorwürfen wissen­schaft­li­chen Fehlverhaltens

Die Hoch­schule hat Wissenschaftler*innen als Ansprech­per­sonen für die Hoch­schul­mit­glieder bestellt, die Vorwürfe von wissen­schaft­li­chem Fehl­ver­halten vorzu­bringen haben. Wenden Sie sich mit entspre­chenden Verdachts­mo­menten bitte an die Ombudspersonen.

Prof. Dr. Dagmar Rinker

Prof. Dr. Dagmar Rinker

Kommunikationsgestaltung
Prorektorin Forschung

Dr. Brigitte Hirner

Referentin Forschung