Ersti-Labor­woche 2020

Spacecamp 2018

Im November 2020 gibt es erst­mals ein digi­tales Programm speziell für das erste Semester. Studie­rende aus allen vier Bache­lor­stu­di­en­gängen nehmen an Tages­work­shops und Vorträgen rund um das Leben an der Hoch­schule teil. Wir möchten sicher­stellen, dass trotz der digi­talen Vorle­sungen alle gut im Studi­en­alltag an der HfG ange­kommen sind.

Programm

An zwei von vier Tagen dürfen die Studie­renden in inter­dis­zi­pli­nären Tages-Work­shops kleine Projekte aus Themen­be­rei­chen rund um das Gestal­tungs­stu­dium bear­beiten. Bei der Gele­gen­heit können die Student*innen prak­tisch arbeiten und neue Kommiliton*innen kennen­lernen.

An den beiden anderen Tagen findet ein gemischtes Programm statt. Wir zeigen die Einrich­tungen der Hoch­schule (goHfG, Labore, Werk­stätten etc.), stellen Studie­renden-Projekte aus höheren Semes­tern vor und geben erste Einblicke in das Auslands­se­mester.

Die Woche soll in erster Linie den Austausch der Studie­renden unter­ein­ander sowie mit den Hoch­schul­an­ge­hö­rigen (Professor*innen & Mitarbeiter*innen) fördern. In Gesprächs­runden haben die Student*innen die Möglich­keit Fragen, Probleme und Ideen mit den Lehrenden zu disku­tieren.

Auch die höheren Semester wollen die neuen Erstis gerne will­kommen heißen, daher werden verschie­dene Gruppen der VS und der Format / Format+ eben­falls an dem Programm mitwirken.

An den Abenden können die Vorträge der regu­lären Labor­woche besucht werden.

Mate­rial und Licht

Viele Mate­ria­lien entfalten einige ihrer Eigen­schaften erst dann, wenn sie in Kontakt mit Licht kommen: So lassen etwa trans­lu­zente Mate­ria­lien Licht partiell durch­scheinen. Nach dem mate­rial driven design“-Ansatz werden im Work­shop Mate­ria­lien aus der direkten Umge­bung in Kombi­na­tion mit Licht unter­sucht und neue Gestal­tungs­kon­zepte generiert.

Jessica Bulling

The New Anti – Popu­lismus erkennen und entlarven

»Geh sterben!«, »Du gehörst verge­wal­tigt«, »Kopf­tuch­mäd­chen«, »Alimen­tierte Messer­männer«. Eine Ursache der drama­ti­schen Entwick­lung unserer Diskus­si­ons­men­ta­lität liegt im zuneh­menden Popu­lismus.
Im Work­shop lernen die Teil­nehmer popu­lis­ti­sche Methoden im Internet zu erkennen und insbe­son­dere welche Rolle die Gestal­tung hier einnimmt. Anhand verschie­dener Beispiele werden die Methoden sowie die entspre­chenden gestal­te­ri­schen Mittel trans­pa­rent gemacht und damit für das Thema sensi­bi­li­siert. In einer Grup­pen­ar­beit werden die Teil­nehmer selbst popu­lis­ti­sche Methoden einsetzen, um sie zu verin­ner­li­chen und eine Diskus­si­ons­grund­lage zu Aufklä­rungs­zwe­cken in Form eines fiktiven Social-Media-Posts gestalten.

Natalie Kohler, Annika Tessmer

Der Frosch im Brunnen

Umdenken, Neudenken, Quer­denken, Neu-Verknüpfen und das Über­setzen von Eindrü­cken in andere Formen/​Formensprachen: Wir begeben uns in den eigenen vier Wänden auf Erkun­dungs­tour. Das Resultat des Work­shops ist ein Plakat oder eine Plakat­reihe, die einen neuen Blick auf altbe­kannte Gefilde wirft. Im ersten Teil des Work­shops beschäf­tigen wir uns mit dem Suchen und Sammeln von Eindrü­cken und Inspi­ra­ti­ons­quellen. Im zweiten Teil gehts an die Gestal­tung eines Plakats oder einer Plakat­serie, die auf Grund­lage der gesam­melten Eindrücke entsteht.

Julia Wittich

ping­Pong()

Die Studie­renden erar­beiten sich in diesem Work­shop Einsteiger-Kennt­nisse im visu­ellen Proto­typing mit Proces­sing. Im Lauf des Kurses program­miert jeder Studie­rende ein einfa­ches Spiel, welches eine große Band­breite grund­le­gender Funk­tionen von Proces­sing abdeckt.

Andreas Belthle

Visu­elles Sehen mit dem Fotoapparat

In dem Work­shop wird es nicht um Technik, Kame­ra­ein­stel­lungen oder sons­tige foto­tech­ni­sche Para­meter gehen. Es wird sich alles ums Sehen und das bewußte Wahr­nehmen deiner Umbe­gung / öffent­li­chen Raum gehen. Für den Work­shop soll­test Du eine Menge Spaß am Sehen mitbringen.

Torsten Dodillet

Sieb­druck verstehen

Die Studie­renden lernen in dieser Einfüh­rung ins Sieb­dru­cken die grund­le­genden Arbeits­schritte beim Sieb­dru­cken kennen. Ein beson­derer Fokus liegt auf der Moti­ver­stel­lung und dem damit verbun­denen Denken in Schichten“ bei der Erstel­lung von Druck­vor­lagen für den Sieb­druck. Als Ergebnis des Kurses erstellen wir eine einfache Sieb­druck­vor­lage, die man zuhause mithilfe eines DIY Sieb­druck-Sets auf Stoff oder Papier drucken kann.

Lisa Kern

Zeichnen

Zeichnen gehört zu den Grund­fä­hig­keiten eines jeden Desi­gners, um vor allem Gedanken und Ideen zu kommu­ni­zieren. Zunächst zeigen wir grund­le­gende Tech­niken im Umgang mit Stift und Papier sowie Regeln zu Perspek­tive und Kompo­si­tion. Mithilfe von kurzen Übungen, nehmen wir die Angst vor dem Zeichnen und ermög­li­chen jedem ein kleines Erfolgs­er­lebnis. Am Ende des Work­shops können Studie­rende das Erlernte anhand einer Idea sheet” umsetzen.

Afife Eser, Andreas Hutter

Bei Fragen

Andreas Belthle

Akademischer Mitarbeiter
Method and Research Learning Lab