Die HfG feiert Rückkehr ins Stammgebäude


Von links: Annette Ipach-Öhmann, Claus Schüßler (Vermögen und Bau Schwäbisch Gmünd), Rektorin Cristina Salerno, Staatssekretär Peter Hofelich

Die Hochschule für Gestaltung erhält mit der Generalsanierung des Hauptgebäudes mehr als 5000 Quadratmeter neu renovierte Lehr- und Institutsflächen zurück. Das sagte Staatssekretär Peter Hofelich anlässlich der feierlichen Übergabe. „Das neu gerüstete Lehrgebäude wird den Studierenden in Schwäbisch Gmünd eine zeitgemäße Unterbringung bieten. Gerade die Design-Ausbildung wird von dieser inspirierenden Umgebung profitieren und die traditionsreiche und zukunftsorientierte Stadt Schwäbisch Gmünd mit“, so Hofelich.

Annette Ipach-Öhmann, die Direktorin des Landesbetriebes Vermögen und Bau, begrüßte Lehrende, Studenten, Repräsentanten des öffentlichen Lebens und der Politik, unter ihnen der Landtagsabgeordnete Klaus Maier und Staatssekretär Christian Lange MdL in der strahlend weißen Aula der Hochschule. In seiner Ansprache erklärte Finanzstaatssekretär Peter Hofelich, dass die Sanierung langfristig ausgerichtet sei, „das Haus muss weitere 100 Jahre halten.“ Oberbürgermeister Arnold sagte, dass es die richtige Entscheidung gewesen sei, den Studienbetrieb komplett auszulagern und nicht bei laufendem Betrieb umzubauen. Die Hochschule gewinne an Anziehungskraft, ihren Studierendenzahl werde weiter steigen.
Eine biographische Reminiszenz an den Architekten steuerte Dr. Konrad Elsässer namens der Martin-Elsässer-Stiftung bei. Das „Juwel der Reformarchitektur“ habe der Architekt im Alter von 25 Jahren geplant, die einstige Kunstgewerbeschule habe für ihn eine große Bedeutung besessen. Elsässer sei interessiert gewesen am Kunsthandwerk, war in den 1920er-Jahren selbst Leiter der Kunstgewerbeschule in Köln. Der Baukünstler habe sich immer auch als Lehrer gesehen, einer seiner Schüler war der aus Schwäbisch Gmünd stammende Kirchenbau-Architekt Hans Herkommer. Als Entwerfer von Möbeln sei er dem Design eng verbunden gewesen.
„Die Studierenden fühlen sich hier wohler“, sagte Rektorin Cristina Salerno mit Blick auf die fünfjährige Auslagerung der Hochschule in den Gmünder Westen. „Am Ergebnis der Sanierung spüren wir, dass alle mit ganz großem Engagement bei der Sache waren. Mit dem Neubau am Bahnhof sei die HfG nun räumlich, technisch und sozial auf der Höhe der Zeit.
Das international renommierte Klavierduo Hans-Peter und Volker Stenzl trugen mit ihrem Konzert zu einer besonders feierlichen Stimmung bei. Sie spielten an zwei Flügeln Maurice Ravel, Wolfgang Amadeus Mozart und Györy Ligeti. Der lang anhaltende Beifall galt zwei Künstlern, die seit vielen Jahren nicht nur an Hochschulen unterrichten, sondern in aller Welt konzertieren.
Im Anschluss an die feierliche Übergabe wurde im Innenhof gegrillt. Auch konnte man verschiedene Projekte der Studiengänge besichtigen, die in den Räumen der HfG ausgestellt waren.
Hier einige Eindrücke (Bilder von Julian Dorn und Pascal Dreier):

Annette Ipach-Öhmann
Volker und Hans-Peter Stenzl
Staatssekretär Peter Hofelich MdL
Buchstabe W
Wettbewerbe

werden per Aushang, über das Intranet oder per E-Mailverteiler an die Studierenden verbreitet.