Produktgestaltung Studienarbeiten

Zukunft braucht Herkunft – Herkunft als Gestaltungsmethode
'Zukunft braucht Herkunft' ist Zitat und Titel eines Essays des deutschen Philosophen Odo Marquardt. In dieser Bachelorthesis wurde untersucht, ob aus der genauen Betrachtung der technologischen und nutzungsorientierten Entwicklungsgeschichte eines Produktes für die Gestaltung neuer Produkte Vorteile für die Akzeptanz, die Verständlichkeit und einen sinnvollen Einsatz von Technologien und Ressourcen zu ziehen sind. Drei zentrale Fragen dienten dabei als Voraussetzung: Ist ein Herkunftsbezug für neue Produkte von Vorteil? Wodurch manifestiert sich der Herkunftsbezug? Wie setzt man einen Herkunftsbezug sinnvoll ein?

Für die umfangreiche theoretische Arbeit wurden zunächst 10 unterschiedliche Alltagsprodukte vom Besteck bis zur Waschmaschine einer genauen Analyse von deren Ursprung bis zum heutigen Stand der Technik unterzogen und die Veränderungen durch Automatisierung, Miniaturisierung, Digitalisierung und die Funktionszunahme der Produkte in ihrem jeweiligen zeitlichen und technologischen Bezug und deren Konsequenzen betrachtet. Die Bestandsaufnahme ist brisant: Unsere gegenwärtig produzierten Alltagsgegenstände sind 'speziell, komplex, abstrakt, monoton und künstlich und wir benutzen sie zunehmend unbewusst'.

Für die weitere Arbeit wurden die Schlussfolgerungen zu 6 Thesen verdichtet: Zukunft braucht Herkunft: um Produkte in ihrer Anzahl zu reduzieren, um Zusammenhänge nachvollziehbarer zu machen, um Interaktionen intuitiver zu gestalten, damit Produkte sich selbst erklären, um Produkte zu differenzieren und um Abläufe zu entschleunigen. Um die Thesen aus Sicht der Anwendbarkeit zu überprüfen, wurde eine exemplarische Produktreihe entwickelt, die zeigt, wie die gewonnenen Erkenntnisse eingesetzt werden können.



Student:
Johannes Steinbauer

Betreuer:
Prof. Gabriele N. Reichert, Prof. Matthias Held

PID 2025
Entwickelt und in allen Konsequenzen durchdacht wurde ein Logistik-System für Mega-Cities, das kleinere Güter bis zu 10 kg mit unbemannten Luftfahrzeugen – sogenannten Drohnen – transportiert. Das konzipierte System besteht den sogenannten PIDs, die auf der Technologie der 'Multicopter' basieren und mit 4 Einheiten von jeweils zwei koaxial angeordneten und gegenläufigen Rotoren und einer Leistung von 6 kW elektrisch angetrieben werden und den sogenannten PIDPADs, den Lande- und Ladestationen, von denen aus die Pakete verschickt und abgeholt werden können.

Das Projekt PID2025 setzt sich damit auseinander, wie diese Technologie zukünftig für kommerzielle Zwecke in Mega-Cities im Jahre 2025 genutzt werden könnte und konzentriert sich in diesem Szenario auf die flexible, schnelle und effiziente Zustellung von Express- und Kuriersendungen und die Möglichkeiten neuer Nutzungsstrategien: Service-Techniker könnten z.B. öffentliche Verkehrsmittel benutzen, während Ersatzteile oder Spezialwerkzeug just-in-time an den Einsatzort geliefert werden, die Notwendigkeit ein Service-Fahrzeug im dichten Großstadtverkehr einzusetzen, würde überflüssig und Parkplatzsuche sowie in zweiter Reihe abgestellte Verkehrshindernisse entfielen. Botengänge könnten eingespart, Kosten gesenkt und infrastrukturell benachteiligte Stadtviertel aufgewertet werden.

Das Projekt umfasste dabei die Konzeption der notwendigen Infrastruktur, die Gestaltung der Komponenten PID und PIDPAD und setzte sich mit der gesellschaftlichen Akzeptanz und mit der Sicherheit von unbemannten Luftfahrzeugen im urbanen Raum auseinander.



Die Abschlusspräsentation zum Projekt kann hier angesehen werden.

Studierende:
Dominik Flegel, Robin Ritter

Betreuer:
Prof. Gerhard Reichert, Prof. Sigmar Willnauer

Die kommunizierende Form – Metaphern in der Produktgestaltung
Die Bedeutung einer Theorie der Produktsprache ist unumstritten und wird in der zunehmenden Komplexität der Gegenstände unseres Alltags und der schnellen Taktzeiten technologischer Entwicklungen immer bedeutsamer: Stichworte wie Bedienbarkeit, die Forderung nach sich selbst erklärenden Produkten, Informationsflut und das 'Buhlen' um Aufmerksamkeit sind Hinweise auf die Notwendigkeit dieses Thema aufzugreifen und weiter zu entwickeln. Diese Bachelorthesis leistet einen beachtenswerten Beitrag der Grundlagenforschung auf diesem Gebiet. Sein Augenmerk liegt auf dem Phänomen der Verbildlichung im Produkt – so genannter Metaphern in der Gestaltung. Jeder von uns erlebt die Zunahme von Metaphern im Alltagsgeschehen: ob es das Abbild eines Weckers an der Mikrowelle oder das einer Sonne ist, die uns als Zeichen der Wetter-App bestimmte Funktionen anzeigt. Viele 'Werkzeuge' unserer Alltagsbewältigung können ohne Metaphern gar nicht mehr genutzt werden.

Die Untersuchung nimmt sich zunächst die kommunizierende Wirkung von Produkten grundsätzlich vor und betritt dann Neuland in der genauen Analyse einer Vielzahl bestehender Produkte in Bezug auf ihre metaphorische Qualität. Dabei kommt es zu einer Unterscheidung der Kategorien der visuellen, der strukturellen und der funktionellen Metaphern. Auf dieser Basis wurden praktische Ansätze und Methoden entwickelt, um die gewonnenen Erkenntnisse für die Gestaltung von neuen Produkten tatsächlich nutzbar zu machen. Zuletzt entstand eine Produktserie, die die jeweilige Metaphorik exemplarisch und eindringlich am Objekt und dessen Gebrauch demonstriert – und diese ästhetischen und augenzwinkernden 'Demonstranten' sprechen für sich – ohne Worte.



Student:
Nicki Schäfer

Betreuer:
Prof. Gabriele N. Reichert, Prof. Matthias Held

GI:K - Global Interactive Knowledge
GI:K ist eine interdisziplinäre Abschlussarbeit der Studiengänge Produkt- und Interaktionsgestaltung. Es handelt sich um eine interaktive Medieninstallation, die es ermöglicht, sehr komplexe Themen im globalen Kontext darzustellen. GI:K leistet einen Beitrag zu einem besseren Verständnis für Zusammenhänge und die nahezu undurchschaubare Masse an Informationen in unserer globalisierten Welt. Das Projekt trägt zur Aufklärung über die Folgen und Auswirkungen von politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Prozessen bei.

GI:K besteht aus einem innovativen Interface und einem für diese Art der Installation extrem 'schlanken' und ansprechenden Produktdesign. Das Interface wird im wesentlichen durch drei Hardware-Interaktionskomponenten bestimmt: im Zentrum der Interaktion befindet sich der Globus in Form eines Kugelabschnittes, der es den Nutzern erlaubt, unterschiedliche geografische Gebiete anzusteuern, gegenüber zu stellen und zu vergleichen. Über einen interaktiven Zeitstrahl, der als Ring um den Globus gestaltet ist, können Veränderungen und Prozesse über Jahrzehnte hinweg veranschaulicht werden. Die 60 Zoll große, berührungsempfindliche Rückprojektionsplatte dient der Datenvisualisierung und der Wiedergabe der Inhalte im Detail. Die Gestaltung der Interaktionen ist intuitiv, vielschichtig und spannend, die Benutzeroberfläche ist bewusst schlicht, um genau das im Blick zu haben, was wirklich wichtig ist: die Inhalte.

Das System ist flexibel und mobil, alle Elemente der Installation erlauben einen Auf- bzw. Abbau in kürzester Zeit. Die einzelnen Komponenten sind einfach und schnell auszutauschen und können am Ende des Lebenszyklus der Installation sauber voneinander getrennt werden.



Studierende
Adrian Abele (IG), Olga Rau (PG)

Betreuer
Prof. Jens Döring, Prof. Gabriele N. Reichert

MIRO-Lab – Bedienkonsole für die roboterassistierte Chirurgie
In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt wurde ein ergonomischer und prozessoptimierter Arbeitsplatz für die roboterassistierte Chirurgie entwickelt. Die Bedienkonsole ist Hauptbestandteil des MiroSurge Chirurgiesystems. Dieses setzt sich aus den Roboterarmen, medizinischen Instrumenten sowie einem Endoskop zusammen. Der Chirurg steuert über kraftrückgekoppelte Eingabegeräte den Chirurgieroboter im Operationsfeld. Haptische und taktile Feedbacks ermöglichen es, Kräfte, Momente und Impulse realistisch wiederzugeben: So kann beispielsweise Tumorgewebe ertastet werden. Skalierbare Eingabebewegungen und ein Tremorfilter garantieren bei mikroskopischen Operationen, makroskopisch entzitterte Bewegungen.

Das Operationsfeld wird über ein Endoskop auf einen frei einstellbaren, gewölbten 3D-Monitor übertragen. Während der OP kann sich der Chirurg auf der anpassbaren Armauflage abstützen, die zusammen mit dem gewölbten Monitor den Arbeitsraum begrenzt und die Immersion des Chirurgen während des operativen Eingriffs unterstützt. Interface-Settings ermöglichen es, alle ergonomischen Einstellungen intuitiv über die Handeingabegeräte anzusteuern und in einem persönlichen Benutzerprofil abzuspeichern. Die offene Anlagenstruktur garantiert eine optimale OP-Übersicht und eine direkte Kommunikation zwischen den Akteuren. Die genaue Observation und Analyse der Arbeitsabläufe ermöglichte eine Reduktion der Bedienungskomplexität von Handsteuerung sowie Fußeingabe. Durch die verbesserten Bedienungsroutinen, die logische Struktur und die übersichtliche Anordnung der benötigten Eingabefunktionen werden Fehlbedienungen vermieden.

Studierende
Timo Röhrig, Moritz Schmidt
Betreuer
Prof. Gabriele N. Reichert, Prof. Gerhard Reichert
Kooperationspartner
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Design for Behaviour Change
Kann die Gestaltung von Produkten unser Verhalten nachhaltig verändern? Marko Goller und Tobias Martsch analysierten Ressourcenverbrauch und Verhaltensmotivationen und entwickelten 5 unterschiedliche Produkte, die zeigen, dass Wasser sparen, Strom sparen und soziales Miteinander durch Designlösungen beeinflussbar sein können. Die Produkte haben eine hohe symbolische Kraft und belegen, dass Verhaltensänderungen ohne moralische Bevormundung möglich sind. 'Wasserspiegel' ist ein Waschbecken, das den Wasserverbrauch direkt und unmittelbar visualisiert. Die gestalterische Inszenierung führt ebenso plastisch wie spielerisch vor Augen, dass klares Wasser ein kostbarer Rohstoff ist: Im Spiegel steigt das Wasser virtuell bis zum Hals wenn das Händewaschen mal wieder etwas länger dauert.

Dreieinhalb' ist ein Gemeinschaftswaschbecken für den öffentlichen Raum. Da es für die vier Waschplätze eine gemeinsame Wassersäule als Wasserquelle gibt, beeinflusst das Verhalten eines jeden direkt die zur Verfügung stehende Wassermenge der anderen: Verbraucht einer zu viel, bleibt für die anderen nichts mehr über. 'Gib's mir' bietet die Möglichkeit, sich durch Pfandflaschen etwas dazu zu verdienen, ohne im Schmutz wühlen zu müssen. Entwickelt wurde ein modulares Konzept eines 'Flaschenbaums' für den öffentlichen Raum, das einen kleinen Beitrag zum sozialen Ausgleich schaffen kann: Leere Pfandflaschen werden nicht einfach weggeworfen, sondern eingehängt und können jederzeit 'abgepflückt' werden.

Das Thema des bewussten Umgangs mit Strom zeigen zwei Leuchten, die verschiedene Prinzipien der Visualisierung des Zusammenhangs von Länge, bzw. Dauer und Energieverbrauch nutzen und den Nutzer unterstützen, den Stromverbrauch zu senken. 'Konkret' ist eine Hängeleuchte, die dann leuchtet, wenn sie nach oben gezogen wird und langsam nach unten 'tickt' bis sie schließlich von alleine wieder ausgeht. Der Nutzer bestimmt durch die Höhe des Aufziehens wie lange er Licht haben möchte. 'Ikon' ist eine dimmbare Stehleuchte, die mehr Licht mit mehr Aufwand und einer längeren Strecke der Zugschnur übersetzt: In drei Schritten lässt sich die Lichtausbeute einstellen, je mehr Lichtstärke gewünscht wird, desto tiefer bückt man sich dafür.

Studierende
Marko Goller, Tobias Martsch
Betreuung
Prof. Gabriele N. Reichert, Prof. Matthias Held

prodUSE - how collaborative consumption can make a change
Warum kaufen, besitzen und lagern wir zahlreiche Produkte, die nur selten benutzt werden? Werkzeuge wie Bohrmaschine oder Winkelschleifer, teure Sport- und Freizeitausrüstung, die kaum gebraucht und häufig nach kurzer Zeit gegen neuere Modelle ersetzt werden? prodUSE ist eine Alternative zu diesem linearen System des Kaufens, gelegentlichen Nutzens und letztlich: dem Entsorgen. Das ServiceDesign-Projekt zeigt die Chancen eines Leihsystems, das das Konsumverhalten nachhaltig verändern kann und den Verbraucher zum Nutzer und den Hersteller zusätzlich zum Dienstleister werden lässt. Der Kunde kann das jeweils passende und technisch aktuelle Modell eines benötigten Gegenstandes genau dann nutzen, wenn es gebraucht wird. Das spart Geld, Stauraum und Ressourcen. Der Hersteller profitiert ebenfalls: er steht im Mittelpunkt des Systems, verdient kontinuierlich durch den Service des Verleihens, die enge Beziehung zu seinen Kunden und durch das Feedback, das immer wieder generiert werden kann. Weil Hersteller in diesem Konzept selbst von der Langlebigkeit ihrer Produkte profitieren, lohnt es sich, die Produkte robust, demontierbar und recyclingfähig zu gestalten und zu produzieren.

Studierende
Antonia Gilg, Sebastian Nause-Blüml
Betreuer
Prof. Dr. Georg Kneer, Prof. Gabriele N. Reichert

"möbel kombinat". Produktgestaltung in der DDR – Transfer 2012
Können Gestalter von heute von den Maximen der Formgestalter der ehemaligen DDR lernen? Mit welchen Strategien und Konzepten wurde der damaligen Mangelwirtschaft und Materialknappheit in der DDR begegnet und können diese Strategien in unserem heutigen Kontext Inspirationen bieten? Dazu wurden die Herstellungs- und Entwurfsbedingungen markanter Produkte der DDR aus den Bereichen Mobiliar, Unterhaltungselektronik und Tischkultur untersucht. Ähnliche Produktsysteme, wie das Möbelprogramm MDW von Rudolf Horn (DDR) wurden mit dem M 125 von Hans Gugelot (BRD), Produkt- und Evaluationszyklus-Analysen unterzogen. Diese tiefe Auseinandersetzung führte zu Gestaltungsrichtlinien, deren Relevanz die Produktserie 'möbel kombinat' belegt: Materialreine Gestaltung, einfaches Auf- und Abbauen durch werkzeuglose Montage, das Austauschen von Einzelteilen bei Defekten und vor allem eine unaufdringliche und reduzierte Formsprache. Das zentrale Element der Möbelserie ist ein universelles Verbindungsstück, der 'Möbelfuß', in den die Stahlrahmen einfach eingesteckt werden. Diese Verbindungsform bestimmt den Charakter des Entwurfs und gibt dem Möbel Stabilität. Die Serie ist von selbsterklärender Funktionalität und einer subtilen und langlebigen Ästhetik.

Studierender
Alexander Klinger
Betreuer
Prof. Gabriele N. Reichert, Prof. Dr. Susanne Schade

Profi-Handballschuh 'Schutz und Performance'
Das neuartige Design- und Funktionskonzept schützt den Spieler vor einer Verletzung des Sprunggelenks durch Umknicken und einem daraus resultierenden Bänderriss ohne die Beweglichkeit einzuschränken. Das auffälligste Element ist der irokesenartige, stützende Kamm auf der Innenseite des Schuhs: diese versteifte Materialverlängerung am Innenbein wirkt dem Umknickimpuls entgegen. Die keilartige Verbreiterung der Laufsohle an der Außenseite verhindert ebenfalls zu extreme seitliche Scherbewegungen, die zum Umknicken führen. Das dritte Element schlingt sich von der Spitze des Schuhs um die Ferse und taucht auf der Innenseite wieder in die Laufsohle ein: die Ferse wird fest umschlossen und auch bei sehr schnellen Start-Stopp-Bewegungen und Richtungswechseln ist eine stabile Position gewährleistet.

Im Hallensport ist der Rückfußlauf der am häufigsten angewandte Laufstil, deshalb ist die Sohle im Fersenbereich durch eine selektive Materialverdickung gedämpft und im weiteren Sohlenverlauf sehr flach, da hier der Leitsatz gilt: Je höher die Sohle, desto größer das Verletzungsrisiko. Im Ballenbereich kann die Sohle sehr dünn gehalten werden, die natürliche Federbewegung des Fußes übernimmt hier die Hauptdämpfung. Der Schuh ist segmentierbar aufgebaut: Außen- und Innenschuh können bei Bedarf separat gewaschen oder bei starkem Abrieb auch einzeln ersetzt werden.

Studierende
Andreas Hogh
Betreuer
Prof. Sigmar Willnauer, Prof. Dr. Jürgen Held

VUELO - Brandbekämpfung aus der Luft
Der Löschhelikopter VUELO überzeugt durch Ästhetik und Funktionalität. Konzipiert für die Bekämpfung von Natur- und Industriebränden, ist er mit einem Wasserimpulslöschverfahren und einem 4.500 Liter Wassertank ausgerüstet. Seine Außenflächen dienen nicht allein der Aerodynamik, sondern können teils, ebenso wie die Landeflächen, samt Löschkanone ausgefahren werden. Zwei seiner Flächen sind zur Wartung unkomplizert abnehmbar. Die Außenmaße von VUELO sind auf die Transportgrößen von Frachtmaschinen zugeschnitten, so daß der Helikopter im Notfall per Flugzeug schnell an jeden beliebigen Einsatzort geflogen werden kann.

Studierende
Matthias Helfert
Betreuer
Prof. Matthias Held, Wolf Leonhardt

ZERO SAIL
Der ca. 18 Meter lange Segelkatamaran mit Platz für bis zu 10 Personen stellt eine nachhaltige Alternative zu bisherigen Modellen darstellt. Die meisten großen auf dem Markt befindlichen Fahrtenkatamarane werden mit wenig ökologischen, kaum recyclebaren Materialien wie CFK gebaut. Zero Sail hingegen besteht aus einem Aluminiumchassis und einer Polycarbonathülle, die beide zu 100 % wieder verwertbar sind. Anstelle von Solarzellen setzt ZERO SAIL auf die Brennstoffzellentechnik auf Wasserstoffbasis, die bereits seit einigen Jahren erprobt wird, und als realistische Alternative zu fossilen Brennstoffen gesehen wird. Als Antrieb dient ein Wing Sail – ein starres Segel –, das nach dem Prinzip einer Flugzeugtragfläche funktioniert, und den Wind wesentlich effektiver in Vortrieb umsetzen kann. Mit seine höheren Rümpfen und dem ikonisch gestalteten Wing Sail als Antrieb, ergibt der Katamaran ein außergewöhnliches, ikonisches und modern-sportliches Bild. Da sich der Steuerstand nicht wie sonst üblich hinten, sondern vorne zwischen den beiden Rümpfen befindet, hat man nicht nur eine bessere Übersicht, man ist hier ganz den Naturgewalten Wind und Wasser ausgesetzt.

Studierende
Thor Unbescheid, Julius Graupner
Betreuer
Prof. Gerhard Reichert, Prof. Matthias Held

Scoogo - Cargo Roller
Der Cargo Roller ist ein kompaktes Transportfahrzeug für den städtischen Lieferverkehr. Ausgestattet mit einem Ladevolumen von ca. 200 Litern bewegt er sich etwa zwischen den Kapazitäten eines PKW und den Transportmöglichkeiten eines Fahrradkuriers. Mit seiner Gesamtlänge von nur 1,70 Metern und einer Breite von weniger als einem Meter passt er praktisch in jede Parklücke. Dank seiner hohen Wendigkeit bewegt er sich während der städtischen Stoßzeiten schnell und sicher durch den Verkehr. Das Fahrzeug ist mit einem Elektromotor ausgerüstet und ist daher ökologisch auf dem neuesten Stand.

Student
Martin Duffner
Betreuer
Prof. Peter Stebbing, Prof. Gerhard Reichert

WaterDonut & UltraPipe
Mit dem zweiteiligen System "WaterDOnut & Ultrapipe" lässt sich verunreinigtes Wassser ohne chemische Zusätze oder Strom entkeimen. Der WaterDonut nutzt hierfür die Sonnennergie, den sog. SODIS-Effekt, der bei extrem hohen Temperaturen und einer hohen UV-Strahlung entsteht. Schon nach sechs Stunden Sonneneinwirkung auf das im aufgeklappten Fass gesammelte Wasser ist dieses keimfrei und trinkbar geworden. Kombiniert wird das System mit einer Handpumpe, der UltraPipe. Sie filtert das Wasser mittels einer druckbetriebenen Membran und arbeitet dadurch völlig weitterunabhängig. Die beiden Elemente können einzeln oder gemeinsam eingesetzt werden.

Studentin
Verena Brückner
Bertreuer
Prof. Gerhard Reichert, Prof. Fanz Biggel

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