Master Projekte

Midgard - Datenmanagement Platform
Unsere Welt verändert sich. Sie wird von Tag zu Tag komplexer, vernetzter und für den
Einzelnen immer weniger durchschaubar. Jeder generiert täglich massenhaft Daten, wobei die Wenigsten von uns wissen, wohin diese Daten gehen und für welchen Zweck diese verwendet werden. Midgard ist eine Softwareanwendung, die zur Verwaltung von personenbezogenen Daten dient. Nach der Anmeldung über die Software werden Daten gesammelt, analysiert und strukturiert, um sie so den Besitzern zugänglich und sicher nutzbar zu machen. Zentraler Punkt der Datenanalyse ist der detaillierte Profiling-Prozess, in welchem die offenen und freigegebenen Daten nach der Strukturierung intelligent vernetzt werden. Dadurch entsteht ein digitales Abbild, über welches der Nutzer frei verfügen kann.

Mit Midgard wird klar, wie unterschiedliche Daten und Quellen miteinander
zusammenhängen und für welche Zwecke diese benutzt werden. Somit behält man zu
jeder Zeit die volle Kontrolle über seine eigenen Daten.

Studierende
Yijian Lan, Stefan Riehle, Alexander Kübler

Betreuer
Prof. Gabriele N. Reichert
Prof. Günther Biste, Visual Thinking, und Thomas Schoenweitz, Management-Methoden

Bonobo– Fürsorge umdenken
In dreißig Jahren werden in Deutschland doppelt so viele Pflegebedürftige leben wie heute. Doch schon heute stößt das Versorgungssystem an seine Grenzen. Bonobo ist eine Pflegevermittlungsplattform mit dem Ziel, Fürsorge zur einer gesellschaftlichen Aufgabe zu machen. Pflegebedürftige können auf der Plattform Aufgaben ausschreiben, die dann sowohl an Profis als auch an Laien aus der Nachbarschaft vermittelt werden. So wird das überforderte Pflegesystem entlastet und Pflegebedürftigen bekommen die persönliche, menschliche Unterstützung im Alltag, die sie benötigen.

Bonobos Dienstleister können über die App flexibel zu ihnen passende Jobs annehmen und selbst schwierigere Aufgaben übernehmen, da sie durch einen intelligenten Guide auf ihrem Smartphone Schritt für Schritt angeleitet werden. Zur Überprüfung und Sicherung der Qualität, bewerten die Pflegebedürftigen nach dem Einsatz die Leistung der Dienstleister. Um den Zugang zur Plattform vor allem für Ältere zu vereinfachen, wurde der Home Care Hub entwickelt: Ein individualisiertes Gerät mit Sprachassistent, mit dem einfach von zuhause Hilfsleistungen bestellt werden können. Der Home Care Hub enthält zudem eine Hausnotruf-Funktion und stellt damit eine umfassende Versorgung sicher.

Die Vermittlungsplattform Bonobo reagiert mit diesem Konzept auf die Herausforderungen der Zukunft und verteilt die Aufgaben der Pflege an die Gesellschaft. Dadurch wird die soziale Komponente in der Pflege wieder gestärkt und Fürsorge wird zu einer gesellschaftlichen Aufgabe.

Studierende
Johannes Lager, Sabrina Montimurro, Cassandra Schmid

Betreuer
Prof. Gabriele N. Reichert
Prof. Günther Biste, Visual Thinking, und Thomas Schoenweitz, Management-Methoden

Ease - Datensicherheit im Unternehmen
Die Digitalisierung unseres modernen Lebens schreitet unaufhaltsam voran und damit auch die Gefahr, dass viele dieser Daten in unbefugte Hände gelangen. Um dies zu verhindern, sind aufwändige und teure Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, seien es bauliche Hürden in Form von Schließvorrichtungen oder digitale in Form von Passwörtern oder Zugangscodes. Jede dieser Maßnahmen schließt Manipulation nicht aus.

Ein hochgradig sicheres Authentifizierungssystem stellt dagegen „ease” dar. Mittels Venenscan, der bis zu hundertmal sicherer ist als ein Fingerabdruck, wird der Träger des Armbands eindeutig identifiziert und verifiziert.

Jeder Mensch besitzt ein einmaliges Venenmuster. Durch Nah-Infrarotstrahlung wird venöses Blut lokalisiert und als Bild in ein unverwechselbares Template umgerechnet. Zusätzliche Sensoren messen Blutzirkulation und Puls, eine sogenannte Lebenderkennung. Manipulation ist dadurch ausgeschlossen. So übernimmt ease die Rolle eines personalisierten Schlüssels für die berührungslose Gebäudezutrittskontrolle, die gesicherte Datennutzung, Zugriffskontrolle auf Daten sowie die Datenübermittlung. Mit der dazugehörigen Software können beispielsweise Dateien sicher verschlüsselt werden. Die Entschlüsselung erfolgt wiederum mit ease: Sie können nur geöffnet werden, wenn der Adressat ebenfalls authentifiziert ist. Darüberhinaus kann jederzeit eingesehen werden, wann welche Daten von weiteren Personen benutzt wurden. Dies erhöht die Transparenz im Unternehmen für die Mitarbeiter erheblich, sichert und vereinfacht Unternehmensabläufe.

Das System „ease” macht Passwörter und/oder andere Authentifizierungscodes überflüssig und stellt ohne Zeitverzögerung Daten bereit, ist nutzerfreundlich, von schlichter Ästhetik und komfortabel. Es ist der Schlüssel zur Zukunft der modernen Arbeitswelt.

Studierende
Kevin Bareiss, Jana Lupus, Marco Stölzle

Betreuer
Prof. Gabriele N. Reichert
Prof. Günther Biste, Visual Thinking, und Thomas Schoenweitz, Management-Methoden

MiroSurge– Chirurgiesystem
Das MiroSurge Chirurgiesystem ist eine modulare und frei konfigurierbare Robotikplattform für die minimalinvasive Telechirurgie. Ziel der Masterthesis war es, Interaktions- und Bedienkonzepte für die jeweiligen Systembestandteile zu entwickeln und zu gestalten. Durch Wireframes, Simulationen und Prototypen wurden und werden die erarbeiteten Konzeptideen und Entwürfe gemeinsam mit den Anwendern getestet und optimiert. Projektpartner ist das Institut für Robotik und Mechatronik am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Studierende
Martin Glückler, Jürgen Graef
Betreuer
Prof. Dr. Jürgen Held, Prof. Hans Krämer
Kooperationspartner
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

connect
Die Masterthesis entwirft ein ganzheitliches Konzept für den medizinischen Notfall-Rettungsdienst und berücksichtigt besonders der Prinzipien der nutzerzentrierten Gestaltung. Ziel des Konzepts ist, den Zeitaufwand für organisatorische Aufgaben sowie die Arbeitsbelastung für die Beteiligten des Rettungsdienstes so zu reduzieren, dass die Behandlungsqualität im Rettungswesen nachhaltig verbessert werden kann.Die Masterthesis wurde in Kooperation mit dem Deutschen Rotes Kreuz Kreisverband Heilbronn erarbeitet.

Studierende
Sebastian Bauer, Till Köhler, Philipp Schadt
Betreuer
Prof. Hans Krämer, Prof. Ulrich Schendzielorz
Kooperationspartner
Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Kreisverband Heilbronn

nauris – navigated bronchoskopy
Mit steigender Komplexität moderner medizinischer Anwendungen und ihren engen Verknüpfungen in klinischen Kontexten wächst die Notwendigkeit für bewusst gestaltete Interaktionen zwischen Mensch und Maschine. Dabei müssen die Bedienoberflächen ihre Benutzer bei der Erledigung der Aufgaben unterstützen und intuitiv leiten. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) wurde für die navigierte Bronchoskopie, die bei der Früherkennung von Lungenkrebs eine entscheidende Rolle spielt, ein Prototyp einer Benutzeroberfläche „nauris - Navigated Bronchoscopy“ entwickelt. Sie wurde auf intuitive Bedienbarkeit, Modularität und Klarheit hin optimiert und ermöglicht Ärzten, sich auf ihre Kernkompetenzen – Diagnose und Therapie – zu konzentrieren.

Studierende
Kerstin-Meike Knautz, Johanna Stuke
Betreuer
Prof. Hans Krämer, Prof. Ulrich Schendzielorz
Kooperationspartner
Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg DKFZ

Produktfamilien
Kaum eine Produktgestaltung entsteht ohne den Kontext eines Produktsortiments. Die Masterthesis untersucht Faktoren, die dazu beitragen, das Produktverwandtschaft überhaupt entsteht und ganze Produktfamilien generiert werden. Prägnante Produktfamilien wurden in ihrer Gestaltung genau analysiert und daraus Thesen und Erkenntnis über das Design von Produktfamilien abgeleitet.

Student
Simon Schneider
Betreuer
Prof. Gabriele N. Reichert, Prof. Gerhard Reichert

Alt ist das neue Jung - Der demografische Wandel als Herausforderung für das Design
Unsere Gesellschaft wird immer älter. Dank dem hohen industriellen Standard und dem Fortschritt in der Medizin verlängert sich die durchschnittliche Lebenserwartung sichtbar. Dieser demografische Wandel beeinflusst die Gesellschaft in vielerlei Hinsicht: die Generation 50+ stellt einen neuen Kaufmarkt mit einer ganzen Palette auf sie abgestimmter Produkte und Dienstleistungen dar. Diese Masterthesis geht auf exakt diese gesellschaftlichen Veränderungen ein und zeigt entsprechende Marketingstrategien auf und die weitere Umsetzung von Universal Design Produkten.

Studentin
Susanne Vogt
Betreuer
Prof. Dr. Jürgen Held, Prof. Gabriele N. Reichert

Ausstellungskonzept Papierherstellung – Wissenswelt Heidenheim, Science Lab Heidenheim
Moderne Methoden der Papierherstellung sind das Thema dieses Ausstellungskonzepts. Ziel war es, das Interesse an der Hightech-Papierproduktion zu wecken und andererseits das Thema Papier als Kulturträger griffig umzusetzen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Raumgestaltung und der Ausarbeitung der so genannten Experimentierstationen, in denen sich Besucher aktiv mit unterschiedlichen Herstellungsaspekten befassen könnnen. Die Entwürfe, wie sich Papierproduktion inhaltlich, didaktisch und visuell als Ausstellung aufbereiten lässt, sind Teil der "Wissenswelt Ostwürttemberg".

Studierende
Johannes Böhm, Sandra Duldner, Davide Durante, Kerstin Knautz, Anja Kuhn, Eva Schiendzielorz, Ingo Sigler, Irina Zikofsky (Analytisches Gestaltungsprojekt, 1. Semester MA)
Betreuer
Prof. Günther Biste, Prof. Jürgen Hoffmann, Prof. Hans Krämer, Daniel Utz
Kooperationspartner
VoithPaper, Heidenheim

Export
Buchstabe S
Schlüssel / Transponder

Für bestimmte Räume der Hochschule erforderlich und beim Hausmeister erhältlich.