Produktgestaltung: Wir nehmen die Dinge in die Hand
Die Gestaltung von Produkten ist anspruchsvoll und vielfältig. Alle Objekte, auch Geräte und Maschinen, werden „intelligenter”, kommunizieren mit uns und miteinander. Sie sind in größere Zusammenhänge eingebunden, oft auch digital vernetzt, und können in Zukunft noch viel mehr. Gleichzeitig geht es darum, wie sie hergestellt, genutzt, repariert oder recycelt werden können. Es geht um Lösungen, die optimal funktionieren aber verantwortungsvoll mit Material, Energie und Daten umgehen. Es geht um Produkte und Prozesse, die effizienter, fairer und zukunftsfähiger sind, denn was wir uns heute ausdenken, soll zur Wirklichkeit von morgen werden.
Grundlagen und Schwerpunkte
An unserer Hochschule erlernst du die Sprache von Form und Material. Du erlernst deren Bedeutung, Wirkung und ihren Bezug zur Funktion. In den Grundlagen werden Kenntnisse in Technik und Wissenschaft vermittelt und die Gestaltungspraxis wird trainiert. Du verstehst, warum etwas sofort verständlich ist, gut in der Hand liegt und sinnvoll genutzt werden kann. Du lernst, Dinge zu untersuchen, in Frage zu stellen, zu testen und Modelle zu bauen – in unseren vielfältigen Werkstätten oder mit digitalen Tools.
Ab dem ersten Semester entwickelst du in Gruppen Konzepte und baust Prototypen. Ab dem vierten Semester wählst du Kurse aus den folgenden Schwerpunkten:
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Produktgestaltung

In diesem Schwerpunkt betrachten wir innovative Produkte und Produktsysteme. Die Studierenden erarbeiten für schwierige Probleme einfache Lösungen und entwickeln für Produkte, Geräte, Werkzeuge oder Maschinen optimale Funktionen. Sie legen Wert darauf, die Benutzung und Bedienung eindeutig, angenehm und nachhaltig zu gestalten — ob analog, digital oder vernetzt. Und natürlich: es soll auch erstklassig aussehen und sich gut anfühlen!
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Prozessgestaltung

Dinge müssen funktionieren und die Prozesse, in die sie eingebunden sind, ebenfalls. Medizinische Diagnose-Tools müssen präzise Daten liefern, müssen sich aber auch reibungslos in den hektischen Klinikalltag, die digitale Patientenakte und hygienische Erfordernisse einfügen. E‑Scooter müssen optisch und technisch überzeugen, entfalten ihren Nutzen aber erst durch ein durchdachtes Design der Ladeinfrastruktur, einfache Reparaturkonzepte und sichere Abstellmöglichkeiten. Ein Produkt ist immer nur so gut wie der Prozess, in dem es benutzt wird. Darum ist Service- und Prozessgestaltung ein wichtiger Bestandteil des Studiums.
Was wir an der HfG richtig gut machen
Bei uns geht es um die Frage, was wir wirklich haben wollen, was wir brauchen und was sinnvoll ist. Nicht alles, was machbar ist, sollte getan werden.
An der HfG haben wir wenig übrig für hübsche Oberflächlichkeit, Wegwerfprodukte oder Luxusobjekte. Wir machen Hilfreiches und Nützliches: Produkte, Systeme und digitale Anwendungen, die im Alltag funktionieren, lange halten, Ressourcen schonen und Menschen wirklich weiterbringen. Wir machen einfach das Gute, und wir machen das Gute einfach – für alle. Und damit sind wir erfolgreich: unsere Studierende gewinnen regelmäßig renommierte Preise, starten ein eigenes Business oder reden in Unternehmen ganz oben mit.
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Deine Bewerbung für das Wintersemester 25/26
Das sind unsere Projekte
An der HfG liegt der Fokus vom 1. bis zum 6. Semester auf der Gestaltung selbst und in der Projektarbeit. Schriftliche Prüfungen gibt es kaum, dafür präsentieren wir jede Menge, stellen dar und stellen aus. Das 7. Semester gehört einem eigenständigen Bachelor-Projekt – deiner BA-Thesis. Damit schließt du dein Studium ab.
Hier arbeiten wir
Wir „HfGler” genießen einen exzellenten Ruf. Wir arbeiten in Start-ups, Designbüros, in Design- und Entwicklungsabteilungen in der Industrie, in Think-Tanks oder in der Forschung. Angestellt oder als Gründer und selbstständig. Wir stehen für Etwas und sind bekannt dafür. Deshalb ist es kein Wunder, dass unser Studiengang seit vielen Jahren zu den Besten in Rankings wie dem iF University Ranking gehört.
Unsere Absolvent*innen sind überall. Regional und international. In der „Gegend” oder in einem der vielen weltweit renommierten Unternehmen, mit denen wir enge Kontakte pflegen.
„Nach meinem Bachelorstudium bin ich nach China gegangen. Dort entwickelte ich im Research & Development Center der ZTE Corporation Smartphones mit. Seit meiner Rückkehr nach Deutschland arbeite ich bei der Cybex GmbH an Produkten für Kinder.“
„Mein Arbeitstag? Ich entwickle Konzepte, zeichne händisch und mit CAD. Außerdem arbeite ich mit Virtual Reality Tools wie zum Beispiel Unreal Engine. Die Produkte betreue ich bis zur Serienreife“.
„Als Selbstständiger Designer arbeite ich frei und suche mir passende Hersteller die meine Ideen produzieren.“
„Wir arbeiten an großen und kleinen Lederaccessoires. Dazu gehören Handtaschen, Rucksäcke und Portemonnaies. Ich gestalte in allen Arbeitsschritten vom Entwerfen über Überarbeiten bis zum Validieren der Prototypen.“
Frag uns
Noch Fragen? Dann wende dich an unsere Studiengangskoordinator*in für Produktgestaltung an der HfG: