Stadtathleten

Stadtathleten

Der generationsübergreifende Fitnessparcours bringt den Sport in den Stadtraum. Egal ob beiläufig beim Stadtbummel, beim Warten an der Bushaltestelle oder als Teil deiner persönlichen Jogging-Strecke. Mit Stadtathleten werden Spaß und Bewegung in den Alltag integriert.

Abschlussarbeit von
Sven Lambrecht
Mirjam Strunk

Betreuer
Prof. Gerhard Reichert
Prof. Dr. habil. Jürgen Held

„Stadtathleten“ ist ein Entwurf für einen generationenübergreifenden Fitnessparcours im städtischen Raum. Durchschnittlich bewegen sich Menschen aller Altersgruppen in Deutschland zu wenig. Daher soll mit Stadtathleten eine Umgebung geschaffen werden, die Menschen jeden Alters motiviert, Sport zu treiben. Das Konzept sieht vor, dass das Unternehmen „Stadtathleten“ zusammen mit der Stadt unter Beteiligung der Öffentlichkeit einen Parcours plant. Die Stadtathleten-Partner im Netzwerk stellen die benötigten Produkte her und übernehmen das Marketing.

Der Parcours besteht aus verschiedenen Stationen, die über die Stadt verteilt sind. So können die Stadtbewohner direkt von zu Hause aus in den Parcours einsteigen. Auch sind ausgewählte Bushaltestellen Teil des Parcours und bieten je nach Ausführung unterschiedliche Übungen an. Die Übungsstationen nutzen auch die vorhandene Infrastruktur wie Treppen und Unterführungen. Auf Infotafeln werden die Übungen in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen erklärt und durch Illustrationen sowie Informationen zu den beanspruchten Muskelpartien ergänzt. Neben dem Stadtathleten-Stadtplan, auf dem alle Stationen eingetragen und Übungen erklärt werden, gibt es eine App, eine Webseite, Stadtathleten-Sport-Kurse und ein Maskottchen. Ein Motivationskonzept bestärkt den Nutzer darin, regelmäßig Sport zu treiben.

Vier Stationen wurden herausgegriffen und genauer ausgearbeitet: Die Bushaltestellen basieren auf frei zusammenstellbaren Elementen und Übungen und sind in Größe und Ausstattung flexibel produzierbar. Die Bushaltestellen bestehen beispielsweise aus einer Slackline, der Sitzbank „Auszeit“, den „Freischwingern“ (rotativ gelagerte Sitzflächen zur Förderung der Koordination) und Multifunktionsstangen für diverse Kraft- und Dehnübungen. Das „Balance-Board“ schult spielerisch die Koordinationsfähigkeit und den Gleichgewichtssinn. Nebenbei wird die Bein-, Bauch- und Rückenmuskulatur gestärkt. Das „Wasserrad“ bietet Passanten und Sportlern die Möglichkeit, durch sportliche Betätigung ihren Durst zu stillen. Durch Treten der Pedale füllt sich langsam ein Behälter im oberen Teil des Wasserrads. Anschließend kann man sich mit dem erarbeiteten Trinkwasser belohnen.

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Buchstabe V
Vorlesungsverzeichnis

Als Download unter www.hfg-gmuend.de abrufbar.