Ausstel­lung Trans­human – Von der Prothetik zum Cyborg“ im Museum Ulm eröffnet

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Prof. Ralf Drin­gen­berg bei der Eröff­nung der Ausstel­lung Trans­human – Von der Prothetik zum Cyborg“ im Museum Ulm.

Die HfG stellt aus: In Koope­ra­tion mit dem Museum Ulm wurde eine Ausstel­lung reali­siert, die einen viel­ge­stal­tigen Blick auf das Thema Trans­hu­ma­nismus aus den Perspek­tiven Design, Medi­zin­ge­schichte, Tech­no­logie und Kunst eröffnet. Über 120 Expo­nate können vom 11. Juli bis 13. Dezember erlebt und betrachtet werden.

Die Projekte der Hoch­schule zeigen eine Band­breite von Inter­pre­ta­tionen und Visionen aus wissen­schaft­li­chen, tech­no­lo­gi­schen und gestal­te­ri­schen Erkennt­nissen zur Über­win­dung unserer physio­lo­gi­schen Einschrän­kungen. Projekte aus dem Master Stra­te­gi­sche Gestal­tung thema­ti­sieren zukünf­tige Entwick­lungen und Optionen des Body Enhan­ce­ment und Cyborg Designs und stellen Mensch und Tech­nik­folgen in den Fokus ihrer Ausein­an­der­set­zung. Mit der Simple Limb Initia­tive zeigen die HfG in einer Studi­en­ko­ope­ra­tion mit der ameri­ka­ni­schen San Jose State Univer­sity und der TEC Costa Rica Lösungen für kosten­güns­tige ergo­no­mi­sche Prothesen für Ampu­tierte wie zum Beispiel one-part knee, ein Knie­ge­lenk, das nur aus einem Bauteil besteht. Den Arbeiten aus der Gestal­tung werden in der Ausstel­lung die medi­zin­his­to­ri­sche Entwick­lung der Prothetik im Wandel der kultu­rellen und sozialen Bedeu­tung körper­li­cher Versehrt­heit in künst­le­ri­schen Darstel­lungen gegenübergestellt.