Koope­ra­tion mit STAEDTLER – Thin­king Tools 2035

Hfg masterstudiengang kooperation staedler

Zukünf­tige Werk­zeuge krea­tiver Arbeit

Digi­ta­li­sie­rung, künst­liche Intel­li­genz und neue Formen der Zusam­men­ar­beit verän­dern grund­le­gend, wie Menschen lernen, denken und zusam­men­ar­beiten. In diesem Kontext gehört Krea­ti­vität zu den zentralen Fähig­keiten im 21. Jahr­hun­dert. In Bildung, Arbeit und Alltag bleibt die Fähig­keit, Ideen zu entwi­ckeln, Probleme zu lösen und visuell zu denken wichtig.

Der HfG Master Studi­en­gang Stra­te­gi­sche Gestal­tung mit Prof. Leif Huff und Olivier Brückner koope­riert mit dem Tradi­ti­ons­un­ter­nehmen STAEDTLER und unter­sucht mithilfe von Design Futu­ring wie sich STAEDTLER mit krea­tiven Werk­zeugen und Systemen bis zum Jahr 2035 posi­tio­nieren kann.

STAEDTLER ist ein inter­na­tional tätiges Unter­nehmen mit Sitz in Nürn­berg und zählt zu den tradi­ti­ons­reichsten Herstel­lern von Schreib‑, Zeichen- und Krea­tiv­werk­zeugen. Seit der Unter­neh­mens­grün­dung im 19. Jahr­hun­dert steht STAEDTLER für hoch­wer­tige Produkte rund um Schreiben, Zeichnen und krea­tives Gestalten – von klas­si­schen Schreib­ge­räten bis hin zu Mate­ria­lien für Schule, Design und krea­tives Arbeiten.

Heute verän­dern sich diese krea­tiven Prak­tiken grund­le­gend. Kommu­ni­ka­tion und Wissens­ar­beit verla­gern sich zuneh­mend auf digi­tale Platt­formen, während klas­si­sche Schreib- und Krea­tiv­werk­zeuge wirt­schaft­lich unter Druck geraten – etwa durch globale Konkur­renz und sinkende Nutzung im Alltag. Gleich­zeitig entstehen neue Entwick­lungen: Kolla­bo­ra­tive Arbeits­formen nehmen zu, und hybride Prak­tiken zwischen physi­scher und digi­taler Welt gewinnen an Bedeu­tung. Krea­tive Werk­zeuge sind dabei mehr als bloße Hilfs­mittel – sie formen, wie Menschen denken, lernen, Ideen entwi­ckeln und zusammenarbeiten.

Wie können Werk­zeuge Menschen dabei unter­stützen, ihre Krea­ti­vität zu entde­cken und zu entwi­ckeln? Wie bleiben unsere krea­tiven Fähig­keiten und unser kriti­sches Denken erhalten? Und wie könnten Schnitt­stellen zwischen Analogem und Digi­talem so gestaltet sein, dass Menschen steue­rungs­fähig und mental gesund bleiben und KI-gestützte Systeme unter­stüt­zend in den Hinter­grund rücken?

Vor diesem Hinter­grund erar­bei­teten die Studie­renden eine Viel­falt an mögli­chen Inter­ven­tionen, Konzepten und Szena­rien für die Zukünfte krea­tiver Werk­zeuge bis zum Jahr 2035 und stellten diese Entwick­lungs­mög­lich­keiten und Stra­te­gien dem Koope­ra­ti­ons­partner STAEDTLER vor.