Gerhard M. Buurman

Gerhard M. Buurman wurde mit 1. März 2026 zum Vertretungsprofessor für das Fach „Wissenschaftliche Grundlagen: Designtheorie und Designforschung“ bestellt. Er studierte von 1985 bis 1993 Industrial Design (Dipl. Des.) an der Universität GHS Essen (heute Folkwang Universität der Künste). 1998 wurde ihm von Universität GHS Essen der akademische Grad des Doktors der Philosophie (Dr. Phil.) verliehen. Seine akademische Laufbahn führte ihn über Linz a.d. Donau (Kunstuniversität Linz) über Zürich (Zürcher Hochschule der Künste), Pforzheim (Hochschule Pforzheim – Gestaltung, Technik, Wirtschaft und Recht) an die HfG Schwäbisch Gmünd.

Zum Gegenstand
Im Fach ›Designtheorie‹ werden vordringlich inhaltliche und methodische sowie Fragen der Gestaltungspraxis behandelt. Dabei geht es hier im wesentlichen um das praktische Zusammenwirken von ›Gestaltung UND Wissenschaft‹ respektive um die Zukunft der ›Gestaltung ALS Wissenschaft‹. Im Themenfeld der ›Designforschung‹ geht es dann um die Frage, wie die unterschiedlichen Denkstile und Handlungspraxen von Gestaltung und Wissenschaft in einen produktiven Austausch kommen können. Mit der begrifflichen Umdeutung der gestalterischen Aufgaben in eine forschende und problemorientierte Forschung und — im Hinblick auf die zunehmende Bedeutung automatisierter und formalisierter Arten des Nachdenkens, Planens und Gestaltens — deuten sich heute Entwicklungen an, die wir im allgemeinen, aber auch im Hinblick auf die Ausrichtung unser Hochschule zu untersuchen haben. Im Fach ›Wissenschaftliche Grundlagen‹ geht es um die Vorstellung wissenschaftlicher Denkstile und die Akzentuierung möglicher / notwendiger Unterschiede zu unserer Arbeit in den Bereichen Gestaltung und Design.

Neben seinen hochschulischen Verpflichtungen forscht Gerhard M. Buurman am privaten ›Institut für Denkformen‹ (Konstanz) zu Modell-Theorien sowie technischen, technikphilosophischen und kybernetischen Fragen der Zeit.

Institut für Denkformen